Hinter den Kulissen: Osteredition von „Meine Backbox“

Vor ein paar Monaten habe ich hier die allererste Edition von „Meine Backbox“ vorgestellt. Nun ist seit Weihnachten doch ein wenig Zeit vergangen – aber das warten hat sich gelohnt. Das Start-Up Projekt von Jenny ist zurück und startet jetzt so richtig durch. Dafür hat sie Ostern zum Anlass genommen und hat wieder jede Menge bunt gepackte Überraschungsboxen rund ums Thema Backen verschickt. Wer meinen Weihnachtsbeitrag noch nicht gelesen hat – so funktioniert es: Meine Backbox bestellt man zu sich nach hause und man kennt nur das Thema der Box (in diesem Fall Ostern). Darin findet man alles mögliche an special Equipment und Zutaten, sowie ein eigenes Backmagazin und Rezeptkarten zum Nachbacken. Welche Zutaten darüber hinaus benötigt werden (Eier, Milch, etc.) steht auf den Karten und man bekommt es auch vorher per E-Mail zugeschickt. Wer trotzdem noch ein bisschen Hilfe mehr braucht, der kann sich zusätzlich Back-Tutorials auf Youtube ansehen. Hier zeigt Jenny (die wunderschöne Dame links auf dem Bild) wie es geht. Dabei hatte sie diesmal einen Gastblogger (mich, quasi), der beim Dreh, der Zubereitung und vor allem der Verkostung geholfen hat. Wie das hinter den Kulissen so abläuft und natürlich, was sich in der aktuellen und der nächsten „Meine Backbox“ verbirgt, erfahrt ihr jetzt:

So kommt die Box zu euch nach Hause – im Abo oder einzeln zum Ausprobieren.

Ich bin immer wie beeindruckt, was Jenny in diese Boxen alles rein kriegt.

Ihr seht oben im Bild – die Box ist prall gefüllt mit Sachen, die man eben nicht mal einfach so zuhause hat. Da bin ich mit meinen Unmengen an Equipment – ich sage mir selbst immer, das brauche ich als Bloggerin – auch keine Ausnahme. Tatsächlich habe ich nichts von den Dingen in der Backbox zuhause gehabt und hatte bislang keines der Produkte schon verwendet.

Besonders schön finde ich, dass „Meine Backbox“ jedes Rezept kreativ ein wenig gedreht hat. Zum Beispiel gibt es Amerikaner in Osterei-Form, für die ihr bunte Zucker-Glasur bekommt. Die Mini-Blüten aus Esspapier hatte ich noch gar nicht und sie sind so goldig! Laut Rezepz nimmt man sie für den Eierlikör-Surprise Kuchen, aber auch auf den Amerikanern sehen sie super aus. Man ist also frei zu freestylen, wie man will. Besonderes Highlight in der Box war für mich ein Schoko-Keks Set von Silikomart. In „Meine Backbox“ hat Jenny daraus mit Fruchtgelee und Biskuit eine Art fruchtige Soft-Kekse gemacht. Total lecker! Normale Kekse mit Schokolade mache ich dann demnächst daraus 😉 Fand ich übrigens super als Gerne-Vegetarisch-Esser: Das Fruchtgelee auf den Keksen ist nicht mit Gelatine gemacht, sondern einem pflanzlichen Geliermittel, das mit in der Box ist. Ich wusste nicht, dass Dr. Oetker sowas macht – für Agar Agar (pflanzliches Geliermittel) bin ich früher immer ins Reformhaus. Also – super Sache und durch „Meine Backbox“ direkt wieder was gelernt!

Als erstes habe ich die Amerikaner nach gebacken. Ich habe 12 kleine, statt (wie im Rezept) 6 große gemacht.

Die Zucker-Glasur am besten mit der graden Seite eines Buttermessers verteilen.

Deko-Glasur aus dem Beutel hatte ich seit meiner Schulzeit (vor langer, laaanger Zeit) nicht mehr ausprobiert. Damals war das nichts und dann habe ich es halt gelassen. Jetzt habe ich der Sache noch eine Chance gegeben und in den letzten Jahrzehnten scheint sich da einiges getan zu haben 🙂 Dieser Guss hier (Günthart) ist sehr lecker, riecht angenehm und ist wirklich schön zu verarbeiten. In der Backbox kommt er in einer von drei Farben: Gelb / Grün / Rosa. Verzieren könnt ihr entweder zusätzlich mit der Dekoglasur von Günthart (die ist auch mit drin), oder wenn ihr zuhause Streusel habt.

In meiner Box war Rosa als Farbe drin. Sieht doch süß aus, oder? Für die Muster habe ich die Kuchenglasur verwendet und sie mit einem Spritzbeutel (ist in der Box) aufgemalt.

Nicht wundern – ich hatte vom Dreh mit Jenny noch die anderen Farben übrig und habe mit meiner kleinen Cousine dekoriert.

Ein Blick auf die Kulissen – hier steht Jenny für die Tutorials bei den fertigen Amerikanern in Eier-Format.


Eierlikör-Surprise Kuchen

Das nächste Rezept ist der Eierlikör-Surprise Kuchen. Wer keinen Eierlikör mag, kriegt auch direkt Tipps, wie man ihn ersetzen kann. Wer ihn hingegen liebt, findet im Magazin ein tolles Rezept, ihn sogar selbst zu machen.

Ihr kennt ja sicher noch mein Geschimpfe, als ich meinen ersten Surprise Kuchen (oder „Hidden Design“, wie ich es kenne) gemacht habe. Das war ein Herz im Kuchen, oder alternativ im Cupcake, oder ein Schachbrett-Muster. Auch das Häschenmotiv ist die Mühe wert und ich finde es eine sehr schöne Idee, dass man in der kleinen Kastenform von Zenker (aus der Box) nicht so unendlich viele Reste hat und die Größe ist sehr angenehm. Wer doch Reste hat, kommt hier zu einem schönen Cake-Pop Rezept zur Resteverwertung:

Hidden Design

Schachbrett Kuchen

Cake Pops aus Resten

 

 

 


Im nächsten Rezept kommt die schicke Form von Silikomart zum Einsatz. Die kostet im Handel übrigens rund 15 Euro – also nur minimal weniger, als die ganze „Meine Backbox“ zusammen. Die Produkte zusammen haben einen deutlichen höheren Wert, als man am Ende zahlt.

Die Keks-Ausstecher gehören ganz klar zu meinen Highlights

Die Soft-Cakes waren übrigens am schwierigsten zu drehen. Ich habe mich ständig verhaspelt und das Gelee ist inzwischen angedickt, während wir ein paar Mal wiederholen mussten, bis ich es mal richtig gemacht habe  🙂

Lustig war es allemal – zwei Drehtage haben für mich in den Tutorials gesteckt. Es ist toll zu sehen, wie viel Liebe und Leidenschaft Jenny in „Meine Backbox“ steckt.

Neugierig geworden? – Zurecht! Die nächste Backbox erscheint im Mai unter dem wunderschönen Thema „Candy Table“ und eröffnet damit die sonnige Saison mit Geburtstagsfeiern im Freien, Hochzeiten und traumhaft schönen süßen Kleinigkeiten. „Meine Backbox“ kann ich euch von ganzen Herzen empfehlen – es ist ein tolles Geschenk für Backbegeisterte und alle, die selbst gerne kreativ sind, aber ein wenig Inspiration brauchen. Hier geht es zu den Preisen und der Bestellung der Box.

Ihr wollt mehr sehen?

– Dann folgt meinem Blog!

Lisha



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7 Gedanken zu “Hinter den Kulissen: Osteredition von „Meine Backbox“

  1. Ich bin hin und her gerissen. Ich würde die Box einerseits gerne testen, weil die Osterbox eeeeeecht gut aussieht. Aber mit Candy Table kann ich nicht so wirklich was anfangen und die nächste Box kommt dann vermutlich genau zum Drachenfest an und dann bin ich vermutlich gar nicht da wenn die Box ankäme. D=
    Aber bis zum Termin danach warten ist auch blöd.. ARG

  2. Pingback: Cupcakes im Blumentopf | MainBacken

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