Logo_TransparentGute Backblogs bekommt man im Idealfall über Empfehlungen. Aber wie auch immer ihr auf den Foodblog aus Frankfurt aufmerksam geworden seid – herzlich willkommen! Also schaut euch um auf MainBacken, zwischen den Torten und Cupcakes vom Frankfurter Kranz über Pralinen bis hin zur Kräuterbutter.

Roomers Frankfurt: ein Blick in die Küche

Ein Blick in die Küche des Roomers in Frankfurt

Frankfurter Mädel hin oder her – ich war vor diesem Tag noch nie im Roomers im Bahnhofsviertel. Lag primär daran, dass ich nicht so ein Nachtschwärmer und Partygänger bin und natürlich daran, dass ich mitten in Frankfurt wohne und selten ein Hotelzimmer brauche. 🙂 Okay, eigentlich nie. An einem wundervoll sonnigen Abend im Spätsommer 2017 habe ich allerdings auf dem Gekko Food Festival (zum Beitrag geht es hier) den charmanten Küchenchef des Roomers kennengelernt – Hubertus Marquardt. Auf dem Food Festival gab es eine kleine Auswahl der Speisen, die Hubertus auch in seiner Küche anbietet. Die waren so lecker, dass ich dann echt neugierig auf das Hotel war, das ich nur als Feier-Destination von Freunden kannte. Was kann die Küche da?

Weiterlesen

Kreppel Muffins (Berliner aus dem Backofen)

Berliner aus dem Ofen statt aus der Fritteuse

Krapfen, Pfannkuchen, Berliner oder Kreppel – egal wie ihr sie nennten, die gehörten zu Fasching einfach dazu. Dieses Jahr habe ich mit zum ersten Mal selbst daran gemacht, Berliner selbst zu machen. Und zwar als Muffins aus dem Backofen. Ich habe keine Fritteuse zuhause und so ein ganzer Topf voll Fett schreckt mich irgendwie ab. Ist aber für einen tollen Geschmack auch gar nicht nötig gewesen. Die Berliner Muffins sind total lecker geworden, luftig, leicht und gefüllt mir köstlicher Marmelade. Kein Wunder eigentlich, dass gekaufte Kreppel nicht gegen die Kindheits-Erinnerungen anstinken können: Sie werden heutzutage zu so günstigen Preisen am Laufband produziert. Da ist weder Zeit, den Hefeteig in Ruhe gehen zu lassen, noch Platz für hochwertige Marmelade. Mit der wird bei den Discountern nicht nur von der Menge gegeizt, sondern auch bei der Qualität. Dann hat man so einen kleinen Teelöffel Gelee mit Frucht-Geschmack im Mund. Eklig. Deshalb gebt der Sache eine Chance – und macht sie selbst!

Wer hat Angst vor’m Hefeteig?!

Berliner werden aus Hefeteig gemacht. Kein Grund zur Panik, denn er ist nicht schwer. Wenige Handgriffe, viel Ruhezeit. Im Prinzip kommt es beim Hefeteig vor allem auf die richtige Temperatur an. Hefe sind kleine Mirkoorganismen, also kleine Lebewesen. Wie auch wir, wollen die ein angenehmes Raumklima und bloß keinen Stress. Bitte nicht zu heiß. Die Milch sollte wirklich nur lauwarm sein. Und dann ist da immer dieser Satz….“Teig an einem warmen Ort gehen lassen“. Aber was ist denn ein warmer Ort? Ich habe hervorragende Erfahrungen mit dem Ofen gemacht. Ich heize ihn für etwa 5 Minuten auf 50°C Umluft vor und lasse ihn dann so lange offen auskühlen, bis es da drin nur noch lauwarm ist. Dann lasse ich den Teig in einer Schüssel mit einem Tuch abgedeckt darin stehen, Ofentür geschlossen. So entweicht kaum Wärme und der Teig bekommt keinen Zug.

Hefeteig geht richtig auf!

Einmal, zweimal, dreimal?! – Wie oft muss Hefeteig gehen?

Die Frage sollte eigentlich sein, wie luftig wollt ihr eure Kreppel?! Umso mehr sich eure Hefekulturen vermehren, umso luftiger wird der Teig. Dafür braucht die Hefe Wärme und Futter. Ich lasse meinen Hefeteig dreimal gehen. Das ist auch nicht halb so viel Arbeit, wie es klingt. Zuerst rühre ich meine Hefe mit etwas lauwarmer Milch, Zucker und Mehl (das Futter) zusammen und lasse es 15 Minuten an einem warmen Ort gehen. Danach riecht das Gemisch schon hefig und hat sich etwas ausgedehnt und Blasen gebildet. Dann kommen die anderen Zutaten dazu und der Teig darf einmal richtig gehen. Zu guter Letzt wird er in die richtige Form gebracht (kleine Kügelchen in unserem Fall) und dann geht er noch ein letztes Mal.

Frische Hefe oder Trockenhefe?

Ich würde euch immer frische Hefe empfehlen. Bei der Trockenhefe werden die Hefekulturen getrocknet und somit „deaktiviert“, bis sie wieder mit warmer Flüssigkeit geweckt werden. Klingt unbequem, ist es auch – und das merkt die Hefe. Frische Hefe ist nicht so lange haltbar, hat aber gut ein Drittel mehr Treibkraft als Trockene.

Hefeteig: Frisch ist er immer am besten!

Weiterlesen

Kaffee Nusskuchen

Köstlicher Kaffee-Nuss-Kuchen

Habt ihr auch noch so volle Küchenschränke von den Hamster-Einkäufen der Weihnachtstage? Ich schon und besonders ärgerlich sind die angefangenen oder saisonalen Dinge, wie angefangene Packungen Nüsse und Weihnachtsschokolade (ist Schoko-Nikoläuse ein Wort?!). Ich habe deshalb erst mal Inventur gemacht und dabei hat sich dieser köstliche, saftige Nusskuchen einfach aufgedrängt! Weil ich sonntags gebacken habe und keine Milch mehr hatte, gab es als Flüssigkeit eben Kaffee und siehe da: Ich bin verliebt!

Ich finde, so entstehen oft die besten Rezepte – es fehlt eine Zutat und dann probiert man halt ein wenig rum. Schokolade oben drauf und wir haben eine runde Sache. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich liebe Gugelhupf-Formen für Rührkuchen! Es gibt keine Randstücke und es sieht irgendwie immer schick aus. Wer meinen Blog häufig liest weiß, dass Vollmilchschokolade ein selten gesehener Gast in meinen Rezepten ist. In diesem Fall liegt es auch wirklich daran, dass ich Reste der Weihnachts-Schokolade nutzen wollte. Weil die Schokolade süßer ist, als meine klassische Zartbitter, habe ich den Kuchen mit braunem Zucker gemacht und mit weniger als sonst. Das gibt dem ganzen eine leicht herbe und balancierte Süße. Ein perfektes Zusammenspiel aus nussig, schokoladig und mit einem Hauch von Kaffee. ♥ Ich schwelge ein wenig, aber er ist echt super.

Weiterlesen

Apfelkuchen mit Apfelmus

Direkt nach den Feiertagen habe ich irgendwie so gar keine Lust auf üppige Torten, dafür aber umso mehr auf die Klassiker – deshalb gibt es heute ein Rezept für sehr schnellen Apfelkuchen. Übrigens, bei diesem Rezept habe ich einen Teil der Butter durch Apfelmus ersetzt und dadurch ist er fettarm, oder zumindest ärmer. Das ist allerdings nur ein Nebeneffekt – ich bin definitiv die letzte, die euch strenge Diät predigt. Ich bin ein Genussmensch 🙂

Tatsächlich war ich dabei in meinen Küchenschränken zu schauen was weg muss. Wie so viele Leute habe ich über Weihnachten jede Menge Hamstereinkäufe getätigt. Falls eine gigantische Lawine in den nächsten Tagen Frankfurt unter sich begräbt, bin ich also bestens ausgerüstet. Dass der Vorratsschrank überquillt finde ich jetzt nicht so schlimm, aber verschwendet werden darf nichts. Also habe ich ausgemistet und bin dabei über ein paar etwas angeschrumpelte Äpfel und ein halb-volles Glas Apfelmus gestolpert. Apfelmus bleibt bei mir auch immer etwas über, wenn ich Karotffelpuffer mache. Häufig friere ich dann auch kleine Reste weg und benutze sie ein andermal, oder verbacke sie.

Bitte wundert euch nicht, wenn ihr mit Apfelmus backt – der Kuchen sieht durch das Mus auch nach 45 Minuten Backzeit noch nicht-durchgebacken aus. Mit der Holzstäbchenprobe merkt ihr aber ganz schnell den Unterschied zwischen flüssigem Teig und der Mus-Optik. Also  – los geht’s!

Weiterlesen

Flapjacks (Müsliriegel)

Heute steht ein etwas ungewöhnliches Back-Rezept zum Jahresauftakt auf dem Speiseplan: Flapjacks! Flapjacks (besser bekannt als „Müsliriegel) selbst zu machen ist super einfach, es geht schnell und es lohnt sich. Häufig sind Müsliriegel voller Zucker, und ziemlich ungesund – aber selbst gemacht habt ihr alle Stränge selbst in der Hand. Diese Flapjacks sind gesüßt mit einem Hauch Honig und getrockneten Datteln und haben als Substanz Nüsse und Haferflocken. Durch das Kakaopulver schmecken sie trotzdem sehr schokoladig und ein bisschen wie Nussecken.

Die Müsliriegel sind übrigens auch ein toller Snack gegen Heißhunger – sie sind mit Nüssen und Haferflocken ein tolles Brainfood, das richtig gut satt hält. Flapjacks sind auch ein sehr leckeres Frühstück. Allerdings ein Wort der Warnung: Ja, die Müsliriegel sind extrem lecker und voller natürlicher, köstlicher, nahrhafter, gesunder Zutaten. Aber sie sind kein Diätsnack, denn mit den Nüssen und Datteln sind sie gehaltvoll. Aber sie sind es wert. Probiert es. Sie sind köstlich.

Weiterlesen

Escape Rooms in Frankfurt

Team „Mostay“ bei Secret Escape in der Frankfurter Innenstadt

So direkt nach Weihnachten hat es sich für viele Leute erst mal ausgebacken! Die guten Vorsätze für das neue Jahr türmen sich und wer bin ich denn, dass ich euch direkt mit Kuchen in Versuchung bringen würde? 😉 Deshalb habe ich heute ausnahmsweise mal einen Beitrag, der überhaupt nichts mit Backen zu tun hat. Stattdessen geht es um eine sehr lustige Aktivität, die ich mindestens genauso gerne mache: Escaperooms.

Ich habe in und um Frankfurt schon jede Menge Räume gespielt und hatte immer wieder Schwierigkeiten, gute Anbieter zu finden und trotz Bewertungsportalen wie Tripadvisor und Co, wusste ich oft nicht so richtig, wo ich noch fündig werden kann. Die meisten Räume sind online sehr gut bewertet, aber so aussagekräftig sind die Punktebewertungen dann qualitativ leider nicht. Heute möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen.

Deshalb liste ich euch hier die Escape Games der Region auf, die ich schon gespielt habe und empfehlen kann. Falls ihr neben dem Backen solche Rätsel Spiele auch mögt, freue ich mich total über eure Empfehlungen in den Kommentaren. Das muss auch nicht nur Frankfurt sein, denn ich bin ja auch immer mal in anderen Städten unterwegs 😉

Nächste Woche gibt es wieder ein Rezept! – Versprochen!

Weiterlesen

Meine Backbox: Weihnachtsedition


Kaum zu glauben, dass „Meine Backbox“ jetzt schon ein Jahr alt ist. Als mir Jenny damals von dem Projekt erzählt hat, war ich ziemlich schnell überzeugt und wollte sie unterstützen, wo ich nur konnte. Also habe ich die allererste Box (Weihnachten 2016) ausprobiert, ihr Feedback gegeben und euch hier berichtet. Dann haben wir für die Osterbox 2017 die Videotutorials gemeinsam gemacht und auf meinem Youtube Kanal habe ich ein Unboxing mit Rezept-Test aus der Box „Einladung zum Nachtisch“ gemacht. Ich freue mich wahnsinnig über den verdienten Erfolg von „Meine Backbox„!

Vielleicht ist euch schon aufgefallen, dass ich auf meinem Blog sehr wenig bis überhaupt keine Werbung mache. Auch hierfür werde ich jetzt nicht bezahlt, aber ich finde es nach wie vor ein so tolles Projekt, dass ich euch einfach auf dem Laufenden halten will und euch immer wieder daran erinnern möchte, dass diese Überraschungs-Box voller Backsachen ein tolles Geschenk ist. Für Anfänger und auch fortgeschrittene Hobbybäcker. Endlich ist es jetzt wieder soweit, ich habe wieder eine zuhause und wir schauen jetzt mal gemeinsam drauf!

Weiterlesen

Spekulatius Cheesecake

Es gibt kaum eine schönere Zeit zum Backen als den Dezember. Draußen wird es so richtig kalt und drinnen unendlich gemütlich. Seit über 10 Jahren backe ich jedes Jahr gemeinsam mit meinem besten Freund Plätzchen. Die Rezepte teile ich ein andermal mit euch, denn heute wird es so richtig cremig: mit einem Spekulatius Cheesecake. Der Käsekuchen ist herrlich samtig, schmeckt angenehm nach Weihnachtsgewürzen  und ist nicht schwer zu machen. Wie immer bei mir, ist Spekulatius Cheesecake ohne Gelatine gemacht und damit auch für Vegetarier geeignet. Das ist ja leider nicht selbstverständlich. Also, schnappt euch euren Schneebesen, heizt den Ofen vor und los geht’s!

→Der Kuchen muss mehrere Stunden, besser über Nacht, ruhen!←

Übrigens: Käsekuchen, American Cheesecake, New York Cheesecake?! Wo liegt eigentlich der Unterschied, warum ist das Backen im Wasserbad eine gute Sache und wie bekomme ich den perfekten Chessecake hin? Im →Grundrezept American Cheesecake erfahrt ihr es.

Weiterlesen

Besucht mich auf dem Weihnachtsmarkt!

Ihr habt es satt, immer nur die Fotos meiner Kuchen zu sehen? Dann ist das jetzt eure Chance. Am Samstag, den 25. November 2017 (also quasi diese Woche) bin ich auf dem Budenzauber am Turm in Rodgau Jügesheim (S1 richtung Oberroden) mit einem kleinen Stand. Der vorweihnachtliche Künstlermarkt findet von 15 bis 21 Uhr statt und ist total schön, richtig atmosphärisch (Geheimtipp!) und man hier viele tolle Dinge kaufen für Adventskalender, Nikolaus und Weihnachten. Wem das nicht passt, der hat noch eine zweite Gelegenheit im Rhein-Main Gebiet, nämlich Bad Soden am Taunus (S 3 Richtung Bad Soden) am Samstag und Sonntag 9. + 10. Dezember 2017.

Es ist das dritte Jahr in Folge, dass ich einen kleinen Stand mit MainBacken habe und ich freue mich wie verrückt darauf. Auf meinem Facebook Kanal findet ihr auch Events dazu, wo ich aktuelle Informationen rein poste. Da ich nach wie vor einen Hobbyblog betreibe, werde ich auch in diesem Jahr wieder meinen Gewinn spenden: letztes Jahr war es eine Obdachlosenhilfe in Frankfurt und dieses Jahr geht die Gewinnspende in die Brustkrebsforschung. Neu gewonnene Leser meines Blogs behalte ich für mich 😉

Weihanchtsmarkt Hütte MainBacken

Ich zeige euch jetzt schon mal, was euch auf den Märkten erwartet. Wer nicht aus der Gegend kommt, braucht nur auf das Bild zu klicken und kommt zum Rezept und darf dann einfach selbst ran 😉 Weiterlesen

Lebkuchenherzen selbst machen

Lebkuchenherzen sind ein klassisches Mitbringsel vom Jahrmarkt, dem Oktoberfest und natürlich zu Weihnachten. Verschenkt oder bekommen habt ihr sie sicher schon mal, aber habt ihr sie auch schon mal selbst gemacht? Mit diesem einfachen Lebkuchen Rezept hier bekommt die Herzen zum Ausstechen sehr gut hin und es ist natürlich auch ein wundervolles Geschenk für eure Lieben zum Geburtstag, Nikolaus, Weihnachten oder auch eine hübsche Idee für den Adventskalender. Außerdem lässt sich aus dem Teig auch sehr schön ein Lebkuchenhaus machen. Aber jetzt kommen wir zu den Herzen zurück.

Lebkuchenteig will gut geknetet werden. Seitdem ich meine Kitchenaid Atrisan habe (oder wie ich ihn nenne: Pink „Paulchen„), knete ich ihn nicht mehr mit der Hand. Die Maschine hat einen sehr starken Motor und knetet den zähen Teig ganz hervorragend und er wird perfekt zur Weiterverarbeitung. Wer seiner Küchenmaschine das nicht zutraut, oder keine hat, kann natürlich auf die gute alte Handarbeit zurückgreifen und den Teig so kneten. Dauert etwas länger und ist anstrengend, aber dafür weiß man am Ende, was man getan hat 😉

Ich habe mein erstes Lebkuchenherz meiner Freundin Michelle in der Grundschule geschenkt. Damals wusste ich nicht so genau was „Du Schelm“ bedeutet und habe es mehr als „Dusch-Helm“ gelesen, was ich irgendwie witzig fand. Mein erstes bekommen habe ich dann von meinen Freundinnen in der Schule mit „Kleine Hexe“. 🙂 Was besser ist, lasse ich euch mal entscheiden. Mit diesem Rezept könnt ihr aber auf alle Fälle eure eigenen Sprüche darauf schreiben, Liebeserklärungen oder süße Grüße verschenken. Übrigens – ihr könnt für besondere Anlässe auch ein großes Herz backen. Die lassen sich zwar nicht mehr so gut um den Hals hängen, aber dafür wunderbar in einen (sauberen) Pizzakarton verpacken. Einfach mal probieren.


Weiterlesen