Lemon Upside Down Cake (vegan)

Ich habe in den letzten Wochen viel mit Zitronen gebacken, denn ich habe mir eine Direktlieferung von 6 kg (!) direkt beim Erzeuger bestellt. Gleichzeitig experimentiere ich aktuell gerne mit veganen Rezepten. Das Ergebnis ist ein herrlich fruchtiger Lemon Upside Down Cake, ein Kuchen mit Zitronendecke, der kopfüber (deshalb „upside down“) gebacken und dann gestürzt wird. Dieser kommt ganz ohne tierische Produkte aus, ist schnell gemacht und schmeckt richtig schön sauer und frisch. Ich verwende in diesem Rezept Aqua Faba als Ei-Ersatz. Wenn ihr das nicht zur Hand habt, könnt ihr auch auf gekauften Ei-Ersatz zurück greifen.

Die Inspiration für dieses Rezept stammt aus der Frühjahresausgabe von „Meine Backbox“, der Überraschungsbox für Hobbybäcker. Selbstverständlich handelt es sich hierbei um ein völlig anderes Rezept, aber ich will es trotzdem gesagt haben. Mehr zum Thema „Meine Backbox“ lest hier unter dem Rezept in diesem Beitrag.

Rezept Lemon Upside Down Cake

Für eine runde Backform (Ø 26 cm)

  • Zutaten
    • 4 unbehandelte Zitronen (Bio)
    • 230 g Zucker
    • 1 Prise Salz
    • 180 g Margarine (vegan)
    • 100 g Aqua Faba (Was ist das?)
    • 200 g Mehl
    • 2 TL Backpulver

Hier geht es zu den Produkt-Empfehlungen für dieses Rezept.


Anleitung

1.) Eine runde Backform mit Backpapier auslegen, sodass Boden und Rand bedeckt sind. Den Backofen auf 170°C vorheizen.

2.) Den Boden der Backform mit Margarine einfetten (trotz Backpapier) und einen kleinen Teil des Zuckers (50g) darauf verteilen. Zwei der Zitronen (2) in dünne Scheiben schneiden und den Boden der Form damit bedecken. Dabei dürften die Scheiben gerne ein wenig überlappen.

3.) Das Aqua Faba (100g) mit dem Handrührgerät mehrere Minuten aufschlagen, bis ein weißer „Ei“-Schnee entsteht. Dabei den übrigen Zucker (180g) und das Salz (Prise) langsam dazu rieseln lassen. Kurz beiseite Stellen.

4.) Die übrigen zwei Zitronen mit einer Reibe fein abreiben und den Saft heraus pressen. Das Mehl (200g) mit dem Backpulver (2TL) trocken vermischen. Die Margarine (180g) mit dem Handrührer kurz cremig rühren, dann Zitronensaft- und Schale (2) und Mehlgemisch hinzu geben. Nun das aufgeschlagene Aqua Faba hinzu geben und nur noch so lange rühren, bis ein gebundener Zeit entstanden ist. Auf die Zitronen in der Backform geben und im vorgeheizten Backofen (170g) für ca. 45 Minuten backen.

5.) Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nur wenige Minuten abkühlen lassen, dann direkt auf einen Kuchenrost oder Servierteller stürzen – ggf. vorher einmal mit einem Messer rings um die Form gehen, damit nichts klebt. Das Backpapier vorsichtig vom Kuchen trennen. Es löst sich besser, wenn man das Papier nicht nach oben, sondern zum Rand des Kuchens hin abzieht.

-Fertig-


Der Zucker am Boden minimiert die Bitterkeit der Zitronenhaut, deshalb hier bitte nicht reduzieren.
Den Teig gleichmäßig in der Kuchenform verteilen, ohne die Zitronen am Boden zu verschieben.
Das Backpapier nicht nach oben weg, sondern zum Rand hin abziehen, damit nichts hängen bleibt.
Der vegane Lemon Upside Down Cake ist bereit zum Servieren!
Richtig schön sauer – da zieht einem schon der Anblick das Gesicht zusammen ;-).

Empfehlung für Produkte rund um dieses Rezept findest du hier. Mit dem Sternchen (*) markierte Links sind dabei Affilate-Links von Amazon, d.h. wenn du über meine persönliche Empfehlung ein Produkt kaufst, erhalte ich eine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich. Ich freue mich, wenn ihr meinen Blog damit unterstützen möchtet. Für dieses Rezept ist nur eine  Tarte-Form* notwendig, bzw. es geht auch eine Springform*. Um die Schale der Zitronen zu entfernen finde ich diese Zesternreiben* am besten – es gibt sie in jeder Menge Farben.



Mehr zu „Meine Backbox“

Neben dem Rezept für den veganen Lemon Upside Down Cake enthält dieser Beitrag auch Werbung, denn die Inspiration für dieses Rezept habe ich aus „Meine Backbox“, die ich im Rahmen einer Kooperation als Bloggerin testen darf. Selbstverständlich bekommt ihr hier trotzdem meine ungefilterte Meinung.

Meine Backbox ist eine Überraschungsbox für Hobby-Bäcker, die man einzeln oder im Abo beziehen kann. Man erhält in regelmäßigen Abständen (ca. alle zwei bis drei Monate) eine Box mit Zutaten, Equipment und Rezepten zum Nachbacken. Dabei hat jede Box ein eigenes Thema – von Ostern über Oktoberfest bis hin zur Reise um die Welt. In der Box kann sowohl Back-Equipment (Backformen, Keksausstecher, etc.) drin sein, als auch Zutaten, die nicht alltäglich sind, wie essbarer Goldstaub, Kokosmehl oder veganer Ei-Ersatz. Mein persönliches Highlight sind jedoch die Rezepte, von denen es in jeder Backbox drei (manchmal auch mehr) gibt sowie das liebevoll zusammengestellte Magazin, in dem nachgebackene Kreationen und Hintergründe zu Zutaten und Rezepten aufgeführt werden.

Selbst als langjährige Backbloggerin entdecke ich in den Überraschungsboxen immer wieder Neues. Ich liebe, dass hier Trends aufgegriffen werden und die Rezepte jedes Mal gut funktionieren. Besonders schön ist das begleitende Angebot von Meine Backbox, denn man erhält vorab per E-Mail eine Einkaufsliste zum Backen, kann sich Video-Tutorials anschauen und hat eine große Community, mit der man sich austauschen kann. Ich freue mich jedes Mal, wenn die Box mit der Post kommt und kann sie sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittenere Hobbybäcker weiterempfehlen.

Ihr wollte es selbst mal ausprobieren? Hier geht es zur offiziellen Website: →www.meinebackbox.de

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