Petit Four (Himbeere)

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Wir stellen Liebe, Glück und den Partner mal kurz zur Seite. Denn heute möchte ich über etwas anderes mit euch sprechen, dass bei meiner Hochzeit nicht fehlen soll: Petit Four! Die kleinen mundgerechten Happen bestehen aus geschichtetem Biskuit, der mit einer meist fruchtigen Füllung bestrichen wird. Als krönender Abschluss tunkt man die Küchlein dann nochmal in einen Zuckerguss und dekoriert sie traumhaft schön. Das Problem in der Praxis ist nur, dass die französischen Leckereien im Café teuer und im blödesten Fall noch pappsüß sind. Deshalb wollte ich die Petit Four schon lange selbst mal ausprobieren. Irgendwie kam aber immer etwas dazwischen. Jetzt die Tage kam aber der perfekte Anlass per Post zu mir, die Petit Four anzugehen.

Die aktuelle Ausgabe von „Meine Backbox“ nimmt uns mit auf eine Reise durch Europa. Beim Stopp in Frankreich gibt es ein tolles Rezept für Petit Four und das habe ich zum Anlass genommen, mich selbst ein bisschen auszuprobieren. Denn ich wünsche mir Petit Four als Teil meines Candy Tables bzw. meines britischen Afternoon-Teas, wo es viele leckere Häppchen auf bunten Etageren geben wird. Und die will ich selbst machen. Und so kam auch die Frage auf: Kann man Petit Fours einfrieren? Und die Antwort ist glücklicherweise: Ja, das kann man ganz hervorragend! Ich habe es mit verschiedenen Versionen ausprobiert und würde nur beim Schokoladenüberzug davon abraten, da die Schokolade beim Auftauen nass wird.

Petit Fours

Ergibt ca. 20 Stück

  • Busikuit
    • 3 Eier
    • 40 g Zucker
    • 1 Prise Salz
    • 1 TL Vanille-Essenz
    • etwas Zitronenabrieb nach Geschmack
    • 30 g Speisestärke
    • 50 g Mehl
  • Füllung
    • 1 Päckchen Puddingpulver* (z.B. Himbeere)
    • 200 g Joghurt
    • 200 g Milch
    • 4 EL rote Marmelade*
  • Dekoration
    • 100 g Marzipan
    • etwas Speisestärke zum bemehlen
    • ca. 150 g Zuckerguss* (ggf. mit etwas  Lebensmittelfarbe)
    • Streusel zum dekorieren*

*Diese Zutaten waren in der Januaredition von „Meine Backbox“ enthalten. Unten verrate ich euch mehr über die Box und ihren Inhalt. Selbstverständlich könnt ihr die Petit Fours auch ohne den Kauf der Backbox nachmachen. Wenn ihr Pudding und Zuckerguss selbst machen wollt, bekommt ihr hier noch die Zutaten: Hausgemachter Fruchtpudding: 2 Eigelb, 15 g Stärke, 10 g Puderzucker, 150 g Himbeeren (z.B. tiefgekühlt), 150 g Milch, 150 g Joghurt. Zuckerguss: 150 g Zuckerguss und 2 EL Zitronensaft sowie ggf. etwas Lebensmittelfarbe.

Anleitung

1.) Heizt den Backofen auf 170°C Umluft vor und belegt ein Blech mit Backpapier.

2.) Die Eier (3) mit dem Zucker (40g), dem Salz (Prise) und der Vanille aufschlagen, bis eine blasse Masse entsteht, die sich im Volumen gut verdoppelt hat. Den Zitronenabrieb hinzugeben. Stärke (30g) und Mehl (50g) darüber sieben und kurz unterheben, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Die Masse auf das Backpapier auftragen und gleichmäßig verteilen. Ca. 9-10 Minuten backen.

3.) Während der Kuchen backt, stellen wir den Fruchtpudding her. Dafür z.B. ein Päckchen Fruchtpudding mit Joghurt (200g) und Milch (200g) anrühren. Wer es selbst machen will: Mischt Eigelb (2) mit Stärke (15g), Puderzucker (10g) und dem Joghurt (150g). Die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen. Zusammen mit der Milch (150g) einmal kurz aufkochen. Das Eigelb-gemisch dazugeben und schonend erhitzen, bis die Masse eindickt.

4.) Den fertigen Biskuit noch heiß aus dem Blech stürzen und das Backpapier abziehen. Die Marmelade (4 EL) erhitzen und komplett über den Biskuit streichen. Auf 3/4 des Biskuits auch den Pudding auftragen, dabei eine Viertel-Platte frei lassen. Schneidet dann den Biskuit in vier recht gleichmäßige Stücke und schicktet sie übereinander (Pudding oben) – die oberste Schicht soll am Ende die Schicht nur mit Marmelade sein.

5.) Das Marzipan (100g) auf einer leicht mit Stärke bepuderten Fläche dünn ausrollen. Über die Marmelade-Schicht legen. Jetzt ein Backpapier obendrauf legen (damit es nicht klebt) und ein schweres Holzbrett o.ä. darauf legen. Gemeinsam für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Das Gewicht sorgt dafür, dass die Petit Fours gleichmäßig hoch werden. 

6.) Ist der Kuchen durchgekühlt und schön ebenmäßig hoch gedrückt, könnt ihr den Zuckerguss darauf streichen. Am einfachsten ist es, wenn ihr das vor dem Schneiden macht. Wer eine Tropfen-Optik möchte, sollte die Stücke zuerst schneiden und danach den Guss auftragen. Den Zuckerguss erwärmen (bzw. aus Puderzucker (150g) und Zitronensaft (2 EL) frisch anrühren) und über den Kuchen streichen. Mit Streuseln dekorieren, solange der Guss noch feucht ist.

7.) Mit einem sauberen Messer die Petit Fours in 20 gleichgroße Würfel schneiden. Bei Bedarf in kleine Muffinförmchen setzen und servieren.

-Fertig-

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Lisha

 

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Mehr zu „Meine Backbox“:

Meine liebe Blogger-Freundin Jenny hat mir 2016 erstmals von ihrer Backbox-Idee berichtet. Das Prinzip: Ein Abonnement eines Pakets, gefüllt mit Backzutaten und Equipment sowie Rezepte rund um ein (oft saisonales) Thema: von Candy-Table über Meerjungfrauen, Oktoberfest, Ostern und vieles mehr. Häufig sind abgefahrene Zutaten dabei, auf die man selbst vielleicht nicht gekommen wäre. Zum Beispiel essbarer Goldstaub, gebrannte Mandeln aus der Tüte oder Kokosmehl. Manchmal sind es aber auch alltägliche Dinge, die erst durch die schönen Rezepte zu etwas besonderem werden, wie Natron oder Sesam für hausgemachte Brezeln oder Craft Bier für Brownies.

Die Frühlings-Edition von „Meine Backbox“ drehte sich um eine Reise durch Europa. Wir reisen gemeinsam durch Großbritannien, Frankreich und Deutschland und entdecken dabei Berliner (kennt ihr schon meine Berliner-Ofenmuffins?), Petit Fours und Banoffi-Pies. Die Box war bunt zusammengestellt mit „verrückten“ Ideen wie Marmelade aus der Tube, „beständigen“ Dingen wie einer schönen Silikonbackform und ein bisschen Luxus mit Premium-Streuseln. Diese drei Produkte möchte ich besonders hervorheben:

  1. Silikomart Desserform – ich liebe Dinge, die Bestand haben. Silikomart-Produkte verwende ich ohnehin gerne, weil sie sehr langlebig und qualitativ sehr gut sein. Eine tolle Form, die sehr nützlich sind.
  2. Marmetube Fruchtaufstrich – Marmelade aus der Tube fand ich spontan etwas abschreckend. Hätte ich mir so selbst nicht geholt. Dabei macht es total Sinn, denn man kann die Marmelade gut portionieren und hat nicht das leidige „dreckige-Löffel-im-Glas“ Problem. Dadurch hält die Marmelade auch länger. Dafür ist die Box eben auch da: um mal was Neues zu probieren! 🙂
  3. Happy Sprinkles Streuselmis – ich liebe Streusel und diese hier sind wirklich besonders schön. Als ich allerdings gesehen habe, dass diese mit fast 7 Euro pro Döschen sehr teuer sind, wollte ich sie dann nicht direkt verwenden, da ich blaue Streusel bekommen habe und finde, dass sie farblich nicht so perfekt zu den pinken Petit Fours passen. Preis-Leistung würde beim Einzelkauf für mich leider nicht stimmen – deshalb liebe ich die Box dafür, dass ich sie mal so probieren konnte.

Mehr zur Backbox erfahrt ihr auf der offiziellen Website: www.meinebackbox.de

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