Hummus selbst machen (mit Video)

Hummus ist ein cremiger Dip auf Basis von Kichererbsen. Er ist ganz einfach zu machen und frisch deutlich günstig herzustellen als im Laden. Dazu ist er sehr sehr lecker und von Natur aus vegan. Er ist klasse zum Dippen von Rohkost, zum Schmieren in Wraps, in Sandwiches oder auch sonst als Beilage z.B. fürs Grillen. Ich mache zur Zeit sehr oft Hummus, allerdings nicht nur, weil ich es so lecker finde, sondern auch, weil ich an das Abtropf-Wasser von den Kichererbsen-Dosen ran will. Jawohl, ihr habt richtig gehört. Das Dosenwasser der Kichererbsen nehme ich nämlich zum Backen als veganen Ei-Ersatz. 😉 Das ist kein Scherz, ein Rezept folgt in Kürze. Also, wenn ihr Hummus macht – friert euch das überschüssige Dosenwasser unbedingt weg für vegane Kuchen und Desserts.

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Büffel Kuchen

Dieser kleine Büffel ist nicht nur super zottelig, sondern auch extrem lecker. Dahinter verbirgt sich ein saftiger Schokokuchen, der mit zwei einfachen Schnitten aus einer normalen Springform gemacht wurde. Der Kuchen kommt ganz ohne Fondant aus – die Deko besteht aus zwei Schokocremes und etwas Marzipan. Eine besondere Inspiration für diesen Kuchen waren die zotteligen schottischen Rinder (auch als Hochlandrind / Highland Cattle oder einfach Zottelkuh bekannt) und er eignet sich auch wunderbar für Sternzeichen-Kuchen für Stiere. Und bei Sternzeichen sind wir auch schon beim Thema, denn das chinesische Neujahr steht bevor. Wir verabschieden uns vom Jahr der Ratte (hier geht es zum Ratten-Kuchen) und begrüßen das Jahr des Büffels. Wie immer, mit Kuchen!

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Kiba-Muffins (Kirsch-Banane)

Neulich im Supermarkt stolpere ich über eine Flasche Bananensaft und dachte mir noch „Bananensaft? Das ist ja verrückt.“ Und plötzlich trifft mich eine längst vergessene Geschmackserinnerung: KiBa! Oh my, das war DAS (alkoholfreie) Trendgetränk meiner Jugend. Dickflüssiger, süßer Bananensaft und dazu fruchtiger Kirschsaft. Ich habe also -völlig von Nostalgie besessen- beide Säfte mitgenommen und habe mir zuhause ein Glas köstlichen Kiba gemacht. Und am nächsten Tag wieder. Um am dritten Tag, hat es dann auch wieder für die nächsten zehn Jahre gerecht und ich konnte das Zeug nicht mehr sehen. Jetzt hatte ich natürlich noch einen Rest Kirsch- und einen Rest Bananensaft. Was mach ich damit? Wegschütten? Einfrieren? Ob sich daraus wohl Muffins machen lassen?

Die Antwort ist: Oh ja. Und wie! Diese Kiba-Muffins sind extrem einfach, unfassbar lecker, fruchtig, saftig und nicht zu süß. Ich habe das Rezept in der Woche dreimal gemacht, weil der Saft noch gereicht hat, und ich sags euch: Von den Muffins habe ich sicherlich nicht so schnell genug.

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Ramen Nudelsuppe (vegetarisch / vegan)

Meine Liebe zur asiatischen Nudelsuppe begann mit Instant-Tütensuppen. Als Upgrade kam manchmal frisches Gemüse dazu. Die Frankfurter Ramen-Restaurants haben mir dann gezeigt, dass frisch gekocht eine ganz andere Liga ist und ein Besuch in Japan vor ein paar Jahres legte die Messelatte dann endgültig nach oben. Jedoch stieß ich immer wieder auf ein Problem: Die meisten Ramen Nudelsuppen sind nicht vegetarisch. Die kräftige Brühe wird standardmäßig mit tierischen Produkten angesetzt oder zumindest verfeinert. Versucht mal eine köstliche, vegetarische Ramensuppe zu bekommen… es ist gar nicht so einfach. Also habe ich mich ans experimentieren gemacht. Mit dem Ergebnis bin ich total zufrieden und teile es heute sehr gerne mit euch. Die Brühe ist als Herzstück der Suppe cremig, aromatisch und unfassbar köstlich. Ich mache immer einen sehr großen Topf und friere die Brühe portionsweise ein, das funktioniert sehr gut.

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Elisenlebkuchen

Elisenlebkuchen stehen auf der Liste der Must-Bakes zur jährlichen Weihnachtsbäckerei ganz weit oben. Die als „Königin der Lebkuchen“ bekannte Plätzchensorte steckt voller Nüsse und Gewürze und kommt ganz ohne Mehl aus. Ich mache gerne noch eine dünne Marzipan-Schicht mit auf die Lebkuchen, bevor ich sie dann mit Schokolade überziehe. Hauchdünn, damit es nicht zu süß wird. Für meinen Mitbewohner (der Marzipan gar nicht mag) mache ich auch ein paar ohne – deshalb findet ihr das Rezept hier mit Option auf Marzipan, damit es jeder machen kann, wie er es mag. Achtung: Die Plätzchen mit Marzipan und Schokolade können nach kurzer Zeit ein wenig anlaufen, je nachdem wie das Verhältnis von Marzipan zu Schokolade ist. Aber keine Sorge, das tut dem Geschmack nichts und oft überleben die Plätzchen auch nicht so lang.

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Kokosmakronen

Es gibt Plätzchen, die leicht in Frustrationen enden. Ihr wisst schon – Zimtsterne, Vanillekipferl….da macht der Teig gerade bei Anfängern irgendwie nicht immer so richtig das, was er soll. Er klebt, geht zu viel auf oder bröselt ohne Ende, einfach nur, weil der Teig die falsche Temperatur hat, oder halt einfach heute launisch ist. Mein Plätzchen-Buddy und ich machen deshalb jedes Jahr Kokosmakronen, denn sie sind im Handumdrehen fertig, gelingen super einfach und sind somit perfekt für einen schnellen Plätzchenerfolg. Außerdem ist es ein super Rezept, um Eiweiß loszuwerden, das von anderen Plätzchen vielleicht noch übrig ist. Also – auf die Plätzchen, fertig los!

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Nussecken

Mein Mitbewohner lebt in ständiger Angst davor, dass die Nussecken leer werden könnten. In diesem Jahr habe ich vier Bleche (!!!) davon zur Weihnachtsbäckerei gemacht. Das sind rund 120 Stück. Ihr würdet denken, das beruhigt den guten Mann. Stattdessen beäugelt er mich jedes Mal argwöhnisch, wenn ich eine Plätzchen-Geschenketüte packe und Nussecken reintue. Ich habe auch das Gefühl, dass er zählt, wie viele ich rein mache. Und spätestens bei der dritten sagt er dann (und seine Stimme ist dabei etwas höher als sonst):

„Haben wir noch Nussecken?!“

Dabei kann ich es ihm nicht einmal verübeln, denn diese Nussecken sind tatsächlich verdammt gut. Sie könnten euch sogar ganz verderben für jede billige Bäcker-Nussecke, die euch danach noch wagt unter die Augen zu kommen. Der Teig ist richtig schön butterweich und die Nüsse geben herrlich viel Aroma ab – einfach nur köstlich.

Margarine statt Butter: In manchen Rezepten schmeckt man ganz deutlich heraus, ob Butter oder Margarine eingesetzt wurde. Glücklicherweise ist dies keins davon – ob ihr Butter oder Margarine einsetzt ist hier völlig egal, deshalb greife ich gerne zum pflanzlichen Produkt.

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Apple Pie (vegan)

Habt ihr in der letzten Zeit mal selbst Äpfel gepflückt? Ich kann euch eins sagen: Es macht eine Menge Spaß. Meine Freundin hat gleich drei Apfelbäume im Garten und wusste dieses Jahr nicht wohin mit der Ernte. Also habe ich mir ein-zwei Körbe voll gepflückt und zuhause dann festgestellt, dass ich auch nicht so richtig wusste, was ich jetzt mit 7 Kilo Äpfeln anfangen soll. Aber selbstverständlich habe ich die Herausforderung angenommen und unter anderem auch diesen sehr leckeren Apfelkuchen kreiert. Dabei habe ich mich mal wieder an veganer Küche probiert und so ist dieses leckere Apple Pie Rezept frei von tierischen Produkten. Ich lade euch herzlich ein, das Rezept nachzubacken und hoffe, es schmeckt euch genauso gut wie mir.

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Apfelkuchen (Klassisch)

Der klassische Apfelkuchen hat sich seinen Platz im Kuchen-Olymp verdient. Es ist schnell, unkompliziert und köstlich. Ganz abgesehen davon, dass es eine fabelhafte Verwendung für Äpfel ist, die nicht mehr ganz so knackig sind. Was ich an diesem Rezept so liebe ist, dass der Kuchen sehr luftig wird und auch eine sehr angenehm dezente Süße hat. Ich habe hier eine Auflauf-Form genutzt, aber der Kuchen so vielseitig: Ihr könnt das unten stehende Rezept auch für Apfel-Muffins (ca. 30 Stück) verwenden, oder als runden Kuchen in der Springform backen (dafür die halbe Menge verwenden). Wenn ihr es richtig fruchtig mögt, nehmt ihr die gleiche Teigmenge aus dem Rezept, gebt diese auf ein großes Kuchenblech und belegt sie mit der doppelten Menge Äpfel aus dem Rezept. Die Stücke sind dann nicht ganz so hoch, aber der Apfelanteil ist größer.

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MainBacken im ZDF

Ihr habt richtig gelesen – MainBacken war im ZDF zu sehen! Und wie es aussieht, auch nicht das letzte Mal, denn der nächste Drehtermin steht bereits fest. Im Rahmen der ZDF-Drehscheibe habe ich im Format „Küchenträume“ gezeigt, wie man Brombeer-Petit Fours herstellt. Bevor wir hier gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen werfen, zeige ich euch gerne nochmal das Video aus der ZDF-Mediathek, falls ihr es verpasst habt:

Video: Lisha’s Brombeer Petit-Fours (ZDF Mediathek)

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Frankfurter Grüne Soße

Grüne Soße ist eine solche Sensation im Raum Frankfurt, dass so ziemlich jedes Restaurant eine Art der 7-Kräuter-Variation auf der Speisekarte hat. In den meisten Fällen werden Grüne Soße Rezepte in Familien weitergegeben, sobald jemand eine gute Zusammensetzung gefunden hat – denn das ist gar nicht immer so einfach. Ein kulinarischer Streifzug durch die Frankfurter Apfelweinlokale (selbstverständlich für die Wissenschaft!) zeigt: Die Qualitätsunterschiede sind riesig. Und oft geht es auch viel mehr um persönliche Präferenzen als Qualität. Deshalb verrate ich euch jetzt worauf ihr euch einlasst, wenn ihr mein Rezept für die (für mich) perfekte Frankfurt Grüne Soße nachmacht. Mein Grüne Soße Rezept zeichnet sich aus durch: Einen Joghurt und Saure-Sahne-Mix, wenig Säure und natürlich viele feine Kräuter.

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Hello….Fresh? Die Kochbox im Test!

Na, fällt euch schon die Decke auf den Kopf? Für mich ist es eine völlig neue Situation ständig zuhause zu sein. Ich versuche das Beste draus zu machen und bin fleißig am Backen und neuerdings auch am Kochen. Meine Küche erlebt eine echte Renaissance. Denn ich bin seit einigen Wochen im Home-Office und koche plötzlich viel mehr selbst. Prinzipiell tue ich das auch ganz gerne, aber ich bin meistens zu faul oder zu hungrig. Oder beides. Außerdem ist mein Portfolio jetzt nicht riesig, das sieht man schon bei einem Blick in die Kategorie Herzhaftes. Deshalb habe ich jetzt mal etwas Neues ausprobiert: Eine Kochbox.

Das Prinzip ist recht einfach: Ihr bestellt eine Box (Hello Fresh in meinem Fall), in der die Rezepte und abgewogenen Zutaten für Gerichte zum Selbst-Kochen sind. Bevor ich gleich auf meine Erfahrungen eingehe, möchte ich noch darauf hinweisen, dass dieser Blogbeitrag in keinerlei Kooperation entstanden ist.

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Motivtorte: Toilettenpapier Rolle

Kann mir bitte jemand diesen enormen Ansturm auf Toilettenpapier erklären? Die Regale im Supermarkt sind seit Wochen leer, die Nachfrage explodiert. Diesen Hamsterkäufern möchte ich eins sagen: Klopapier kann man nicht essen! ….Oder doch? 🙂 Und genau da sind wir heute: Eine Motivtorte in Form einer Toilettenpapier Rolle! Damit man in dieser Zeit auch mal was zum Lachen hat. Die Dekoration ist recht simpel und für den Kuchen habe ich klassische Vanilleböden mit Baiser-Creme genommen, die ich mit Himbeermarmelade eingestrichen habe. Je nach Geschmack könnt ihr das natürlich entsprechend austauschen.

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Baiser Rosen am Stiel

Rosen-Schenken ist für euch kein Muss am Valentinstag? Das sollte sich aber schleunigst ändern. Und nicht nur da, denn das Jahr ist voll von Tagen, an denen man seinen Lieben zeigen sollte, dass sie echt knorke sind. Weil es aber nicht immer echte Rosen sein müssen, teile ich heute ein Rezept für essbare Rosen am Stiel mit euch. Sie bestehen aus einfärbtem Baiser, sind schnell und einfach zu machen und ein wunderschönes und leckeres Geschenk zum Valentinstag, Muttertag, oder auch für den Candytable als süßes Buffet zur Hochzeit oder der Sommerparty. Wie alle Baisers sind sie gut haltbar, sodass ihr sie auch problemlos ein-zwei Wochen früher machen könnt.

Bei uns in der Schulzeit haben Abschlussklassen jedes Jahr für ihren Abi-Ball eine Valentins-Aktion organisiert: In der Pause konnte man einzelne rote Rosen bestellen und mit einem kleinen Brief an die Person seiner Wahl liefern lassen. Geliefert wurden sie dann im Unterricht. Bei uns im Freundeskreis war es Tradition, dass man sich gegenseitig ein Blümchen schickt, mit einem Freundschaftsbrief (erinnert ihr euch noch an Freundschaftsbriefe?! Gibt es das heute noch?). Da stand dann neben netten Worten auch immer „Hdggl.“ mit drauf. Denn das hat man vor 15 Jahren so gemacht. 🙂 Und heute schenkt man Baiser-Rosen.

Baiser-Rosen zum Verschenken.

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Maus Kuchen (eigentlich eine Ratte…)

Letzte Woche hatte ich eine fette Ratte in der Küche. Klingt jetzt erst mal nicht so richtig gut, aber tatsächlich war sie absolut köstlich. Ich mag Motivkuchen richtig gerne, allerdings bin ich kein Fondant-Fan. Deshalb freue ich mich auch, dass diese Ratte (geht übrigens auch als Maus-Kuchen durch!) ihr Fell von einer leckeren Schokocreme bekommt. Das heißt ihr braucht kein Fondant! Aber wie kommt man darauf, eine Ratte zu backen? Ich sags euch: Am Samstag war chinesisches Neujahr und wir befinden uns seither im Jahr der Ratte. Kennt ihr euer Chinesisches Sternzeichen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare, vielleicht kann ich es ja auch mal backen! 🙂

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Schwarzwälder Kirsch Törtchen

Ein luftiger Schokoteig, ein bisschen Creme und natürlich leckere Kirschen. Was ergibt das? Schoko-Kirsch Törtchen! Dieses Dessert-Rezept hätte ich um ein Haar gar nicht gebloggt, denn eigentlich war es mehr ein improvisierter Nachtisch. Neulich kamen Freunde zum Abendessen und ich wollte gerne ein schnelles Dessert machen. Aber ich bin natürlich ein Angeber im Herzen und es sollte dann schon etwas „schickes“ sein. Also habe ich beschlossen ein paar schnelle Schicht-Törtchen zu machen, inspiriert von der Schwarzwälder Kirschtorte. Dafür backe ich ein Blech dünn aufgestrichene Schoko-Wiener Masse, steche Kreise aus und fülle das Ganze mit ein paar Kirschen und einer schnellen Joghurt-Mascarpone-Creme. Ein paar Schoko-Raspeln drauf und fertig! Ah stopp, Marmelade hatte ich noch dazwischen gestrichen. 😉 Die wollen wir mal nicht unterschlagen. Übrigens – das Rezept ist (wie so oft) hervorragend zum Einfrieren geeignet und lässt sich auch sehr gut am Vortag vorbereiten. Wenn ihr Dessert-Ringe habt, super!, aber ihr könnt natürlich auch ein Glas oder normale Keks-Ausstecher verwenden.

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Eierlikör Cupcakes

„Eierlikör-Cupcakes? Und das schmeckt?“, fragt mich mein Mitbewohner skeptisch und beäugelt den -an sich sehr attraktiven- Cupcake. „Oder hattest du einfach nur zu viel Eierlikör und wusstest nicht, wohin damit?“ 🙂 Und die Antwort ist: Genau so war es! Nachdem ich mir dieses Jahr erstmals einen Back-Adventskalender gekauft habe, hatte ich plötzlich zwei Flaschen Eierlikör übrig, und keine Ahnung, was ich damit machen soll. Eierlikör ist für mich immer ein Alte-Leute-Ding gewesen. Allerhöchstens noch etwas, das man auf dem Weihnachtsmarkt in seinen Kaffee trinkt, wenn es nichts besseres gibt. Aber nun habe ich damit gebacken! Und, soll ich euch mal was sagen? Es-ist-genial! Und ich spreche hier nicht von „Es ist ganz lecker, wenn man Eierlikör mag“, sondern von: „Waaaaas? Da ist Eierlikör drin? Wer hätte gedacht, dass das SO gut schmeckt?!“

Die Basis des Cupcakes ist mein klassisches Grundrezept, in das ich Eierlikör eingebunden habe. Die Creme ist eine Mischung aus Frischkäse und Mascarpone. Ebenfalls mit Eierlikör. Obendrauf dann noch ein paar Sprinkler Zimt und (wie könnte es anders sein?) ein paar Tropfen Eierlikör! Voilá!

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Lebkuchen-Männer

Ich akzeptiere diese Cookies!!!! 🙂 Leute, es ist internationaler Cookie-Tag! Ich weiß schon, diese internationalen-Welt-Bambus-Stohhalm-Reinigungs-Tabletten-Tage braucht kein Mensch, ABER….Cookies Leute, COOKIES! Deshalb habe ich mich entschieden, dass ich ganz dringend mitmachen muss, als mich meine liebe Blogger-Kollegin Jenny von Jenny is baking angeschrieben hat. Sie hat ein paar tolle Blogger zusammengetrommelt und jeder veröffentlicht heute ein Cookie-Rezept. Zugegeben sind Lebkuchenmänner (oder „Lebkuchen-Mannen“, wie ich sie gerne nenne) jetzt nicht der klassische Cookie, aber Kekse sind Kekse und lecker sind sie allemal. Sie sind leicht zu machen, halten sehr lange und man braucht nicht viel Zeit um sie zu dekorieren. Bevor wir jetzt loslegen, möchte ich noch auf einige weitere Foodblogs hinweisen, die ebenfalls mit Jenny den Cookie-Tag feiern! Weiterlesen

Herbst-Kekse mit Marmeladenfüllung

Der Sommer dieses Jahr war einfach fantastisch. Es ist so viel passiert und wir haben so viele wunderschöne Erinnerungen geschaffen, dass es mir vorkam, als würde der Sommer nie enden. Und dann sieht man die ersten Herbstbäume und denkt sich: WOW! Der Herbst ist da. Jede Jahreszeit hat ihre schönen Seiten, aber den Herbst liebe ich über alles. Die bunten Farben, das launische Wetter und die milden Temperaturen. Um uns so richtig auf den Herbst einzustimmen, habe ich heute leckere Doppel-Kekse mitgebracht, die mit fruchtiger Marmelade gefüllt und mit Schokolade eingestrichen sind. Als optisches Highlight sind obendrauf bunte Herbstblätter, die ich aus essbarer Spitze gemacht habe. Es geht natürlich auch ohne, denn geschmacklich machen sie keinen Unterschied, aber sie sind zweifelsohne ein toller Hingucker. Welches →Equipment ihr für diese Dekoration benötigt, verlinke ich euch ganz unten.

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Lemon Tartelettes

Welche Kuchen nehmt ihr mit, wenn ihr beim Konditor vor der Vitrine steht? Wenn ich zu besonderen Anlässen beim Konditor Kuchen für meine Familie geholt habe, wollte mein Vater immer Schokotorte, meine Schwester ein Stück Obstkuchen und meine Mutter hat behauptet, es sei ihr egal. Das war es aber nicht. Sie wollte ein Zitronen-Tartelette mit Baiserhaube. Das wusste sie vorher nur nicht immer. Aber es hat sich über die Jahrzehnte bewährt, dass dies ein Kuchen ist, über den sie sich immer, immer, immer gefreut hat. Deshalb finde ich es jetzt umso schöner, die kleinen frischen Küchenlein selbst machen zu können. Sie sind auch gar nicht schwer. Man backt die Tartelette-Schalen und füllt sie mit einem Lemon-Curd, also einem Zitronenpudding auf. Für die Kür gibt es obendrauf noch ein Baiser, das entweder mit dem Bunsenbrenner oder im Ofen auf Grillfunktion abgeflammt wird. Ich sag es euch:

Ü-B-E-R-R-A-G-E-N-D! Probiert es aus, ihr werdet es sehen 😉

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Wiener Boden (Basisrezept für Torten & Törtchen)

Dieser fantastische leichte ist die Basis von so vielen meiner Torten, dass ich kaum fassen kann wie spät ihr das Rezept von mir bekommt. Der Teig eignet sich wunderbar als Boden für Schicht-Törtchen, Motivkuchen oder als gefüllt Torte. Der Wiener Boden zeichnet sich durch eine luftige, leichte Konsistenz aus und ist sehr einfach zu verarbeiten. Er ähnelt Biskuit stark, wird allerdings mit der Zugabe von Butter gemacht. Die Butter wird vorher erwärmt und flüssig hinzu gegeben. Das hat mich bei meinem ersten Wiener Boden abgeschreckt, weil da stand, dass man Grad-Genau vorgehen muss und die Masse heiß aufschlägt. Deshalb gleich die gute Nachricht vorne weg: Für dieses Rezept braucht ihr weder Küchenmaschinen mit Hitzefunktion, noch Food-Thermometer!

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Heidelbeer Scones (Tea time Special)

Habt ihr schon mal Scones gegessen? Das kleine Gebäck ist von der Tea-Time der Briten nicht wegzudenken, aber auf deutschen Tellern ist es irgendwie noch nicht so richtig angekommen. Bei den Engländern gehören Scones zum guten Ton einfach dazu: pur, mit Rosinen, mit Kräutern, mit Käse – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ich hatte nach einem Kurzurlaub in England kürzlich einfach so eine Lust auf das Gebäck, dass ich mich selbst daran versucht habe. Rezepte gab es online ohne Ende. Und dann hab ich losgebacken. Und nochmal. Und nochmal. Und nochmal. Vier Rezepte habe ich getestet. Alle behaupteten, dass das einfachste, schnellste und leckerste Scone-Rezept der Welt zu sein. Lustig war allerdings, dass jedes dieser Rezepte vollkommen unterschiedlich war. Eins hatten sie allerdings alle gemeinsam: Die Scones wurden so la-la.

Bei sowas packt mich dann natürlich immer der Ehrgeiz. Insbesondere, weil ich die Scones bei meiner Hochzeit im Juni servieren wollte. Dort gab es zum Kaffee und Kuchen nämlich einen wunderschönen Afternoon Tea im britischen Stil. Da durften Scones einfach nicht fehlen. Deshalb bin ich wahnsinnig glücklich euch heute mitzuteilen, dass ich ein fantastisches Rezept für euch (und mich) geschustert habe! Es geht recht schnell, ist unkompliziert und man braucht auch keine ungewöhnlichen Zutaten dafür. Eben wie ein Scone-Rezept sein sollte: Bodenständig und himmlisch. Und mit Heidelbeeren. Die könnt ihr auch weglassen, oder durch eine andere Komponente ersetzen. Schokoladenstücke, Rosinen, Nüsse – was ihr gerne esst.

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Zitronen Tarte

Ihr wisst, ich liebe es süß & sauer. Kein Wunder also, dass mir Zitronenkuchen in jeder Form einfach das Allerhöchste ist. Deshalb ist es jetzt auch an der Zeit, euch meine wunderschöne, herrlich saure Zitronentarte zu präsentieren. Sie ganz leicht zu machen und lässt sich gut vorbereiten. Ich habe sie hinterher mit Puderzucker bestreut – super easy und für ein bisschen Extravaganz kann man noch eine Schablone drüber legen. Bevor ich euch jetzt das Zitronentarte Rezept verrate, habe ich noch einen Tipp für euch:

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Schokoladen Tulpen – Frühling auf dem Kuchen

Bei meinem heutigen Blogbeitrag geht es um fantastische Tortendekoration mit frühlingshaftem Flair: bunte Schoko-Tulpen! Für die hübschen Blumen braucht ihr nur Schokolade, ein paar Tee-Löffel und etwas Frischhaltefolie. Die Schoko-Tulpen könnt ihr dann auf euren Lieblingskuchen drauf setzen und nach Herzenslust weiter dekorieren. Ich verwende in diesem Rezept eingefärbte Schokolade – ganz unten verlinke ich euch die verwendeten Produkte. Falls ihr keine bunte Schokolade zur Hand habt, könnt ihr auch mit weißer & dunkler Schokolade arbeiten – das ist auch hübsch, aber nur halt nicht genauso farbenfroh.

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Gesprenkelter Osterei Kuchen

Ist es wirklich schon soweit? Das Jahr hat gefühlt gerade erst angefangen und schon steht Ostern vor der Tür. In diesem Jahr bin ich ein bisschen langsam – das ist euch garantiert schon aufgefallen – ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Aber für Ostern bin ich sowas von pünktlich und ich habe ein echt fantastisches Rezept für euch dabei: Einen Oster-Ei Kuchen! Das riesige Osterei ist ein Schokokuchen mit Keksfüllung, umzogen von einer leckeren Frischkäsecreme. Ihr braucht keinen Fondant und keine super-speziellen Backformen und der Kuchen ist auch gar nicht schwer.

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Petit Four (Himbeere)

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Wir stellen Liebe, Glück und den Partner mal kurz zur Seite. Denn heute möchte ich über etwas anderes mit euch sprechen, dass bei meiner Hochzeit nicht fehlen soll: Petit Four! Die kleinen mundgerechten Happen bestehen aus geschichtetem Biskuit, der mit einer meist fruchtigen Füllung bestrichen wird. Als krönender Abschluss tunkt man die Küchlein dann nochmal in einen Zuckerguss und dekoriert sie traumhaft schön. Das Problem in der Praxis ist nur, dass die französischen Leckereien im Café teuer und im blödesten Fall noch pappsüß sind. Deshalb wollte ich die Petit Four schon lange selbst mal ausprobieren. Irgendwie kam aber immer etwas dazwischen. Jetzt die Tage kam aber der perfekte Anlass per Post zu mir, die Petit Four anzugehen.

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Energy Balls

Der Januar macht mich fertig. Letzte Woche hat mir eine Freundin vorgeschlagen, ich soll Rezepte für Grüne Smoothies auf meinem Blog posten. Letzte Woche kam dann eine Kollegin mit der Vision von kohlenhydrat-freien Eiweißs-Riegeln um die Ecke. Für Sportler. Und Abnehm-Wütige. Sollten aber keine Kalorien haben. Aber schon so lecker sein, wie ein Brownie… 😀 Ich denke, wir sind uns einig, dass das nicht passieren wird. Tatsächlich bin ich auch recht sicher, dass sowas nicht existiert. Aber ich habe euch trotzdem was tolles mitgebracht, damit ihr diesen Januar mit viel Energie übersteht – mit diesen Energy Balls! Weiterlesen

Lisha’s Schoko Knuspermüsli (Granola)

Wie mögt ihr euer Müsli am liebsten? Ich hab’s gerne knusprig und schokoladig mit vielen Nüssen. Rosinen und Trockenfrüchte kommen mir nicht in die Tüte! Und am liebsten esse ich es mit Joghurt statt mit Milch. Um meinen ganzen Sonderwünschen gerecht zu werden, mache ich mir am liebsten mein eigenes schokoladiges Knuspermüsli. Habt ihr das mal probiert? Ich kann es sehr empfehlen und frühstücke extrem gerne. Dabei verwende verwende ich viele Nüsse, kernige Hafterflocken, gutes Kokosöl sowie etwas Honig als Grundzutaten und verfeinere die Mischung dann mit Zimt und (der Geheimtipp) Kakao. So bekommt das Müsli auch ohne Schokolade ein herrlich schokoladiges Aroma. Durch das Backen bekommt es dann ein tolles nussiges Röstaroma.

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Espresso Nuss Cupcakes: Silvester Special!

Habt ihr noch eine Packung gemahlene Nüsse von der Weihnachtsbäckerei übrig? Festhalten – die braucht ihr jetzt! Denn heute habe ich euch ein super leckeres Rezept mitgebracht für Espresso Nuss Cupcakes. Normalerweise bin ich gar nicht so ein riesen Fan vom Kaffee im Kuchen, aber ich hatte diesmal richtig Lust drauf und sie sind so lecker geworden! In den letzten Tagen habe ich bereits das Rezept für Kaffee Buttercreme mit euch geteilt und euch gezeigt, wie man essbare Feuerwerk-Deko macht. Beides passt perfekt zu dem heutigem Rezept! Und das beste: Sie halten euch an Silvester mit etwas Glück ein Minütchen Länger wach ;-)! Natürlich könnt ihr die Cupcakes aber auch ohne Creme und Deko machen – das geht dann auch blitzschnell. Dann empfehle ich euch tatsächlich nur ein bisschen Puderzucker obendrauf. Auch super lecker!

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Kaffee Buttercreme

Eines der beliebtesten Rezepte auf meinem Blog war in diesem Jahr die „Deutsche Buttercreme“. Kein Wunder, denn sie ist einfach köstlich und weder zu süß noch zu buttrig. Aber ich habe euch noch überhaupt nicht auf MainBacken gezeigt, wie vielseitig dieses Rezept überhaupt ist. Deshalb habe ich heute eine Abwandlung für euch dabei: eine cremige, fluffige Kaffee Buttercreme! Sie eignet sich hervorragend für die Kaffee-Nuss Cupcakes, die ich in Kürze auf MainBacken veröffentlichen werde. Dabei spielen wir hier nicht mit Aroma-Tropfen, sondern ich habe aus einem starken Kaffee einen Pudding zubereitet. Es klingt verrückt, ist aber überragend. Das Rezept habe ich für Silvester 2018 kreiert, um Partygästen nochmal einen ordentlichen Koffein-Schub zu geben, damit man auch bis Mitternacht durchhält. Für die Jüngeren unter euch: das wird mit zunehmendem Alter schwieriger 😉

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Bier-Brownies mit gebrannten Mandeln

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Was könnte es schöneres geben als gebrannte Mandeln in der Winterzeit? – Gebrannte Mandeln in der Winterzeit, als Garnitur von saftigen, schokoladigen Brownies! Und bitte verdreht nicht beim „Bier“ die Augen. Denn ähnlich wie bei meinem →Guiness-Schokokuchen, schmeckt man auch hier das Bier am Ende kaum heraus. Aber es gibt viel Feuchtigkeit, macht die Brownies saftig und verleiht ihnen in Kombination mit der dunklen Schokolade einen köstlich-herben Geschmack. Was für eine hervorragende Idee. Und damit will ich mir gar nicht selbst auf die Schulter klopfen, denn die Inspiration dazu kam per Post zu mir.
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Lebkuchen Printen

An welchen Ständen könnt ihr auf dem Weihnachtsmarkt einfach nicht vorbei laufen? Bei mir ist es neben den heißen Maronen definitiv die klassische Lebkuchen-Printe. Die Printe war auch der einzige Grund, warum ich als kleines Kind immer wieder Hänsel und Gretel vorgelesen bekommen wollte – das Bilderbuch hatte so wunderschöne Zeichnungen des Lebkuchenhauses der Hexe und überall die schönen Printen. 🙂 Die Faszination begann also früh. Und seit ein paar Jahren backe ich die Printen auch selbst. Sie gehen schnell (der Teig muss allerdings über Nacht ruhen), sind super einfach und lassen sich fantastisch als Nebenprodukt herstellen, wenn ihr ein Lebkuchenhäuschen baut. Also – Ärmel hoch, und los!
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Salzige Karamell Sauce

Manche Food-Trends halten sich, während andere schon längst vergessen sind. Und genau so ist es auch mit dem heutigen Rezept. Denn während das letzte Einhorn (ha-ha) schon längst über alle Berge ist, bleibt salziges Karamell in den Dessert-Karten, Eisdielen und Pralinen bestehen. Warum? Weil es einfach g-ö-t-t-l-i-c-h ist. Spätestens nach meinem Rezept „Liebesbriefe an die salzige Karamellpraline“ wisst ihr, wie sehr ich auf diese vielseitige Sauce abfahre. Ich nehme sie als Füllung für Pralinen, als Sauce für Desserts, Waffeln und Pancakes oder als Glasur für Kuchen. Und heute widme ich dem Rezept endlich einen eigenen Beitrag, damit ihr es nach Herzenslust nachbacken könnt! Weiterlesen

Burda Bake Day 2018 in Berlin

Das „Sweet Dreams“ Magazin, „Meine Familie & Ich“, „Das Kochrezept“ und viele mehr haben eins gemeinsam: Den Hubert Burda Media Verlag. Und genau dieses Kreativhaus hat Food-Blogger aus ganz Deutschland aufgerufen, sich beim Bake Day 2018 zu bewerben. Die Plätze waren streng limitiert und umso glücklicher war ich auch, dass sich die Redaktion für mich entschieden hat. Am 27. November ging es für mich nach Berlin. Ich muss ja sagen, ich liebe Bahnfahrten. Die Strecke zwischen Frankfurt und Berlin ist in rund vier Stunden geschafft und ich buche mir dann gerne einen Sitzplatz mit Tisch und blogge fröhlich vor mich hin. Ich liebe gute Veranstaltungen für Blogger wirklich sehr – insbesondere, weil man so auch alle möglichen Leute trifft, die man über Social Media vielleicht schon lange kennt :-). Zum Beispiel habe ich endlich die liebe Jenny von Jennyisbaking.com kennengelernt, für die ich sogar schon mal einen Gastbeitrag geschrieben habe. Aber wie ging es nun zu bei dieser Veranstaltung, und was habt ihr überhaupt davon? Ich sag’s euch!

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Knusper Beeren-Boden

Unkompliziert, knusprig, fruchtig, beerig: Das ist mein heutiges Rezept für euch. Ich weiß, dieser köstliche Obstkuchen sieht aus wie jeder andere, aber lasst euch nicht täuschen: der Kuchen ist köstlich cremig durch den hausgemachten Vanillepudding, fruchtig durch die Beeren (von denen ihr euch natürlich nicht an Himbeeren und Blauebeeren halten müsst) und knusprig durch den keksartigen Boden. Er lässt sich trotzdem gut schneiden und essen, ist nicht zu süß und einfach eine Kaffeezeit wert! Lust auf ein Stück?

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Blaubeer-Streusel Brownies

Der Sommer zeigt mal wieder so richtig, was er zu bieten hat. Aktuell sind das jede Menge frische Beeren, und verrückte Temperaturen. Fast jeden Abend ist ein Sommerfest, Grillfeiern, Familienbrunch – und alles bei +30 Grad. Deshalb habe ich heute für euch die unfassbar leckeren Blaubeer Streusel Brownies. Sie schmelzen euch nicht, lassen sich problemlos vorbereiten und super transportieren und portionieren. Und wenn ihr es so richtig dekadent wollt, dann holt ich euch noch eine Kugel Eis dazu. Meine klassischen Brownies kennt ihr ja schon, aber dieses Rezept ist ein extrem leckere Abwandlung davon, nämlich mit frischen Blaubeeren und Streusel. Wenn ihr also Lust auf ein klassisches Dessert mit leckerem Twist habt, fahrt ihr hiermit absolut richtig.

Übrigens: Wer dieses Rezept außerhalb der Saison nachbackt, kann selbstverständlich auch auf konservierte Blaubeeren ausweichen. Ich benutze immer lieber die aus der Kühltruhe, denn die im Glas sind oft gezuckert und das mag ich irgendwie nicht so.

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Vanille Cupcakes mit American Buttercreme

Endlich mal wieder ein Grundrezept! Nein, Moment, zwei Grundrezepte! Köstlich fluffige Vanillecupcakes mit amerikanischer Schokoladen-Buttercreme. Dieses Rezept ist an sich schon ein verdammt leckerer Klassiker. Aber heute wird er (Achtung – Wortwitz) getoppt von jeder Menge bunter Streuseln. Aber was macht überhaupt den perfekten Cupcake-Teig aus? Was ist der Unterschied zwischen einem Muffin und einem Cupcake? Und natürlich – was ist der Unterschied zwischen amerikanischer Buttercreme und zum Beispiel Deutscher? 😉 In diesem „Grundrezept„-Post verrate ich es euch! Außerdem erzähle ich euch hier, warum mich meine Leidenschaft für Streusel einmal fast einen Flug gekostet hätte. Und es gibt einen kleinen Blick hinter die Kulissen auf meinen persönlichen Streuselvorrat mit der Chance ein brandneues und wunderschöne Streuselregel zu gewinnen.

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Schnelle Schlemmer-Stangen süß & herzhaft

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Weltmeisterlich geht es weiter mit dem 3. Bloggeburtstag von MainBacken. Auch diese Woche habe ich ein tolles Highlight für euch, mit einem wunderbaren Rezept und einer Geschenk-Verlosung. Diesmal habe ich euch ein echtes Blitz-Rezept mitgebracht, das ihr je nach Geschmack als süße und herzhafte Variante zubereiten könnt. Die schnellen Schlemmerstangen dauern nur ein paar Minuten in der Zubereitung, sind wirklich unfassbar lecker und damit auch der perfekte Snack für euren WM-Abend.

Jetzt muss ich gleich vorweg nehmen, dass mir die WM selbstverständlich weitgehend egal ist. Ich wünschte, ich könnte diesem Sport mehr abgewinnen, der Millionen begeistert. Aber ich find’s so langweilig und habe noch nie ein Spiel von Anfang bis Ende gesehen. 🙂 Völlig unabhängig davon, finde ich es total witzig Freunde da zu haben und in Chillklamotten vor dem Fernseher Bier zu trinken und tolle Snacks zu essen. Und genau da kommen die WM und ich nämlich zusammen :-D.

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Köstlicher Erdbeer Rhabarber Pie

MainBacken: Wie schön, dass du geboren bist, wir hätten dich sonst sehr vermisst! – Vor allem im Hinblick auf diesen Erdbeer-Rhabarber Pie. Ihr habt es bestimmt schon mitbekommen – ich habe Rhabarber dieses Jahr für mich entdeckt. Vorher habe ich noch nie damit gearbeitet und die nette Verkäuferin an der Erdbeer-Bude musste mir zeigen, wie man die Stangen schält. Aber jetzt, wo ich es kann, finde ich es so unfassbar gut. Und dieses Rezept ist der HAMMER. Seit der Kreation habe ich es bestimmt zehn Mal nachgebacken und kann es mittlerweile im Schlaf. Ist jetzt auch wirklich nicht schwer und ziemlich schnell gemacht. Aber ich muss mich jedes Mal ranhalten, um noch ein Stück davon zu kriegen. Der Kuchen ist so schnell weg. Durch die Erdbeeren ist er herrlich süß, mit dem Rhabarber köstlich sauer und der Tarte-Teig außenrum ist lecker, dünn und knusprig. Und übrigens ganz ohne Ei!

Übrigens – dieses Rezept gibt es auch als →Youtube-Video auf dem Kanal von MainBacken.

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Erdbeer-Rhabarber Crumble (Geburtstags-Special)

HAPPY BIRTHDAY MAINBACKEN! Es geht weiter mit den Geburtstag-Rezepten mit Gewinnspiel für den 3. Geburtstag meines Frankfurter Backblogs. Heute gibt es ein wunderbar süß-saures Rezept für Erdbeer Rhabarber Cumble. Das sind Erdbeer- und Rhabarber Stücke angemacht und mit Streuseln garniert im Ofen gebacken. Es ist wirklich kinderleicht und ein wunderbares Desserts in der Sommerzeit. Ich habe es kürzlich zum ersten Balkon-Grillen des Jahres gemacht und wie ihr oben sehen könnt, hatte ich kaum Zeit zum Fotografieren, bevor es weg war. Am besten schmeckt es mir mit Vanillesauce – das Rezept gebe ich euch hier mit dazu – aber wenn ihr keine Lust auf die zusätzliche Arbeit habt, ist Vanilleeis auch eine hervorragende Alternative. 

Übrigens – ich war neulich mit ein paar Freundinnen auf einem Afterwork-Drink in einer schönen Café-Bar in Frankfurt und nach einem köstlichen Essen wollten wir uns das Tages-Dessert bestellen: Erdbeer-Rhabarber Crumble. Gemeint war allerdings kein Crumble, sondern eine Mascarpone-Schicht-Dessert. Crumble (zu Deutsch „Streusel“) waren nicht drauf, deshalb weiß ich nicht, wie dieser Name zustande kam. Naja, jedenfalls hatte ich seitdem unfassbar Lust auf ein richtiges Crumble! Und das gibt es jetzt!

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Erdbeerkuchen – klassisch

HAPPY BIRTHDAY MAINBACKEN! Jawohl, MainBacken ist ein Jahr älter geworden! Der dritte Geburtstag meines Frankfurter Backblogs wird wieder gebührend gefeiert mit jeder Menge toller Rezepte und jeder Woche einem neuen Geschenkpaket für euch! Los geht es heute mit einem Klassiker, den absolut jeder liebt: Erdbeerkuchen. Er ist in der Saison einfach nicht wegzudenken, jeder liebt ihn und doch gibt es so riesengroße Qualitätsunterschiede. Ich esse ihn am liebsten mit saftig-zitronigem Boden, einer dünnen Schicht hausgemachtem Vanillepudding und mit ganzen, süßen Erdbeeren obendrauf, glasiert mit Aprikosenmarmelade und mit Mandelsplittern.

Als Freund der vegetarischen Küche verzichte ich für dieses Rezept auf Gelatine – also ist es auch ohne Tortenguss. Dieser rote Wabbelkram ist auch der Grund dafür, dass ich im Café selten Erdbeerkuchen bestelle. Ich finde Tortenguss unappetitlich und unnötig – ich bestreiche die Erdbeeren dafür dünn mit Aprikosenmarmelade. Probiert es unbedingt aus!

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Zitronentörtchen mit Pistazien-Creme

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Herrlich leichtes Zitronentörtchen mit Pistaziencreme und Zartbitterschokolade.

Der Frühling dieses Jahr bringt es auf den Punkt: Es ist schön warm, die Grillsaison ist eröffnet und die Sonne strahlt. Genau so soll es sein! Mein heutiges Rezept ist deshalb etwas ganz besonderes – ein zitroniges Biskuittörtchen, das mit Pistazien und einem Hauch Schokolade punktet. Das Törtchen ist ein tolles Mitbringsel für Grillfeiern und Gartenparties, denn es sieht elegant aus und ist einfach zu machen. Dieses Rezept reiht sich ein in die Frühlings-Küche Blogparade von Microplane*. Die wundervolle Graziella von Graziellas Foodblog hat mich angesprochen, sodass ich gemeinsam mit vielen anderen tollen Bloggern ein Rezept beisteuern durfte. Direkt vor mir dran waren Die Jungs kochen und backen mit einem herzhaften asiatischen Flammkuchen und ihr solltet unbedingt ab Sonntag bei Gerne Kochen vorbei schauen, denn bei ihnen geht die Blogparade weiter. Unter so genialen Blogger-Kollegen fühle ich mich sehr wohl.

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Gin-Limetten Cupcakes

Das heutige Rezept ist quasi erst ab 18 Jahren, denn diese fluffige MiniLimetten-Cupcakes machen mit Schuss erst so richtig Gin ;-)! Mein heutiges Rezept ist erfrischend, lecker und hat einen kleinen Schwipps. Und nicht nur das – ihr habt außerdem noch die Chance Karten für die erste 069 Spirits Messe in Frankfurt am Main in der Klassikstadt für euch und eine Begleitperson zu gewinnen.

Gin Cupcakes an sich sind schon sehr lecker, aber mit Limette hat mir das Rezept bisher noch am besten gefallen. Gin und Limetten sind sowohl im Boden als auch in der Creme obendrauf. Obwohl das untypisch für mich ist, habe ich mich hier für eine amerikanische Buttercreme entschieden. Ich liebe eigentlich →Deutsche Buttercreme, aber in Kombination mit dem fruchtig-säuerlichen Limetten und Gin Gemisch kann man bei der Creme ruhig ein wenig süßer werden.

Beim Experimentieren hatte ich ursprünglich auch noch Tonic Wasser mit im Rezept, weil ich Gin Tonic sehr gerne trinke. Schlussendlich ist das aber nicht so mein Ding. Für mich darf Kuchen gerne sauer sein, aber bitter war nicht meins. Außerdem bin ich auch kein Freund davon zu viele Geschmäcker in ein Förmchen zu bringen. So kommt der köstliche Gin auch besser zur Geltung. Ich bin sehr gespannt wie euch dieses Rezept gefällt und lade euch ganz herzlich ein es nachzubacken! Übrigens – heute habe ich nicht nur ein Rezepte für euch dabei, sondern auch eine tolle Verlosung. Weiterlesen

Mascarpone Orange Schnitten

Noch mehr gefüllte Kekse! Nur völlig anders. Ich präsentiere euch heute ein köstliches Rezept für Mascarpone-Schnitten. Sie schmecken frisch, sind nicht zu süß und mit frisch abgeriebener Orange so richtig schön fruchtig. Wirklich, wirklich gut. Sie lassen sich super vorbereiten – die Kekse könnt ihr Tage vorher schon machen und aufheben und dann zum Verzehr hin füllen. Tatsächlich werden die Kekse sogar besser, wenn ihr sie gefüllt ein paar Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ziehen lasst. Die relativ festen Kekse nehmen so etwas Feuchtigkeit von der Mascarpone und dem Joghurt auf und bekommen eine Konsistenz….ein bisschen wie Milch-Schnitte. 

Wer keine Orange mag, kann sich hier auch anderweitig austoben. Im Sommer ist das Rezept perfekt für Beeren oder anderes Obst. Das könnt ihr entweder fein geschnitten oder püriert in die Creme einarbeiten, oder einfach mit in die Schnitte legen.

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Gefüllte Oster-Kekse

Endlich ist das Osterwochenende da und mit ihm (im besten Fall) gleich vier freie Tage! Ich freue mich total darauf am Wochenende mit Freunden und Familie ein buntes, erholsames und echt lustiges Wochenende zu verbringen. Welches Rezept könnte für heute also besser geeignet sein als ein buntes, lustiges Osterrezept? Ich habe mein leckeres Keksrezept heute nochmal ein wenig gepimpt – denn was könnte besser sein als ein Keks? Ganz klar: Zwei Kekse. Mit Schokolade in der Mitte.

Ich wünsche euch viel Spaß bei diesem einfachen Rezept, das mach auch mit Kindern sehr schön nachbacken kann. Macht unbedingt ein wenig Zitrone oder Orangen-Abrieb mit rein, denn das gibt euren Keksen eine herrliche fruchtige und frühlingshafte Note. Frohe Ostern und eine schöne Zeit!

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Bunter Karotte-Mohn Kuchen

Karottenkuchen zu Ostern ist ein Klassiker. Aber, habt ihr auch schon mal Karotte-Mohn probiertDieser Rührkuchen ist schnell gemacht, nicht zu süß und durch die geraspelten Karotten so richtig schön saftig. Die bunte Glasur obendrauf macht den Kuchen auf für skeptische Kinder direkt ein absolutes Highlight. Mohn ist nicht jedermanns Sache, aber wer ihn liebt, der wird verrückt sein nach diesem Kuchen.

Spätestens nach meinem Mohn-Streusel-Blechkuchen oder den Mohnschnecken wisst ihr, dass ich ein totaler Mohn-Fan bin. Dabei hatten wir einen holprigen Start. Meinen ersten Mohnkuchen habe ich im Studium in England gebacken. Ich hab meinen Freunden die ganze Zeit von Mohnkuchen vorgeschwärmt. Was ich nicht wusste: der Mohn muss gemahlen werden! Denn obwohl ungemahlener (bzw. „gequetschter“) Mohn auf Mohnbrötchen gut passen, entfalten sie ihr Aroma erst beim Knacken. 

Ein Hinweis noch auf die Größe des Kuchens: Ich habe hier einen etwas kleineren Gugelhupf gebacken. Ein großer Kuchen ist oft zu viel, wenn ich nur ein paar Freunde zum Kaffee da habe. Wenn ihr den Gugelhupf aber in klassischer Größe nachbacken wollt, findet ihr die Mengenangabe auch im Rezept. Und wenn ihr am Ende doch Reste habt – der Kuchen lässt sich super einfrieren.

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Orangen-Kokoskuchen vom Blech

Auf welche Seite stellst du dich bei Kokosnuss?

Warum scheidet Kokosnuss so die Geister? Bis vor Kurzem war ich selbst auch kein Kokos-Fan. Neuerdings koche ich aber total gerne mit Kokosmilch und seitdem kann ich davon gar nicht genug bekommen. Deshalb meine Bitte an euch: Gebt der Sache eine Chance und backt das Rezept mal nach. Es ist von Natur aus laktosefrei, saftig, fruchtig und aromatisch. Außerdem super unkompliziert und vom Blech. Passt aber auf, ich verwende hier ein Brownie-Blech, das nur etwas halb so groß ist wie ein normales Kuchenblech. Wenn ihr also gleich ein großes Blech machen wollt, nehmt die Zutaten doppelt.

Bei der Kokosmilch möchte ich euch noch ein-zwei Tipps geben. Erstens empfehle ich euch, zur Vollfett-Variante zu greifen. Kokosnuss hat eine Menge fett, aber das macht viel des Geschmacks aus. Indem ihr die Dose Kokosmilch kopfüber in den Kühlschrank stellt, schwimmt die fette Kokos-Creme nach oben und wird durch fest. Öffnet ihr die Dose, kommt ihr also direkt an das Kokoswasser dran zum Backen. Die Creme könnt ihr im Anschluss mit dem Puderzucker gemischt direkt als Icing verwenden. Genial, einfach und so lecker.

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Kreppel Muffins (Berliner aus dem Backofen)

Krapfen, Pfannkuchen, Berliner oder Kreppel – egal wie ihr sie nennt, die gehörten zu Fasching einfach dazu. Dieses Jahr habe ich mit zum ersten Mal selbst daran gemacht, Berliner selbst zu machen. Und zwar als Muffins aus dem Backofen. Ich habe keine Fritteuse zuhause und so ein ganzer Topf voll Fett schreckt mich irgendwie ab. Ist aber für einen tollen Geschmack auch gar nicht nötig gewesen. Die Berliner Muffins sind total lecker geworden, luftig, leicht und gefüllt mir köstlicher Marmelade. Kein Wunder eigentlich, dass gekaufte Kreppel nicht gegen die Kindheits-Erinnerungen anstinken können: Sie werden heutzutage zu so günstigen Preisen am Laufband produziert. Da ist weder Zeit, den Hefeteig in Ruhe gehen zu lassen, noch Platz für hochwertige Marmelade. Mit der wird bei den Discountern nicht nur von der Menge gegeizt, sondern auch bei der Qualität. Dann hat man so einen kleinen Teelöffel Gelee mit Frucht-Geschmack im Mund. Eklig. Deshalb gebt der Sache eine Chance – und macht sie selbst!

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Kaffee Nusskuchen

Köstlicher Kaffee-Nuss-Kuchen

Habt ihr auch noch so volle Küchenschränke von den Hamster-Einkäufen der Weihnachtstage? Ich schon und besonders ärgerlich sind die angefangenen oder saisonalen Dinge, wie angefangene Packungen Nüsse und Weihnachtsschokolade (ist Schoko-Nikoläuse ein Wort?!). Ich habe deshalb erst mal Inventur gemacht und dabei hat sich dieser köstliche, saftige Nusskuchen einfach aufgedrängt! Weil ich sonntags gebacken habe und keine Milch mehr hatte, gab es als Flüssigkeit eben Kaffee und siehe da: Ich bin verliebt!

Ich finde, so entstehen oft die besten Rezepte – es fehlt eine Zutat und dann probiert man halt ein wenig rum. Schokolade oben drauf und wir haben eine runde Sache. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich liebe Gugelhupf-Formen für Rührkuchen! Es gibt keine Randstücke und es sieht irgendwie immer schick aus. Wer meinen Blog häufig liest weiß, dass Vollmilchschokolade ein selten gesehener Gast in meinen Rezepten ist. In diesem Fall liegt es auch wirklich daran, dass ich Reste der Weihnachts-Schokolade nutzen wollte. Weil die Schokolade süßer ist, als meine klassische Zartbitter, habe ich den Kuchen mit braunem Zucker gemacht und mit weniger als sonst. Das gibt dem ganzen eine leicht herbe und balancierte Süße. Ein perfektes Zusammenspiel aus nussig, schokoladig und mit einem Hauch von Kaffee. ♥ Ich schwelge ein wenig, aber er ist echt super.

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Apfelkuchen mit Apfelmus

Direkt nach den Feiertagen habe ich irgendwie so gar keine Lust auf üppige Torten, dafür aber umso mehr auf die Klassiker – deshalb gibt es heute ein Rezept für sehr schnellen Apfelkuchen. Übrigens, bei diesem Rezept habe ich einen Teil der Butter durch Apfelmus ersetzt und dadurch ist er fettarm, oder zumindest ärmer. Das ist allerdings nur ein Nebeneffekt – ich bin definitiv die letzte, die euch strenge Diät predigt. Ich bin ein Genussmensch 🙂

Tatsächlich war ich dabei in meinen Küchenschränken zu schauen was weg muss. Wie so viele Leute habe ich über Weihnachten jede Menge Hamstereinkäufe getätigt. Falls eine gigantische Lawine in den nächsten Tagen Frankfurt unter sich begräbt, bin ich also bestens ausgerüstet. Dass der Vorratsschrank überquillt finde ich jetzt nicht so schlimm, aber verschwendet werden darf nichts. Also habe ich ausgemistet und bin dabei über ein paar etwas angeschrumpelte Äpfel und ein halb-volles Glas Apfelmus gestolpert. Apfelmus bleibt bei mir auch immer etwas über, wenn ich Karotffelpuffer mache. Häufig friere ich dann auch kleine Reste weg und benutze sie ein andermal, oder verbacke sie.

Bitte wundert euch nicht, wenn ihr mit Apfelmus backt – der Kuchen sieht durch das Mus auch nach 45 Minuten Backzeit noch nicht-durchgebacken aus. Mit der Holzstäbchenprobe merkt ihr aber ganz schnell den Unterschied zwischen flüssigem Teig und der Mus-Optik. Also  – los geht’s!

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Flapjacks (Müsliriegel)

Heute steht ein etwas ungewöhnliches Back-Rezept zum Jahresauftakt auf dem Speiseplan: Flapjacks! Flapjacks (besser bekannt als „Müsliriegel) selbst zu machen ist super einfach, es geht schnell und es lohnt sich. Häufig sind Müsliriegel voller Zucker, und ziemlich ungesund – aber selbst gemacht habt ihr alle Stränge selbst in der Hand. Diese Flapjacks sind gesüßt mit einem Hauch Honig und getrockneten Datteln und haben als Substanz Nüsse und Haferflocken. Durch das Kakaopulver schmecken sie trotzdem sehr schokoladig und ein bisschen wie Nussecken.

Die Müsliriegel sind übrigens auch ein toller Snack gegen Heißhunger – sie sind mit Nüssen und Haferflocken ein tolles Brainfood, das richtig gut satt hält. Flapjacks sind auch ein sehr leckeres Frühstück. Allerdings ein Wort der Warnung: Ja, die Müsliriegel sind extrem lecker und voller natürlicher, köstlicher, nahrhafter, gesunder Zutaten. Aber sie sind kein Diätsnack, denn mit den Nüssen und Datteln sind sie gehaltvoll. Aber sie sind es wert. Probiert es. Sie sind köstlich.

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Escape Rooms in Frankfurt

So direkt nach Weihnachten hat es sich für viele Leute erst mal ausgebacken! Die guten Vorsätze für das neue Jahr türmen sich und wer bin ich denn, dass ich euch direkt mit Kuchen in Versuchung bringen würde? 😉 Deshalb habe ich heute ausnahmsweise mal einen Beitrag, der überhaupt nichts mit Backen zu tun hat. Stattdessen geht es um eine sehr lustige Aktivität, die ich mindestens genauso gerne mache: Escaperooms.

Ich habe in und um Frankfurt schon jede Menge Räume gespielt und hatte immer wieder Schwierigkeiten, gute Anbieter zu finden und trotz Bewertungsportalen wie Tripadvisor und Co, wusste ich oft nicht so richtig, wo ich noch fündig werden kann. Die meisten Räume sind online sehr gut bewertet, aber so aussagekräftig sind die Punktebewertungen dann qualitativ leider nicht. Heute möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen.

Deshalb liste ich euch hier die Escape Games der Region auf, die ich schon gespielt habe und empfehlen kann. Falls ihr neben dem Backen solche Rätsel Spiele auch mögt, freue ich mich total über eure Empfehlungen in den Kommentaren. Das muss auch nicht nur Frankfurt sein, denn ich bin ja auch immer mal in anderen Städten unterwegs 😉

Nächste Woche gibt es wieder ein Rezept! – Versprochen!

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Meine Backbox: Weihnachtsedition


Kaum zu glauben, dass „Meine Backbox“ jetzt schon ein Jahr alt ist. Als mir Jenny damals von dem Projekt erzählt hat, war ich ziemlich schnell überzeugt und wollte sie unterstützen, wo ich nur konnte. Also habe ich die allererste Box (Weihnachten 2016) ausprobiert, ihr Feedback gegeben und euch hier berichtet. Dann haben wir für die Osterbox 2017 die Videotutorials gemeinsam gemacht und auf meinem Youtube Kanal habe ich ein Unboxing mit Rezept-Test aus der Box „Einladung zum Nachtisch“ gemacht. Ich freue mich wahnsinnig über den verdienten Erfolg von „Meine Backbox„!

Vielleicht ist euch schon aufgefallen, dass ich auf meinem Blog sehr wenig bis überhaupt keine Werbung mache. Auch hierfür werde ich jetzt nicht bezahlt, aber ich finde es nach wie vor ein so tolles Projekt, dass ich euch einfach auf dem Laufenden halten will und euch immer wieder daran erinnern möchte, dass diese Überraschungs-Box voller Backsachen ein tolles Geschenk ist. Für Anfänger und auch fortgeschrittene Hobbybäcker. Endlich ist es jetzt wieder soweit, ich habe wieder eine zuhause und wir schauen jetzt mal gemeinsam drauf!

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Spekulatius Cheesecake

Es gibt kaum eine schönere Zeit zum Backen als den Dezember. Draußen wird es so richtig kalt und drinnen unendlich gemütlich. Seit über 10 Jahren backe ich jedes Jahr gemeinsam mit meinem besten Freund Plätzchen. Die Rezepte teile ich ein andermal mit euch, denn heute wird es so richtig cremig: mit einem Spekulatius Cheesecake. Der Käsekuchen ist herrlich samtig, schmeckt angenehm nach Weihnachtsgewürzen  und ist nicht schwer zu machen. Wie immer bei mir, ist Spekulatius Cheesecake ohne Gelatine gemacht und damit auch für Vegetarier geeignet. Das ist ja leider nicht selbstverständlich. Also, schnappt euch euren Schneebesen, heizt den Ofen vor und los geht’s!

→Der Kuchen muss mehrere Stunden, besser über Nacht, ruhen!←

Übrigens: Käsekuchen, American Cheesecake, New York Cheesecake?! Wo liegt eigentlich der Unterschied, warum ist das Backen im Wasserbad eine gute Sache und wie bekomme ich den perfekten Chessecake hin? Im →Grundrezept American Cheesecake erfahrt ihr es.

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Besucht mich auf dem Weihnachtsmarkt!

Ihr habt es satt, immer nur die Fotos meiner Kuchen zu sehen? Dann ist das jetzt eure Chance. Am Samstag, den 25. November 2017 (also quasi diese Woche) bin ich auf dem Budenzauber am Turm in Rodgau Jügesheim (S1 richtung Oberroden) mit einem kleinen Stand. Der vorweihnachtliche Künstlermarkt findet von 15 bis 21 Uhr statt und ist total schön, richtig atmosphärisch (Geheimtipp!) und man hier viele tolle Dinge kaufen für Adventskalender, Nikolaus und Weihnachten. Wem das nicht passt, der hat noch eine zweite Gelegenheit im Rhein-Main Gebiet, nämlich Bad Soden am Taunus (S 3 Richtung Bad Soden) am Samstag und Sonntag 9. + 10. Dezember 2017.

Es ist das dritte Jahr in Folge, dass ich einen kleinen Stand mit MainBacken habe und ich freue mich wie verrückt darauf. Auf meinem Facebook Kanal findet ihr auch Events dazu, wo ich aktuelle Informationen rein poste. Da ich nach wie vor einen Hobbyblog betreibe, werde ich auch in diesem Jahr wieder meinen Gewinn spenden: letztes Jahr war es eine Obdachlosenhilfe in Frankfurt und dieses Jahr geht die Gewinnspende in die Brustkrebsforschung. Neu gewonnene Leser meines Blogs behalte ich für mich 😉

Weihanchtsmarkt Hütte MainBacken

Ich zeige euch jetzt schon mal, was euch auf den Märkten erwartet. Wer nicht aus der Gegend kommt, braucht nur auf das Bild zu klicken und kommt zum Rezept und darf dann einfach selbst ran 😉 Weiterlesen

Lebkuchenherzen selbst machen

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Lebkuchenherzen sind ein klassisches Mitbringsel vom Jahrmarkt, dem Oktoberfest und natürlich zu Weihnachten. Verschenkt oder bekommen habt ihr sie sicher schon mal, aber habt ihr sie auch schon mal selbst gemacht? Mit diesem einfachen Lebkuchen Rezept hier bekommt die Herzen zum Ausstechen sehr gut hin und es ist natürlich auch ein wundervolles Geschenk für eure Lieben zum Geburtstag, Nikolaus, Weihnachten oder auch eine hübsche Idee für den Adventskalender. Außerdem lässt sich aus dem Teig auch sehr schön ein Lebkuchenhaus machen. Aber jetzt kommen wir zu den Herzen zurück.

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Bake Day 2017 in München

Seit etwa einem Jahr werde ich als Bloggerin regelmäßig zu Events eingeladen. Wenn sie für mich interessant oder relevant sind, gehe ich da auch gerne hin. Über besonders Schöne berichte ich euch dann auch gerne. Dieses Jahr musste ich leider viele Veranstaltungen absagen, denn Daten überschneiden sich manchmal, oder die Events passen einfach nicht so richtig zu mir. Aber als Burda einlud, konnte ich mir das nicht entgehen lassen. Burda ist der Verlag, der zum Beispiel das Sweet Dreams Magazin raus bringt, das ich abonniert habe, oder auch „Meine Familie und ich.“ Ich bin ja ein großer Freund von Online, keine Frage, aber manchmal schalte ich auch gerne ab und das geht einfach für mich immer noch am besten mit einem Buch oder Magazin. Wie viele Publikationen Burda wirklich macht, wurde mir auch erst klar, als ich diesen Monat der Einladung des Verlags gefolgt bin, und mich in den ICE nach München gemacht habe. Zum Bake Day. In Frankfurt findet auch noch einer statt, aber da habe ich leider schon etwas vor. Vielleicht habt ihr schon meinen Bericht zum Food Blog Day 2016 gelesen, bei dem ich einen Teil der Burda Redaktion schon getroffen habe? (Link unten)

Dieses Mal war es deutlich kleiner – wir waren vielleicht 20 oder 30 Blogger und durften in die heiligen Hallen des Verlags reinschnuppern, haben mit Vertretern professioneller Bilddatenbanken gesprochen, Kaffee mit Melitta geröstet, dem Patissier Ian Baker vom Hotel Vier Jahreszeiten in München über die Schulter geschaut und wurden dabei hervorragend verköstigt. Besonders schön an dem Tag – ich habe jede Menge neue Leute mit ihren Blogs kennengelernt. Darunter auch die liebe Julia von kochliebe.de und Jörg von zungenzirkus.de – eine echte Bereicherung für meine Blogs-to-follow Liste und natürlich auch so extrem tolle Menschen! Schaut unbedingt mal auf den Blogs vorbei, da gibt es richtig was zu entdecken!

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Gehirnkuchen für Halloween

Habt ihr euch mal gefragt, warum Zombies so verrückt nach Hirn sind? Sie haben bestimmt mal diesen Kuchen hier probiert! Geniales Brainfood der anderen Art: Mein heutiges Rezept für euch ist ein Gehirn Kuchen passend zu Halloween. Dabei kommt der eklig-köstliche Kuchen komplett ohne Fondant aus und geht viel schneller als er aussieht. Innen drin verbirgt sich ein Kuchen aus Roter Beete und Haselnüssen. Wer Rote Beete mag, wird ihn lieben! Von der Idee her könnt ihr euch das wie Karottenkuchen vorstellen. Der Gehirnkuchen ist saftig und nussig und nicht zu süß, weil brauner statt weißer Zucker drin ist. Die Buttercreme oben drauf besteht zu einem Teil aus Butter und zu zwei Teilen aus Vanillepudding. Wenn der erste Schock überwunden ist, ist der Kuchen tatsächlich ziemlich witzig zu machen und echt lecker zum Essen.

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Französische Macarons

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Macarons können ein bisschen frustrierend sein, keine Frage. Wenn man sie ein paar Mal erfolglos versucht hat zuhause nachzubacken, kommen einem die Preise im Café für das süße Gebäck plötzlich nicht mehr ganz so utopisch vor. Auch meine ersten zwei Versuche gingen total daneben und ich glaube, ich kenne jetzt die gängigsten Fehler, die man bei den französischen Keksen machen kann. Mit diesem Rezept  gelingen die Macarons jedes Mal, aber bitte seid euch bewusst, dass es bei Macarons nicht nur um das richtige Rezept, sondern auch um die richtige Technik geht. Deshalb lest die Tipps aufmerksam durch und packt es an!

Es gibt zwei gängige Arten Macarons herzustellen. Die Italienische und die Französische. Bei beiden sind die Grundzutaten Zucker, Eiweiß und Mandeln. Bei der Italienischen Methode stellt man einen heißen Sirup her, den man in das aufgeschlagene Eiweiß gibt. Vorteil ist, dass die Macarons stabiler sind und deshalb eher auf Anhieb gelingen. Nachteil ist, dass der Zuckeranteil höher ist  als bei den Französischen und eher trocken werden. Heute teile ich mein Rezept für die Französischen Macarons mit euch – sie haben einen sehr köstlichen Mandelgeschmack, aber es ist eine Herausforderung, die Stabilität richtig hinzubekommen. Ihr seht – beide haben ihre Vor- und Nachteile.

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Regenbogenfisch Kuchen (mit Video)

Dieser schöne bunte Regenbogenfisch Kuchen ist das perfekte Rezept für Kinder zum Geburtstag: Er geht schnell und ist unkompliziert, man braucht kein besonderes Equipment, er ist richtig schön bunt und für Anfänger geeignet. Wie bei allen Rezepten der „Kinderkram“-Serie ist er außerdem nicht nur für Kinder sehr schön, sondern man kann ihn auch sehr gut mit Kindern backen und dekorieren. Außerdem lässt er sich sehr schön in kleine Stücke teilen und ist damit auch zum Mitbringen in die Schule oder für den Kindergeburtstag perfekt. Übrigens – der Fisch hat einen Zitronenteig, weil Fisch und Zitrone einfach zusammen gehören. Aber natürlich könnt ihr auch z.B. einen Schokoladenteig verwenden. Ganz unten findet ihr passende Rezepte.

Ob ihr jetzt auch türkise Farbe benutzt oder nicht, sei euch überlassen. Mit heller oder dunkler Schokolade sieht er auch sehr gut aus, aber ich empfehle euch wirklich sehr, ein richtiges Zucker- oder Schokoauge zu verwenden. Klar, es geht auch mit einer einzelnen Schokolinse, aber es macht einen großen Unterschied und die Augen kriegt man mittlerweile ja sehr gut im Supermarkt.

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Pistaziencreme mit Baiser-Gitter

Erinnert ihr euch noch an diesen großen Food-Trends 2016? →Eine Schokoladenkugel über ein Dessert setzen und sie dann mit heißer Sauce schmelzen, sodass es zum Vorschein kommt? Wer das schon mal als Video gesehen hat, weiß: Es sieht toll aus. ABER, wer es schon mal nachgemacht hat weiß, es ist die Mühe kaum wert. Eine Schokoladenkugel ist sehr aufwendig, nichts für Anfänger und am Ende hat man sein Dessert in flüssiger Schokolade und Sauce ertränkt.

Deshalb habe ich heute eine tolle Alternative für euch: Diese hübsche Baiser-Gitter Kuppel. Sie sind schnell gemacht, auch für Anfänger geeignet und darunter verbirgt sich eine echt leckere Pistaziencreme, die ich auch als Füllung für Pistazien-Macarons verwende. Garniert mit Blaubeeren und serviert auf schickem Porzellan ist das Ganze eine wunderschöne, runde Sache und passt perfekt in meine spät-sommerliche Reihe „Edles Eiweißgebäck“. Die Gitter lassen sich Tage zuvor vorbereiten, bei Bedarf mit Streuseln dekorieren und man kann sie entweder vom Dessert abheben und knabbern, oder sie mit dem Löffel zerschlagen, um an das Dessert zu kommen – das übrigens mit Baiser hervorragend schmeckt.

♥Das Dessert ist serviert auf Tellern der Serie „Marie Fleur Gris“ von Villeroy & Boch. Hier geht es zu der kompletten Serie. ♥

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Unterwegs in Frankfurt: Gekko Food Festival 2017

Während mein Partner Menschengruppen am liebsten meidet, fühle ich mich immer total hingezogen zu allem, was einem Fest oder einem kleinen Markt nahe kommt. Ich liebe die Special-Wochen an der Hauptwache, den Markt im Hof in Sachsenhausen und die Food Trucks im Hinterhof bei der Galluswarte. Deshalb habe ich mich total gefreut, dass die Gekko Group mich zu ihrem eigenen Food Festival in der Gerbermühle eingeladen haben. Die Gerbermühle kannte ich als Eventlocation nur vom Hören und war noch nie da gewesen. Und ich wusste auch nicht, dass sie zur Gekko Group gehört, die auch das bekannte Roomers im Bahnhofsviertel, die Sushibar Moriki nahe der Alten Oper und die Bristol Bar am Hauptbahnhof zu sich zählt. Hättet ihr es gewusst? Vor Ort habe ich mich einmal durchprobiert und konnte an den Ständen mit den kulinarischen Künstlern sprechen, die auch sonst vor Ort in den Bars und Restaurants auf den Tellern zaubern. Dabei haben ich sehr nette Leute kennengelernt und freue mich sehr über eine erneute Einladung, mal in den Läden hinter die Kulissen zu schauen. Darauf dürft ihr euch dann auch in Kürze freuen 😉 Ich finde Hinter-den-Kulissen ja immer extrem spannend, ich hoffe ihr auch.

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Kuchenstand: Race for Surivival Hamburg

Nach Frankfurt und Köln war MainBacken nun auch beim Race for Surival in Hamburg mit dabei. Das Race wird in vielen Deutschen Städten von der Aktion Pink veranstaltet, die sich gegen Brustkrebs stark machen. Seit 2016 unterstütze ich mit meinem Blog die Aktion Pink mit selbstgebackenem Kuchen bei den Läufen. Zuerst als Geschenk für die SurvivorInnen und jetzt in Hamburg sogar mit dem Kuchen-Spende-Stand. Dafür haben wir 500 Cupcakes und jede Menge Brownies und Apfelkuchen gebacken. Hier findet ihr einen kleinen Beitrag in Bildern von dem Tag und natürlich gibt es auch wieder die Rezepte von den Küchlein, die ich vor Ort gegen eine Spende für die Aktion Pink angeboten habe.

Aber zu allererst möchte ich ein paar Danksagungen aussprechen! Das Backen in einer fremden Küche ist nie leicht, aber im fernen Norden so weit weg von daheim umso schwieriger. Deshalb herzlichen Dank an die liebe Anke und das Unternehmen Axro, die mir ihre wunderbar equipte und blitzblanke Küche am Wochenende zur Verfügung gestellt haben. Ebenso an meine fleißigen Backhelfinnen Tami und natürlich meiner wundervollen Freundin Claudia, die mich unermütlich unstützt, beherbert und unterhalten hat sodass dieses Wochenende wieder der absolute Wahnsinn war! Außerdem ganz herzlichen Dank für eure Unterstützung an Lars von Axro, Thomas vom THW und selbstverständlich allen Organisatoren und Helfern der Aktion Pink.

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Baiser Nester

Der eine mag keine Rosinen, der andere keine weiße Schokolade und dem letzten sind Johannisbeeren zu sauer – es ist nicht immer leicht ein Dessert zu machen, das jedem schmeckt. Deshalb sind (Dessert)Buffets auch so beliebt – es ist eine bunte Vielfalt, bei der für jeden etwas dabei ist. Aber das will ja auch erst mal vorbereitet sein. Heute habe ich für euch eine tolle Lösung für ein leckeres Dessert, das als Grundstock kleine Nester aus Baiser hat und die eure Gäste dann ganz nach persönlichen Präferenzen bunt selbst füllen können. Für den Gastgeber heißt das viele glückliche Gäste und gleichzeitig wenig Arbeit. Die Baisernester kann man sehr schon am Vortag (ich mache sie manchmal sogar am Vor-Wochenende) vorbereiten und richtet sie auf dem Tisch auf einer schönen Platte an, damit sich jeder selbst bedient. In kleine Schälchen kommt dann eine (oder mehrere) Creme und ein paar Streusel, Schokoraspeln oder frische Beeren. Es ist total schön, wie wenig Arbeit es ist im Vergleich zum Ergebnis. Und echt lecker. Ein Dessert, voll nach meinem Geschmack 😉

Ich mache es hier mit Schlagsahne als Creme, um es so richtig unkompliziert zu halten. Aber da müsst ihr nicht aufhören: Wer noch ein paar Minuten hat, kann ein zitroniges Lemoncurd machen und damit auch gleich das vom Baiser übrige Eigelb verbrauchen. Dasselbe gilt für einen schönen hausgemachten Vanillepudding. Wer es gerne etwas leichter hat, kann auch einfach Joghurt verwenden (den würde ich mit 1-2 EL Ahornsirup süßen), oder meine cremige Joghurt-Reduktion verwenden.

♥Das Dessert ist serviert auf Tellern der Serie „Marie Fleur Gris“ von Villeroy & Boch. Hier geht es zu der kompletten Serie. ♥

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Brombeer Baiser Törtchen

Bevor ich mir im Restaurant ein Hauptbericht bestelle, will ich immer die Dessertkarte sehen. Gibt es nur die Klassiker (Schokoküchlein, Panna Cotta und Tiramisu) entscheide ich nach Appetit. Aber ist es etwas Besonderes, eine Spezialität des Hauses, dann muss ich dringend beim Hauptgericht Platz lassen. Einen guten Nachtisch, lasse ich mir nicht entgehen. Deshalb mischen wir auch heute das bekannte Dessert-Portfolio ein wenig auf und zaubern in den nächsten Wochen ein süßes Feuerwerk auf den Teller: Edles Eiweißgebäck.

Gemeinsam drehen wir an ein paar Baiser-Schrauben und kreieren in den nächsten Wochen gemeinsam edle Desserts, die auch Anfänger gut hinbekommen und die als Hingucker eures Abends garantiert eure Gäste begeistern werden. Heute fangen wir mit einem Brombeer-Törtchen an, das aus Baisertalern und einer weißen Schokoladen-Mascarpone Creme besteht. Es hat eine wunderschöne Balance zwischen süß und säuerlich und sieht einfach toll aus. Die Baisertaler sind auch toll geeignet für Einsteiger, denn selbst, wenn das Baiser nicht perfekt steif wird funktionieren die Taler sehr gut. Die könnt ihr schon Tage im Voraus machen und die Creme ebenfalls am Vortag, sodass ihr kurz vor dem Servieren nur schnell noch zusammensetzen müsst.

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Brownies mit Trockenpflaumen (+Video)

Diese leckeren, schokoladigen, herben Zartbitter-Nuss-Brownies kommen ohne den Zusatz von Zucker aus und sind auch ohne Mehl gebacken. Stattdessen süßen die Küchlein neben einer herben Zartbitterschokolade (70%ig) ein Püree aus Trockenpflaumen. Ich weiß schon – Trockenpflaumen?! Äh… hm. Was viele nur aus dem Müsli, der Sportlerernährung oder mit Speck umwickelt kennen, eignet sich auch zum Süßen von Dessert sehr gut.

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Lokomotive mit Videoanleitung (Kinderkram)

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Meine Oma war eine hervorragende Bäckerin, keine Frage! Aber die tollsten Kuchen meiner Kindheit hat meine Mutter immer gemacht. Manchmal mit Backmischung, manchmal ohne, aber immer mit viel Liebe und Kreativität. Die Geburtstagskuchen hatten die Form von Lokomotiven oder Schiffen und waren für mich als Kind ein riesen Highlight zum Geburtstag. Und auch heute muss es nicht immer die perfekt modellierte Torte aus Fondant sein. Ich weiß, dass viele von euch meine Leidenschaft für buntes Equipment und aufwände Torten teilen.  Aber auf MainBacken geht es nicht nur um diese Rezepte, sondern auch um die ganz einfachen, schnellen. Die mit dem WOW-Effekt, die auch ohne viel Zeit, Equipment oder Erfahrung speziell als Kuchen für Kinder (und Erwachsene) genial sind. Weiterlesen

Windbeutel mit Joghurt-Beeren Füllung

Windbeutel ohne Sahne klingt ein bisschen seltsam, aber ich sag euch: Sie schmecken sehr sehr lecker! Im Sommer (und so langsam wird es mit den Temperaturen ja wirklich) möchten viele Leute lieber ein frisches Dessert. Am liebsten mache ich da eigentlich Frucht-Tiramisu (unten verlinkt), aber jetzt habe ich zum ersten Mal Windbeutel gemacht und die mit Joghurt und Beeren gefüllt. Windbeutel sind irgendwie kein reines Dessert und auch kein Kuchen, aber wie auch immer ihr sie nehmt – füllt sie doch zur Abwechslung mal mit dieser Joghurt-Variation für eine fettärme und fruchtige Variante. Damit der Joghurt auch ohne Vollfett-Stufe schön dick ist und nicht nach allen Seiten raus läuft, lasse ich ihn über Nacht abtropfen. Das zeige ich euch unten aber auch nochmal, oder vielleicht kennt ihr es schon aus meinem „Dessert-Hack: Joghurt“ Rezept. Wer dafür keine Zeit hat, kann entweder auf die Vollfett-Stufe zurückgreifen, oder einen Frischkäse-Joghurt nehmen. Das hat mein Freund zur Zeit immer zuhause – hat etwa so viel Kalorien wie der 1,5 %ige Joghurt, ist aber deutlich fester. Gibt es bestimmt von vielen Marken – der bei uns ist von Skyr in einer blau-weißen Packung, wie auch Joghurt. Ich verlinke euch das Produkt, es handelt sich dabei aber um keine bezahlte Werbung, ich will nur, dass ihr es findet, wenn ihr es im Kühlregal suchen solltet.

Okay, genug von Joghurt – kommen wir mal zu den Beeren! Die wunderbare Erdbeerzeit ist mitten im Gange, weshalb ich die Windbeutel noch mit Erd- und Himbeeren fülle. Wollt ihr das Rezept außerhalb dieser Zeit machen, könnt ihr natürlich auch einfach Tiefkühlware nehmen.

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Himbeer-Joghurt Tiramisu

Endlich, endlich wird es Himbeerzeit! Meine Eltern haben einen kleinen Garten in Hanglage und dort zieht mein Vater verschiedene Sorten der leckeren Beere. Je nach Art werden sie leicht zeitversetzt reif, sind einfach köstlich und teilweise so groß wie (kleine) Erdbeeren. Auf einen eigenen Garten mit Beerenbeet arbeite ich auch hin, allerdings müsste der etwas größer sein, da ich ja genug Platz für meine Eier-Pflanzen (im Volksmund „Hühner“ genannt) brauche, die ich gerne hätte. Bis es soweit ist, genieße ich das Frankfurter Stadtleben aber auch sehr und halte als Garten-Ersatz gekaufte Basilikum und Minz-Pflanzen am Leben, so gut ich kann. Mit mäßigem Erfolg. Ich habe definitiv keinen grünen Daumen.

Aber nun zum Dessert! Grade im Sommer zum Grillen oder Festen sind bei uns in der Familie immer Desserts gefragt, die gut aussehen und vor allem frisch schmecken. Brownies gehen immer, ja, aber wenn die Temperaturen steigen, tut ein wenig fruchtige Leichtigkeit nicht weh. Deshalb habe ich mein Tiramisu Grundrezept, das ich schon mit Mango und Blaubeeren verfeinert habe, heute mit Himbeeren gemacht. Aber das ist noch nicht alles: Statt einem Duo aus Mascarpone und Sahne ist dieses Rezept ein Trio, eine leichtere Variante, in der Joghurt mitmischt. Ich habe die Sahne außerdem durch eine fettreduzierte Alternative (z.B. Creme Fine zum Schlagen) ersetzt. Wer auf seine Linie achtet, sollte trotzdem nicht das ganze Blech auf einmal essen, aber dieses Rezept schlägt definitiv deutlich weniger zu Buche als seine üppigeren Geschwister. Und mindestens genauso lecker ist es allemal! Ich serviere es diesmal im Glas, aber vom Blech geht es natürlich auch immer. Weiterlesen

Kuchenwiese mit Pferdchen

Bei dem Rezept heute handelt es sich eigentlich mehr um eine Anleitung und zwar für dieses süße Pferd oben auf der Torte. Ich habe sie als Geburtstagskuchen für einen 6. Geburtstag von einem Mädchen gebacken, die Pferde wie verrückt liebt. Darunter verbirgt sich ein saftiger Marmorkuchen, der mit Kinderschokoladen-Riegeln, Mikado-Stangen und ein bisschen grüner Schokolade und Streuseln schnell zur Koppel geworden ist und obendrauf liegt entspannt das kleine Pferd. Der Kuchen und die Koppel sind schnell gemacht, aber das Pferd hat tatsächlich ein klein wenig gedauert bei mir. Das liegt aber vor allem daran, dass ich nicht besonders viel Talent zum Modellieren habe und das durch Neuversuche und Konzentration ausgleichen muss. 🙂 Deshalb: rauf auf den Sattel und los geht’s – hier zeige ich euch Schritt für Schritt mit Bildern, wie es geht.

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Baiser Schwäne

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Wie ihr wisst, bin ich seit letztem Jahr völlig verrückt nach Baiser in allen Formen und Farben. Dass ich heute zeige, wie man stabil stehende Baiser-Schwäne macht, ist kein Zufall, denn sie sind ein toller Hingucker für all die Feiern, die jetzt zu den warmen Jahreszeiten anstehen: Hochzeiten, Junggesellenenabschiede, Kirchenfeste und Gartenpartys. Ich mache immer nur ein paar Schwäne als Hauptdekoration und dann rings herum kleine Baiser-Tupfer in leichtem Blau, die aussehen sollen wie kleine Wellen. Die werden erfahrungsgemäß mehr gegessen, weil sie handlicher und kleiner sind. Die Schwäne kann man aber naturülich auch als krönende Dekoration für Desserts verwenden: Zum Beispiel einen Schokobrownie oder ein Tiramisu . Sehr lecker. Weiterlesen

Schokolade temperieren (Impf-Methode)

Warum temperiert man Schokolade? Wie temperiert man Schokolade? Was heißt temperieren eigentlich? Was passiert, wenn ich Schokolade nicht temperiere und lohnt sich ein Temperiergerät? Alles Fragen, die ich mir kürzlich selbst gestellt habe, als ich eine große Menge Pralinen für das Konzert des Vereins Aktion Pink gemacht habe. Ich bin kein Chocolatier und kein Chemiker und werde nicht zu tief ins Detail gehen, aber in diesem Beitrag möchte ich einige dieser Fragen angehen und insbesondere Anfänger ein paar hilfreiche Tipps an die Hand geben. Dabei versuche ich nur so weit auszuholen, wie nötig und hoffe, dass es verständlich ist – deshalb natürlich auch stark vereinfacht. Aber „einfach“ ist ja net schlecht 😉 Weiterlesen

Rose modellieren

Eine Rose zu modellieren ist in der Theorie ganz einfach, gelingt aber nicht jedem gleich gut. Vor einigen Jahren habe ich mal einen Kurs gemacht, in dem unter anderem auch eine Rose modelliert hat. Ich hab mich ein bisschen wie im Turnunterricht damals gefühlt, wenn alle anderen Flickflack über den Schwebebalken geschlagen haben und ich stolz wie bolle ohne runterzufallen balanciert bin. Die Kursleiterin hat mir zweimal geraten, die Rose zu machen und es dann wohl als hoffnungslos abgestempelt, mir das beizubringen. Falls ihr also nicht zu den Flickflack-Künstlern gehört, denen Rosen gleich beim ersten Mal perfekt gelingen würden – hier ist eure Anleitung! Das machen wir jetzt gemeinsam!

Normalerweise modelliert man die Rosen aus purem Marzipan oder Fondant, aber in meinen Bildern werdet ihr sehen, dass ich für den Kegel in der Mitte Cake-Pop Teig nehme. Das liegt daran, dass ich die Rosen im Rahmen eines anderen Rezepts als Deko gebraucht hatte, für den noch Cake-Pops übrig waren. Das ist optional, aber wenn die Blüten wirklich gegessen werden sollen, ist das eine leckere Alternative, nicht nur pur Fondant / Marzipan im Mund zu haben. Aus purem Fondant sind die Blüten einige Wochen haltbar, sind dann allerding zum Essen etwas hart.

Wem die Form der Rose gar nicht so wichtig ist, und dem andere Blumen auch völlig recht wären, dem empfehle ich mal hier vorbei zu schauen. In diesem Beitrag zeige ich euch nämlich fünf verschiedene Arten Blüten herzustellen, in den verschiedensten Schwierigkeitsrichtungen.

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Cupcakes im Blumentopf

Habt ihr einen grünen Daumen? Bei mir geht alles ein, was nicht bei drei auf den Bäumen ist (ha-ha) oder von Luft und Liebe allein leben kann. Orchideen gehen bei mir ganz gut und alles andere wirft seine Blüten quasi ab, sobald ich in die Nähe komme. Deshalb habe ich mir jetzt einfach ein paar Blumen selbst gebacken. Die gibt es dann in Kürze als Mitbringsel zum Muttertag. Der Beitrag heute hält eine Menge parat: Ein Rezept für köstlichen Schokokuchen mit einem Hauch Rum, eine hervorragende Verwendung für übrig gebliebene Ostereier (oder sonst tut es auch normale Schokolade) und last but not least gleich fünf verschiedene Arten und Schwierigkeitsstufen süße Blüten auf eure Cupcakes zu bringen – gekauft, ausgestochen, gepresst, modelliert und aufgespritzt. Da ist für jeden was dabei!

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Mango Tiramisu

Intensiv, fruchtig, köstlich – Mangos sind einfach überragend. An gute Mangos ranzukommen, ist aber gar nicht so einfach – sie wachsen zwar an vielen Orten, aber Deutschland ist jetzt klassisch keiner davon :-). Das ist blöd, denn reif geerntet schmecken sie am besten. Ich hatte jetzt auf dem Berger Markt in Frankfurt Glück und habe schöne Exemplare gefunden: Ringsherum etwas weich und mit intensivem Mangogeruch. Erst wollte ich sie in eine schöne Torte verbacken, dann hatte ich aber so Lust auf Tiramisu. So ist das Leben.

Der König des besten Tiramisus ist mein Vater. Immer gewesen. Überragend lecker, nicht zu schwer und mit viel Kakao und Liebe gemacht. Meine Schwester und ich haben uns bei jeder Gelegenheit Tiramisu gewünscht und er hat uns eine ganze Badewanne voll versprochen. Das habe ich damals vielleicht etwas wörtlich genommen. Wenn ich aber ganz ehrlich bin, habe ich rückblickend über mein Leben bestimmt die ein oder andere Badewanne Tiramisu gegessen (also zusammen gerechnet). Wenn es Tiramisu gab, dann meistens in einer großen Blechform. Meine Schwester und ich sind dann pausenlos um den Kühlschrank herum geschlichen und haben fein säuberlich auf dem Kakao die Grenzen zwischen „meine Hälfte und deine Hälfte“ abgezeichnet. Im Nachhinein geb ich’s zu – wenn meine Hälfte zu schnell schwand, habe ich das Blech einfach einmal umgedreht…und schon war die Hälfte von meiner Schwester die von mir. Zugegeben, nicht ganz ladylike, aber ich bin sicher, sie hat das auch gemacht.

Okay, genug mit der Familien-Anekdote. Also, mein Vater macht das weltbeste Tiramisu. Deshalb basiert das Rezept auch auf seinem. Nicht haargenau so, denn er freestylt immer ein wenig und sein Rezept ist ein flüssiges Konzept, das gerne mal variiert. Aber keine Sorge, das Rezept hier ist absolut köstlich. Mit Kaffee, ohne Alkohol, ohne Eier.

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Freestyle: Der perfekte Keksteig

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Kekse haben in den letzten Jahren ein richtiges Revival erlebt – auch außerhalb der Weihnachtszeit. Grund ist die raffinierte Kekskunst, mit der Bäcker und Blogger daher kommen. Sie verleihen dem Gebäck einen derart schönen Anstrich, dass sie zum Essen wirklich beinahe zu schade werden. Ich habe nach langem Probieren ein Rezept zusammen, mit dem die Kekse aromatisch und hervorragend in der Konsistenz werden und gleichzeitig beim Backen in der Form bleiben. Denn, wenn sie zu stark aufgehen, ist eure schöne Ausstech-Form oder der Stempelaufdruck ganz schnell dahin.

Für das heutige Rezept hatte ich leider keine Ausstechform, weshalb wir improvisieren. Die „Freestyle-Kekse“ schneidet man mit der Hand selbst aus, was sie aufwändiger macht. Das ist definitiv nicht die Variante, zu der ich euch immer raten würde, aber in diesem Fall, wollte ich eine sehr spezielle Form haben, brauchte nur eine kleine Menge (12 Stück) und bin bei Ausstechformen einfach nicht fündig geworden. Und dann ging es ans Free-Style: Ich wollte Paulchen, meine pinke KitchenAid Artisanals Keks darstellen. Das Gerät war schon so lange mein Traum und ich bin einfach überglücklich mit Design und Leistung – Paulchen und ich arbeiten täglich zusammen und sind ein dufte Team!

Also habe ich mir aus dem Internet (dieses verrückte Internet, von dem alle reden) einen Umriss von Paulchen ausgedruckt, ihn ausgeschnitten und ihn noch mal auf ein Stück Pappe gemalt und dieses ausgeschnitten. Und schon hatte ich meine Schablone, nach der ich den Teig ausschneiden konnte. Aber genug geredet, wir kommen jetzt zum Rezept. Ganz unten in den Bildunterschriften findet ihr übrigens noch ein paar hilfreiche Informationen rund um den perfekten Zuckerguss.

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Hinter den Kulissen: Osteredition von „Meine Backbox“

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Vor ein paar Monaten habe ich hier die allererste Edition von „Meine Backbox“ vorgestellt. Nun ist seit Weihnachten doch ein wenig Zeit vergangen – aber das warten hat sich gelohnt. Das Start-Up Projekt von Jenny ist zurück und startet jetzt so richtig durch. Dafür hat sie Ostern zum Anlass genommen und hat wieder jede Menge bunt gepackte Überraschungsboxen rund ums Thema Backen verschickt. Wer meinen Weihnachtsbeitrag noch nicht gelesen hat – so funktioniert es: Meine Backbox bestellt man zu sich nach hause und man kennt nur das Thema der Box (in diesem Fall Ostern). Darin findet man alles mögliche an special Equipment und Zutaten, sowie ein eigenes Backmagazin und Rezeptkarten zum Nachbacken. Welche Zutaten darüber hinaus benötigt werden (Eier, Milch, etc.) steht auf den Karten und man bekommt es auch vorher per E-Mail zugeschickt. Wer trotzdem noch ein bisschen Hilfe mehr braucht, der kann sich zusätzlich Back-Tutorials auf Youtube ansehen. Hier zeigt Jenny (die wunderschöne Dame links auf dem Bild) wie es geht. Dabei hatte sie diesmal einen Gastblogger (mich, quasi), der beim Dreh, der Zubereitung und vor allem der Verkostung geholfen hat. Wie das hinter den Kulissen so abläuft und natürlich, was sich in der aktuellen und der nächsten „Meine Backbox“ verbirgt, erfahrt ihr jetzt:

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American Cheesecake

Die Suche ist zuende. Das ist er. Das ist der cremige, aromatische Käsekuchen, nach dem ich mein Leben lang gesucht habe. Das war nicht leicht, denn ich kenne kein anderes Rezept, das so oft im Netz zu finden ist, so viele Neu-Interpretationen erlebt hat und so viel Enttäuschung mit sich bringt, wenn der Käsekuchen am Ende doch nicht schmeckt. Deshalb hab ich mich in mein Küchenlabor gestellt und experimentiert, bis ich ein Rezept hatte, mit dem ich rundherum zufrieden bin – eines das gelingt und einfach köstlich ist. Wie es sich gehört für Rezepte von mir, ist es auch nicht zu süß, sondern schön cremig und die Beeren obendrauf bringen ein wenig Säure mit ins Spiel. Ohne Gelatine. Ist klar.

Dabei hatten Cheesecake und ich einen holprigen Start. Ich habe in der 8. Klasse meinen ersten für meine Freundin Sabrina gebacken. Blöderweise habe ich frische Mandarinen rein getan und der Kuchen ist so bitter geworden rings um die Früchte. War wirklich eklig und ich war für das nächste Jahrzehnt entmutigt und habe einen Bogen darum gemacht. Aber heute bin ich zurück. Älter, erfahrener, klüger, mutiger und bewaffnet mit diesem Kick-Ass Rezept.

Oh, und noch ein Wort zum Wort: „Käsekuchen“.  Was ist der Unterschied zwischen „Käsekuchen“, „American Cheesecake“ und „New York Cheesecake“? – Ich hoffe, ich gebe das richtig wieder: Der Käsekuchen ist der Oberbegriff und bezeichnet hierzulande den guten alten deutschen Käsekuchen mit Quark, einem Rand, gelblicher Farbe und einer schönen Goldfärbung drin. Der „American Cheesecake“ hingegen hat keinen Rand, wird im Wasserbad gebacken und hat einen dünnen Boden aus Kekskrümeln – statt Quark ist viel Frischkäse und Saure Sahne drin. Der „New York Cheesecake“ hat statt saurer Sahne Schlagsahne drin und auch wieder viel Frischkäse, sonst ist er wie der American Cheesecake.

Die Sache mit dem Backen im Wasserbad…hat mich am Anfang abgeschreckt. Aber es macht überraschenderweise einen Unterschied. Der Teig dehnt sich beim Backen aus und zieht sich beim Kühlen wieder zusammen. Passiert das zu schnell, entstehen Risse. Ist klar soweit. Deshalb wollen wir den Kuchen so schonend abkühlen, wie möglich. Das Wasserbad umgibt den Kuchen und den Ofen dabei mit einer kontinuierlichen Temperatur, die nicht sofort verschwindet, wenn man den Ofen öffnet. Das Wasser rings herum kühlt langsam ab und hält während des Backens die Temperatur konstant. Resultat ist ein köstlicher, gleichmäßig gebackener Käsekuchen ohne Risse. Lohnt sich also. Und viel mehr Arbeit ist es jetzt auch nicht.

Ich habe das Glück, das ich eine ziemlich sexy Silikon-Springform zuhause habe (bzw. ein Hybrit, denn nur der Rand ist aus Silikon), die sehr dicht ist. Ich habe ihr vorsichtshalber auch eine Alu-Schicht verpasst, da am Verschluss ein paar Tröpfchen raus kamen, aber alles in allem ist das der Idealfall. Auch, weil man sie nicht einfetten braucht und sie einen transparenten Boden hat. Man muss die Torte also hinterher nicht mehr umsetzen, sondern kann auf der Tortenplatte servieren. Mit einer normalen Springform funktioniert das ganze natürlich auch – aber bitte dann wirklich gut einfetten und mit Alufolie ringsherum abdichten, damit Teig nicht raus – und Wasser nicht reinläuft.

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Peanutbutter Jelly Porridge

Ist für euch das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages? Ich frühstücke am Wochenende total gerne ausgiebig: Mit Waffeln, Pancakes, frischem O-Saft, Avocado und auch mal einem Sektchen, wenn ich in einer besonders dekadenter Stimmung bin. Wer meinen Kanal auf Instagram verfolgt weiß das alles schon, aber alles in allem bin ich ein großer Frühstücker. Am Wochenende. Denn unter der Woche verkompliziert sich die Sache deutlich – ich bin gerne früh morgens schon bei der Arbeit, habe aber direkt nach dem Aufstehen noch kein Appetit. Deshalb pfeife ich mir meist auf dem Weg zur Bahn oder zum Fahrrad was vom Bäcker rein. Das hält dann so medium lange satt.

Dabei gibt es so tolle Alternativen. Was ich mir zum Beispiel total gerne mache in letzter Zeit ist Haferschleim. Porridge, wie es der Engländer nennt. Das nennen wir jetzt hier auch so, weil Haferschleim einfach nicht so sexy klingt. Porridge also. Der Frühstücksbrei hat als Grundzutaten Haferflocken und entweder Wasser oder Milch. Da eine gesunde Ernährung außerhalb meiner Kuchen-Orgien für mich eine nicht unwesentliche Rolle spielt, habe ich es mit Wasser versucht. Ist aber irgendwie einfach nicht dasselbe. Also mache ich es jetzt halb-halb und das ist super, deshalb gibt es das jetzt auch im Rezept. Mit diesen Grundzutaten kann man dann natürlich noch ordentlich mit Geschmäckern spielen: In den heißen Brei kann man sich Beeren rühren, oder Ahornsirup, Zucker und Zimt, Banane, Nüsse, einen Löffel Nutella und so weiter.

Überraschenderweise extrem überragend schmeckt die Kombi, die ich heute für euch habe. Zur Feier des Internationalen Peanutbutter-Jelly Tags (jawohl, das gibt es und das soll und muss es geben!) habe ich heute für euch ein herzhaft-süßes Erdnussbutter-Marmelade Porridge vorbereitet. Lustigerweise wollten meine Brunchgäste, die ich zur ersten Verkostung eingespannt hatte, das am Anfang gar nicht probieren. So verrückt ist das doch gar nicht, dachte ich. Am Ende hat es natürlich nicht gereicht, weil einmal probiert, haben sich alle drauf gestürzt. So ist das ja immer. – Hättet ihr’s direkt probiert? Ich kann euch in jedem Fall nur empfehlen, es mal zu versuchen – es ist einfach genial, schnell zubereitet und in einem verschließbaren Behälter ein toller Snack für die Bahn oder am Büroplatz.

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Schoko-Orangen Torte mit Mascarpone Creme

Normaleweise mache ich an Ostern immer Karottenkuchen. Der ist auch ziemlich lecker, aber irgendwie hatte ich dieses Jahr mal Lust auf was anderes. Deshalb präsentiere ich euch heute meine Schoko-Orangentorte mit Mascarpone Creme. Okay, ein bisschen Karotte ist auch drin, aber das macht die ganze Sache einfach nochmal richtig schön saftig und aromatisch. Gestaltet ist sie im „Semi naked“ look. Heißt, man sieht die Kuchenböden durch, aber eben nur ein wenig. Quasi halbnackt – semi naked. 🙂 Ich schwör’s, das heißt so, das hab ich mir nicht ausgedacht. Wenn ihr übrigens keine Kinder habt, die mitessen, dann ersetzt im Rezept die Hälfte des Wassers durch Rum. Das gibt der Sache nochmal so richtig schön den Kick.

Diesen Kuchen gab es dieses Jahr zu meinem Geburtstag, was ihn natürlich perfekt für das nächste große Gewinnspiel meines Blogs macht. Und hier habe ich für euch wieder ein tolles Set zu gewinnen. Wer gerne mit natürlichen Aromen arbeitet weiß, dass eine gute Reibe einen großen Unterschied macht. Wie ihr vielleicht noch aus meinem Zitronen-Gugelhupf Beitrag wisst, gehörte ich ziemlich lange nicht zu der Gruppe von Leuten, denen das klar war. Meine Freundin, die hauptberuflich Köchin ist, hat mir über Jahre versucht klarzumachen, dass ich sowas brauche. Ich fand meine 5 Euro Nanu-Nana-Reibe aber voll okay. Das hat sich dann mit dem ersten Gebrauch dieser schicken Dinger hier geändert. Also – gebt mir die Chance, auch ein wenig Überzeugungsarbeit zu leisten, indem ihr auf MainBacken dieses tolle Set hier gewinnen könnt:

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St. Patricks Day Torte

„The luck of the Irish“ möge euch in den nächsten Wochen hold sein, denn mit dieser genialen Torte eröffne ich die Feier für meinen 2. Bloggeburtstag! Jawohl, MainBacken wird zwei Jahre alt. So langsam lernt der Blog quasi sprechen und läuft schon ganz stabil (ha-ha). Aber was wäre eine Feier denn, ohne Kuchen, Geschenke und Freunde 🙂 Und genau diese drei Dinge bringen wir hier zusammen – bis Ostern erwartet euch jede Woche ein neues kreatives Rezept und ein passendes Gewinnspiel dazu. Denn die Geschenke zum Bloggeburtstag, bekommt natürlich wieder ihr! Damit kommen wir auch zum dritten Punkt – den Freunden, denn ich möchte mich ganz herzlich bei euch bedanken: Für eure tollen Kommentare, eure ermutigenden Worte, eure Mails, eure Nachfragen und, dass ihr MainBacken seit nunmehr zwei vollen Jahren begleitet. Deshalb sind alle Gewinnspiele exklusiv für alle gemacht, die meinem Blog folgen und ihn zu dem machen was er ist – nämlich ziemlich knorke.

Ein echter Partylöwe, dieser Kobold

Mit dieser rührseligen Einleitung kommen wir auch direkt schon zum ersten Rezept, nämlich einer St. Patricks Torte. Dass hinter diesem Tag noch viel mehr als Bier und die Farbe Grün steckt, lasst uns heute mal vergessen und es stereotypisch feiern – mit irischem, betrunkenem Kobold und einem fetten Kessel voller Gold. Und Guinness-Bier – was sonst?! Aber keine Sorge, das schmeckt man hinterher absolut nicht raus. Alles was bleibt, ist eub köstlich herber Geschmack – wirklich, wirklich, wirklich einen Versuch wert – der Kuchen ist extrem lecker.

Der Kessel-Kuchen selbst ist (relativ) schnell gemacht und auch für Anfänger eine gute Sache, aber den Kobold zu Modellieren erfordert dann doch etwas Übung. Ich konzentriere mich in diesem Post hier vor allem auf den Kessel, aber Bilder vom Kobold gibt es natürlich trotzdem – und den ein oder anderen Trick.

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Prinzessin Gugelhupf (Barbietorte)

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„Die Schöne und das Biest“ ist einer der großen Filme meiner Kindheit. Mit Anfang zwanzig habe ich ihn nach langer Zeit zum ersten Mal und dann gleich im englischen Original gesehen und war total begeistert von den Liedern, die nochmal ganz anders waren. Als ich jetzt erfahren habe, dass jetzt (an meinem Geburtstag, übrigens) eine Neuverfilmung mit Emma Watson in der Hauptrolle erscheint…., also ich freue mich seit ewiger Zeit wieder so richtig auf einen Kinostart! Und ihr wisst ja spätestens von meinem Harry Potter Kuchen, was ich mit Vorfreude immer am Liebsten mache: Ich back was draus. Und zwar einen Belle-Kuchen.

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Womit habt ihr als Kind am liebsten gespielt? Trotz der Versuche meiner Mutter, mir Spiel-Autos und Lego schmackhaft zu machen, habe ich am liebsten Barbie gespielt. Wenn wir in den Urlaub gefahren sind, hatte ich meinen eigenen kleinen Koffer mit dabei und habe stundenlang vor mich hin gespielt. Playmobil war auch extrem hoch im Kurs bei mir, aber die sind früher auf dem Dachboden gelandet, als die Puppen. Tatsächlich erinnere ich mich noch gut an das Gespräch mit meiner Mutter als ich 13 war und sie ganz vorsichtig fragte, ob ich nicht schon etwas zu alt sei für Barbies? Mein Herz sagte damals zwar „Nein“, aber ich habe sie daraufhin verschenkt. Was läge also näher, als eine Barbie-Belle-Torte zu machen?

Ihr könnt euch also vorstellen, dass ich ein wenig in Erinnerungen geschwelgt bin, bevor es an das tatsächliche Backen ging. Denn die Puppe habe ich schon fest meiner kleinen Cousine versprochen, mit der ich diese Torte auch nochmal zusammen machen werde.

Bei diesem Beitrag hier geht es vor allem um die Dekoration, weswegen ich die Schritte des Backens überspringe und mit dem fertigen Kuchen ansetze. Hier geht es zum Rezept für den Gugelhupf aus Marmorkuchen, das ihr für einen großen und einen mittleren Gugelhupf in 1,5-facher Menge braucht. Wer keine zwei Gugelhupfformen hat, kann natürlich auf eine andere Form nehmen und den Kuchen dann zurechtschneiden. Die Anleitung für die Buttercreme gibt es hier, die Menge stimmt bereits. Weiterlesen

Marmorkuchen

Marmorkuchen war wohl der Kuchen, den es in meiner Kindheit am häufigsten gab und zwar immer als Gugelhupf und mit Puderzucker obendrauf. Mal war er saftig, aromatisch, schokoladig, vanillig und selten auch mal zu trocken. Das wurde dann mit einem ordentlichen Löffel Schlagsahne kompensiert. Aus heutiger Sicht natürlich nicht optimal, damals aber genial. Für mein Rezept heute braucht ihr den Trick17 aber nicht, denn der Kuchen ist schön saftig! Weiterlesen

Grundrezept: Deutsche Buttercreme mit Pudding

buttercreme-5Buttercreme ist nicht gleich Buttercreme. Je nach Herkunftsland wird sie anders gemacht. So ist in der englischen oder amerikanischen Buttercreme außer Butter und Puderzucker nicht viel drin, wärend die Schweizer und die Italiener doch irgendwie raffinierter daher kommen. Heute zeig euch aber eine schöne Deutsche Buttercreme mit Pudding. Sie ist im Gegensatz zu ihren ausländischen Verwandten nicht zu buttrig und auch nicht so pappsüß. Ihr Verhältnis ist 2:1 zwischen Pudding und Butter, was sie strenggenommen mehr zu einer Pudding-Buttercreme macht, als andersrum. Man kann mit ihr eine Menge machen, wie Cupcakes dekorieren, Torten bestreichen, sie für den Erdbeerkuchen oder die Donauwelle nehmen oder als Unterlage für Fondant verwenden.

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Eine gute Tasse Kaffee Cupcakes

kaffee-cupcakes-2Seid ihr mehr die Morgenmuffel oder Frühaufsteher?  Ich habe ein bisschen was von beiden, obwohl ich morgens viel produktiver bin als später am Tag. Mein frühmorgendliches  Ritual ist es, mir beim ersten Weckerklingeln einen dicken, fetten Schlabberpulli über den Schlafanzug zu ziehen und dann nochmal 5 Minuten zu dösen. Wenn ich jetzt aufstehe (beim 2. Weckerklingeln), nehm ich das kuschelige Gefühl quasi mit. Ich bin kein extremer Kaffee-Junkie, aber ein guter Morgen brauch schon eine schöne Tasse. Nachmittags greife ich dann gerne auch mal zum Tee. Beides trinke ich mit einem ordentlichen Schuss Milch und ohne Zucker.

Aber wir sind ja hier nicht bei „Erzähl mir was“, also kommen wir mal zum Punkt: Diese kleinen Kaffee-Cupcakes sind sehr unkompliziert zu machen, haben ein angenehmes und nicht zu starkes Aroma und werden getoppt von einer einfachen Vanille-Sahne mit einer Mokka-Bohne. Wie auch bei Schokolade, hängt beim Kaffee eine ganze Menge von der richtigen Bohne ab. Für dieses Rezept verwende ich eine italienische Bohne von InPetto, die ich neulich in einem Café getrunken habe und sehr begeistert war. Frankfurter aufgepasst: InPettp Kaffee gibt es im Naschmarkt am Dom. Nehmt für das Rezept auf jeden Fall einen Kaffee, den ihr auch gerne direkt trinken würdet.

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Luftballon Cake-Pops

luftballon-cake-pops-16Luftballons sind eine tolle Sache. An Kindergeburtstagen und an Fasching (Karneval) gab es die meisten, die schönsten, die buntesten. Sie verleihen einem freudigen Anlass das gewisse etwas und ich finde sie auch weit über mein Kleinkindalter hinaus definitv extrem knorke. Deshalb möchte ich heute ein schönes Rezept mit euch teilen, mit dem ihr Cake Pop Ballons machen könnt.

hidden-design-herz-kuchen-6In meinem Fall brauchte ich dringend eine Verwendung für übrig gebliebenen Kuchen vom Valentinstags. Manchmal, wenn ich Schichttorten mache, muss ich auch oben ein wenig abschneiden, damit sie grade sind – das sind die Reste, aus denen Cake Pops gemacht werden! Also – übrig gebliebenen (gebackenen) Rührkuchen das nächste Mal ganz einfach luftdicht verpackt einfrieren und wieder auftauen, wenn ihr ihn für Cake Pops gebrauchen könnt. Bevor wir los legen, gehe ich aber grade noch ein paar der häufigsten Fragen durch, die mir zum Thema Cake Pop gestellt werden, oder die ich mir früher gestellt habe: Weiterlesen

Versteckte Herz Cupcakes (Hidden Design)

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Beim Teilen wird das Herz in der Mitte sichtbar

Ihr erinnert euch an meinen Kuchen von letzter Woche? Den, mit dem versteckten Herz drin? Ich habe ja nicht besonders hinterm Berg gehalten, wie einfach dieser Kuchen in die Hose gehen kann. Deshalb kriegt ihr heute auch (denn wer will nur meckern) eine kleine Abwandlung für den Kuchen, der das Leben aber gleich viel einfacher macht: Verstecke-Herz-Cupcakes! Kein Scherz, sobald ihr Cupcakes statt einem Kuchen macht, ist die ganze Angelegenheit viel einfacher. Der Anfang funktioniert genau, wie der große Kuchen auch, aber die Herzen verrutschen im Cupcake nicht, was bedeutet, dass sie richtig gut aussehen. Und besonders schön: Das Herz wird erst sichtbar, wenn ihr euren Cupcake teilt. 🙂 Mit Freunden, Familie oder PartnerIn.

Trotzdem – um zwei Kuchen (einen für die roten Herzen und dann noch eure Cupcakes) kommt ihr hier nicht herum, aber die Menge ist kleiner. Reste habt ihr deshalb leider auch hier. Deshalb habe ich mich bei der Creme auch für eine ganz einfache Schlagsahne entschieden, denn die Cupcakes sind aufwändig genug.

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„Innere Werte“ Schokokuchen mit Herzchen (Hidden Design)

Wir fangen direkt mit Klartext an: Dieser Hidden-Design Kuchen hat ein hohes Fehlerpotential und ist aufwendiger, als er aussieht. Damit disqualifiziert er sich normalerweise direkt für meinen Blog. Denn hier kommt rein, was nach mehr Arbeit aussieht, als es ist 🙂 oder zumindest die Waage hält. Dass es das Hidden-Design Herz Kuchen Rezept trotzdem auf MainBacken geschafft hat, liegt nur daran, dass ihn sich eine gute Freundin von mir gewünscht hat. Aber ich warne euch direkt vor: Das Design im Kuchen funktioniert so, dass ihr erst einen (roten) Kuchen backt, dann mit einem Keksausstecher das Design ausstecht und das wiederum einen zweiten (braunen) Kuchenteig einbackt. Ihr backt also zwei Kuchen am Ende. Dabei müsst ihr aufpassen, dass kein Teig in die Zwischenräume eures Designs kommen, dass sie nicht verrutschen (denn der Teig geht ja auf) und, dass der Geschmack nicht leidet. Denn der Kuchen gelingt deutlich besser, wenn man einen festeren Teig verwendet, mit wenig Flüssigkeit. Aber dann ist er leider eben oft auch trocken. Ihr seht also – nicht ganz einfach. Oh, und was einem auch keiner auf die Nase bindet: Vom ersten Kuchen, aus dem man die Herzen aussticht, hat man am Ende super viele Reste über.

Wer nach all diesen Dingen, die ich zu bedenken geben wollte, immer noch wild entschloss ist, für den habe ich hier das richtige Rezept! Nachdem ich den Kuchen jetzt ein paar Mal gebacken habe, habe ich ein paar Tipps für euch, mit deren Hilfe es eigentlich gut klappen sollte. Wer es lieber eine Nummer sicherer haben will, macht Hidden-Design-Cupcakes mit Herzen drin. Die sind nämlich sehr viel einfacher 🙂

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Köstlich fruchtige Banane-Schoko-Muffins mit Creme

bananen-muffins-4Wie esst ihr eure Bananen gern? Meine Freundin Jule isst sie am liebsten noch halb grün (bäh!), ich ess sie gern dunkel-gelb und so richtig knatschig braune, mag eigentlich keiner, oder? Dabei entfalten sie erst dann wirklich ihr Aroma. Hier in Deutschland kriegen wir ja ohnehin kaum mit, wie so eine an der Palme gereifte Banane wirklich schmeckt. Als ich mal im Urlaub in Laos war, war ich schokiert, dass der Geschmack der Palmen-gereiften-Banane selbst bei heller Farbe so unglaublich intensiv war. Damit kam ich gar nicht klar. Völlig ungewohnt. Aber, was ich eigentlich sagen wollte war: Eine schrumpelige, dunkelbraune Banane, schön mit dätschigen Stellen ist die ideale Ausgangssituation für diese köstlichen Bananen Muffins mit Bananencreme. Ich friere die geschält auch immer ein und taue sie dann bei Bedarf für Kuchen auf. So verschwende ich kein Obst und habe schnellen Zufriff auf vollreife Bananen. Lecker! Weiterlesen

Datteln im Speckmantel (auch vegetarisch)

Leckerer Partysnack: Heiß oder kalt
Leckerer Partysnack: Heiß oder kalt

Insgesamt reizt mich Fleisch nur selten – ich bin mit meinem Gemüse ziemlich happy. Es gibt aber ein paar Gerichte, die ziehen mir in die Nase und ich werd‘ schwach! Datteln im Speckmantel ist eins davon. Die leckeren Tapas mache ich sehr gerne als Häppchen zum Sekt (ich weiß: dekadent!) und ich habe das Gefühl, völlig egal wie viele ich mache – am Ende sind sie immer weg. Heute teile ich das extrem simple Rezept mit euch und gebe euch noch ein paar Tipps auf den Weg – inklusive einer vegetarischen Alternative. Die ist übrigens wirklich genauso gut, wie der Speckmantel. Selbst meine überzeugten Fleischesser-Freunde haben mit vollem Mund zugegeben, wie lecker die sind.

Ich habe die Datteln im Speckmantel als Aperitif zum Krimi-Dinner im Herbst gemacht – sie lassen sich sehr schön auch am Vortag schon vorbereiten und kurz bevor die Gäste kommen in die Pfanne oder auf den elektro (oder Mikrowellen-) Grill werfen. Zahnstocher drauf – los geht’s. Wer keine Datteln mag, kann auch zu Pflaumen greifen. Mein Vater füllt die Datteln immer gerne mit blanchierten Mandeln. Das schmeckt auch extrem gut. Grund, dass ich das weg gelassen habe ist einmal, dass einige Freunde von mir gegen Nüsse allergisch sind und außerdem ist die Zahl der Leute, die die Mandel ausspucken, weil sie sie für den Dattelkern halten, einfach zu hoch 😀

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Frankfurter Kranz Cupcakes

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Frankfurter unter sich

Dass ich Frankfurter Kranz liebe, ist kein Geheimnis: Auf meinem Blog findet ihr das köstliche Rezept als saftigen Klassiker und in fruchtigen Abwandlungen mit Erdbeer oder komplett in Blaubeeren eingedeckt. Heute bleibt es weitgehend klassisch, aber wir machens minimalistisch! Als Mini-Kuchen. Cupcake, quasi. Warum? -Einmal ist er leichter zu verzieren und außerdem viel leichter zu transportieren – und einfach mal was anderes. Ich mache den Cupcake je nach Anlass in verschiedenen Größen – als kleiner Gugelhupf, als wirklich kleines Mini-Konfekt oder als klassischen Cupcake. Die Idee hierzu kam mir übrigens, als ich auf der Ambiente-Messe in Frankfurt am Stand von Villeroy & Boch diese coole Städte-Tasse für Frankfurt gesehen habe.

Da ich mit Leib und Seele Frankfurterin bin, hab ich in die Frankfurter Tasse direkt einen Frankfurter Kranz gesetzt. Aber damit nicht genug – denn ich möchte das schicke Teil mit euch teilen. Deshalb gibt es für euch eine von drei tollen Tassen zu gewinnen.

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Bellini Silvester Torte mit Feuerwerk

Enthält Werbung

Das Jahr ist schon wieder vorbei und ich blicke auf eine wirklich schöne Zeit  2016 zurück. Ich gehöre definitiv zu den Leuten, die sich für das neue Jahr gute Vorsätze nehmen. Dabei bin ich nicht besonders streng mit mir, wenn sie mal über Bord geworfen werden, aber am Ende des Jahres wird gnadenlos Bilanz gezogen. Dieses Jahr stehe ich damit auch gar nicht schlecht da, denn zumindest für den Blog, habe ich meine Ziele erreicht und übertroffen. Das verdanke ich auch euch, eurer Treue, euren Ideen, euren Wünschen und eurer Unterstützung, für die ich mich herzlich bei euch bedanken möchte. Zum Neujahr 2016 hatte ich mir vorgenommen, jede Woche ein neues Rezept zu veröffentlichen, mir eine neue Küchenmaschine zu gönnen und die magische Marke von 500 Lesern  zu knacken.

Für 2017 muss ich mir neue Ziele setzen, denn ein Rezept die Woche war Minimum auf MainBacken dieses Jahr, meine wunderschöne Himbeereis-farbene KitchenAid Artisan ‚Paulchen‘ (ja, ich habe sie Paulchen genannt) ist fest im Team und wird von mir geliebt wie verrückt und MainBacken hat crossmedial mittlerweile fast 7.000 Leser! Cheers to that! Für das neue Jahr habe ich wieder ehrgeizige Pläne, freue mich aber allen voran darauf, viele Rezepte für euch zu kreieren, auszuprobieren und mit euch gemeinsam meinen Backblog wachsen zu sehen!

Für die Silvester Torte habe ich mir deshalb etwas ganz besonderes für euch überlegt: Eine Torte mit Feuerwerk aus Royal Icing mit Bellini Füllung. Bellini ist ein Sektcocktail, der aus Pfirsichpüree und Sekt besteht – ziemlich simpel und ziemlich genial. Vor ein paar Jahren hatte der „Hugo“ die Gläser der Stadt erobert, aber glaubt mir, der Bellini war schon lange vor ihm da – schon auf der Klassenfahrt 2004 (oh Gott, kann das richtig sein???) sind wir in Berlin auf der Oranienburgerstraße ins Bellini (wohin sonst), um Bellini zu trinken. Aber zurück zur Torte – sie ist frisch, nicht zu schwer und schön fruchtig. Wer sie nicht so knallbunt haben will, kann auch einfach ein wenig Pfirsichpüree darüber rieseln, statt sie in Streuseln einzudecken. Und wer keine Lust oder Zeit hat das Feuerwerk aus Zuckerguss zu machen, der kommt auch mit ein-zwei Wunderkerzen ganz hervorragend zurecht. In diesem Sinne – ein frohes neues Jahr!

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Iglu Küchlein mit perfekter Schokoladenglasur

In diesem Blogbeitrag möchte ich nicht nur ein leckeres Rezept für einen hellen Kuchen mit Schoko-Stückchen mit euch teilen, sondern auch das Geheimnis einer perfekten Schokoladen-Glasur mithilfe von Silikon-Backformen. Die Backform die ich hierfür exemplarisch genommen habe sind kleine Iglus, die ich extrem süß finde, jedoch könnt ihr auch jede andere Silikonform verwenden. Für die kleinen Pinguine aus Modelier-Schokolade geht ein großes Dankeschön an meine Kusine Marie.

Prinzipiell bin ich kein riesen Fan von Silikonformen, jedoch kann man mit einer guten Qualität von einiges herausholen. Zum Beispiel „Silikomart“ macht hier sehr gute Formen, ebenso „Lurch“ und auch „Birkmann“ stellt zum Beispiel hochwertige Formen her. Ich weiß, günstige Formen sind verlockend, aber bitte investiert bei Silikon (wie auch bei anderen Backformen) in ein Qualitätsprodukt.

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Dattel-Pralinen mit Cashews

pralinen-ohne-form-8Meine gute Freundin (und Blog-Followerin der ersten Stunde) Marie hat sich vor einiger Zeit ein Rezept gewünscht: Eine Praline, die man ohne Formen und ohne viel Equipment zubereiten kann. Ich habe daraufhin ein wenig experimentiert und neben leckeren Trüffelrezepten bin ich durch Zufall auch über dieses gestolpert. Dazu kam es, weil ich einen glutenfreien Käsekuchen gebacken habe, den ich daraufhin mit einem Dattel-Cashew  Boden ausgestattet hatte. Beim Zubereiten hatte ich – je nachdem wie dick ich ihn ausgerollt habe – ein paar kleine Reste, die ich vor mich hin genascht habe. Jetzt braucht es natürlich kein Genie um zu überlegen, wie man diesen Snack noch verbessern könnte: Mit Schokolade überziehen! Ich bin ja ein großer Freund von Zartbitter Schokolade, hatte aber grade weiße zur Hand – hier seid ihr völlig frei. Mit dunkler Schokolade und in Maßen (hust hust) ist das hier dann quasi eine gesunde Süßigkeit. Nom nom nom.

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Eine Box voller Ideen

meine-backbox-58Es gibt etwas neues auf dem Markt für uns Hobbybäcker! Ich kann mich gar nicht entscheiden, ob ich finde, dass es eher für die besonders kreativen Bäcker ist, oder für die, die eher eine Vorlage brauchen. Beide würde ich fast sagen. Jedenfalls ist es eine tolle Geschenkidee, falls ihr noch was für Weihnachten sucht: „Meine Backbox“ kommt direkt zu euch nach Hause, gefüllt mit tollen bunten Backartikeln und Rezepten, sodass man direkt los legen kann. Ich war unter den Testern der ersten Stunde und werfe heute einen Blick in die Backbox mit euch.

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Krimi Dinner zuhause machen

krimi-dinner-selbst-machen-10Ihr habt bestimmt schon mal von einem Krimidinner gehört. Das sind die Dinger, bei denen man selbst in einem Mordfall aufklärend aktiv wird und am Ende (hoffentlich) den Mörder enttarnt, während man ganz nebenbei in bester Gesellschaft köstlich schmaust. Das Krimidinner gibt es in zwei Varianten: Im Restaurant oder zuhause. Im Restaurant werden meist Szenen aus dem Mordfall von Schauspielern nachgestellt und man bekommt mit jedem Gang neue Informationen, bis man am Ende dann raten darf, wer der Mörder ist. So schön das auch ist, mir wäre das definitiv zu passiv. Also habe ich mich mit meinem Damenkränzchen für Version 2 entschieden: Selbst zuhause eins machen. Das kann man sich wie ein großes Gesellschaftsspiel vorstellen.

Wir machen mindestens zweimal im Jahr ein Krimidinner zuhause – mit Freunden oder dem Familien-Damenkränzchen. Angefangen hat es allerdings damit, dass ich an Silvester mal was anderes als eine Hausparty machen wollte. Mittlerweile habe ich einige Spiele, Anbieter und Krimidinner durch und möchte heute ein paar Tricks und Tipps mit euch teilen: Wie funktioniert so ein Spiel? Wie wird euer Abend zum Erfolg? Was habt ihr als Gastgeber für einen wunderbaren und möglichst stressfreien Abend zu beachten? Ich führe euch im folgenden durch einen Krimiabend von A bis Z durch und hoffe, dass ihr bald genau so süchtig nach diesen Dinnerparties seid, wie ich.

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Trinkschokolade selbst machen

Trinkschokolade am Stiel kann man ganz einfach selbst machen. Es ist eine tolle Möglichkeit Restschokolade zu verwerten und ein sehr süßes Geschenk für Freunde oder als Kleinigkeit für den Adventskalender oder Nikolaus. Ich bin in der letzter Zeit sowieso überrascht, wie heiße Schokolade wieder auf dem Vormarsch ist. Und zwar nicht das Kaba-Nesquik Zeug, sondern die richtige Trinkschokolade, die aus nichts als heißer Milch und Schoki besteht. Ich bin ja so ein Weichei, das nach 16 Uhr keinen Kaffee mehr trinkte und bin jetzt danach auch umgestiegen. Jawohl, ich bin bekennender Kakao-Trinker.

Ich empfehle dringend den Mix von heller und dunkler Schokolade. Die dunkle Schokolade sorgt für die Kakao-Note und die weiße bringt eine Süße rein, die in die Trinkschokolade gehört. Ein unschlagbares Duo. Und kennt ihr diese Mini-Mini-Marshmallows? Die gibt es manchmal im Backregal in kleinen Streusel-Behältern. Die sind als Deko obendrauf der Hit. Alternativ funktionieren Zuckerstreusel auch gut für eine schöne Optik, allerdings lösen sie sich in der heißen Milch schnell auf. Ich finde sie trotzdem schick.

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Lebkuchenhaus selbst backen

Weihnachten ist die Zeit des Backens, keine Frage. Und was könnte weihnachtlicher sein, als ein kleines Lebkuchenhäuschen? Ist übrigens auch eine ganz tolle Geschenkidee. Ich sag euch – hab ich vielleicht lange ausprobiert. Das ultimative Lebkuchenrezept zu finden, ist nicht leicht. Ich habe aus Backbüchern nachgebacken, von Blogs und aus Foren und jedes Mal war ich irgendwie nicht so ganz happy. Insgesamt zehn (jawohl zehn) Anläufe hat es gebraucht, bis ich mit meinem eigenen Rezept so weit war, dass es sich einfach herstellen, gut verarbeiten und köstlich verzehrten lässt. Damit ihr da nicht auch durch müsst, wenn ihr eure Lebkuchen selbst backt, rücke ich direkt raus mit dem Rezept. Ganz unten findet ihr außerdem noch ein paar Tipps, wie euer Lebkuchenteig besser gelingt.

Ich mache das Haus nicht mit Honig, sondern mit Zuckerrübensirup. Ich habe beides getestet und mir schmeckt das besser. Da Honig ein tierisches Naturprodukt ist, möchte ich ihn tatsächlich nicht in großen Mengen verwenden, wenn es anders genauso gut (oder in diesem Fall sogar noch besser) geht. Das Lebkuchen Rezept kann man übrigens nicht nur für das Haus benutzen, sondern auch für Lebkuchen zum Ausstechen (Lebkuchenmänner, Kekse, oder auch Lebkuchenherzen). Das Rezept reicht für fünf kleine Häuschen. Ihr könnt es also entweder größer machen, oder ihr macht es wie ich und backt eins für euch und vier als Bausatz für ein süßes selbstgemachtes Geschenk. Das ist nämlich wirklich ein sehr sehr schönes und persönliches DIY Mitbringsel, für Familien mit Kindern, für Bastler, oder im Herzen jung gebliebene.  Weiterlesen

Köstliche Käseküchlein mit Cashew-Dattelboden

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In der neunten Klasse habe ich für eine gute Freundin meinen ersten Käsekuchen gemacht. Blöderweise hatte ich da frische Mandarinen rein getan und der Kuchen ist furchtbar bitter geworden. Seitdem habe ich das Backen von Käsekuchen anderen überlassen, die es besser können.  Bis jetzt. Eine Freundin von mir hat neulich einen so köstlichen Käsekuchen mit zur Dinnerparty (jawohl, Dinnerparty) mitgebracht, dass ich mich einfach wieder dran trauen musste! Und heute präsentiere euch das Ergebnis: einen einfachen und köstlichen, cremigen, leichten Käsekuchen. Er ist nicht zu süß und ein herrlich fruchtig-saures Beerenpüree obendrauf gibt es der Sache den letzten Schliff. Als Boden (und das macht ihn übrigens glutenfrei!) nehme ich eine Mischung aus Datteln und Cashewkernen (andere Nüsse gehen auch) mit ein wenig Zitronenabrieb. Ich habe den Kuchen als Minis gebacken, aber ihr könnt ihn natürlich auch in eine normale Springform tun, dann erhöht sich die Backzeit nur um etwa 15 Minuten. Als echtes Gourmet Dessert gab es diesen Kuchen übrigens auch für das Genussevent von Aktion Pink.

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Fledermaus Cupcake mit Oreos

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Passend zu Halloween zeige ich euch hier ein leckeres Rezept für Cupcakes mit Oreo Creme, dekoriert als Fledermaus. Ich finde sie super drollig und ich garantiere euch – sie sind sehr schnell und einfach gemacht und damit ein tolles Rezept für die Halloweenparty. Man kann sie auch gut mit Kindern zusammen machen, weil man die Teile nur zusammen stecken muss und sie sind auch nicht gruselig, sondern eher knuffig. Ich habe die Cupcakes rot eingefärbt, aber das tut nichts am Geschmack, das kann man auch lassen, wenn man es nicht mag. Für die Augen habe ich kleine Oreo-Kekse benutzt – ihr könnt aber auch gekaufte oder selbstgemachte Zuckeraugen nehmen. Die Mini Oreos haben leider viele Läden nicht im Sortiment. Aber man ist ja kreativ 😉

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