Windbeutel mit Joghurt-Beeren Füllung

Windbeutel ohne Sahne klingt ein bisschen seltsam, aber ich sag euch: Sie schmecken sehr sehr lecker! Im Sommer (und so langsam wird es mit den Temperaturen ja wirklich) möchten viele Leute lieber ein frisches Dessert. Am liebsten mache ich da eigentlich Frucht-Tiramisu (unten verlinkt), aber jetzt habe ich zum ersten Mal Windbeutel gemacht und die mit Joghurt und Beeren gefüllt. Windbeutel sind irgendwie kein reines Dessert und auch kein Kuchen, aber wie auch immer ihr sie nehmt – füllt sie doch zur Abwechslung mal mit dieser Joghurt-Variation für eine fettärme und fruchtige Variante. Damit der Joghurt auch ohne Vollfett-Stufe schön dick ist und nicht nach allen Seiten raus läuft, lasse ich ihn über Nacht abtropfen. Das zeige ich euch unten aber auch nochmal, oder vielleicht kennt ihr es schon aus meinem „Dessert-Hack: Joghurt“ Rezept. Wer dafür keine Zeit hat, kann entweder auf die Vollfett-Stufe zurückgreifen, oder einen Frischkäse-Joghurt nehmen. Das hat mein Freund zur Zeit immer zuhause – hat etwa so viel Kalorien wie der 1,5 %ige Joghurt, ist aber deutlich fester. Gibt es bestimmt von vielen Marken – der bei uns ist von Skyr in einer blau-weißen Packung, wie auch Joghurt. Ich verlinke euch das Produkt, es handelt sich dabei aber um keine bezahlte Werbung, ich will nur, dass ihr es findet, wenn ihr es im Kühlregal suchen solltet.

Okay, genug von Joghurt – kommen wir mal zu den Beeren! Die wunderbare Erdbeerzeit ist mitten im Gange, weshalb ich die Windbeutel noch mit Erd- und Himbeeren fülle. Wollt ihr das Rezept außerhalb dieser Zeit machen, könnt ihr natürlich auch einfach Tiefkühlware nehmen.

Weiterlesen

Himbeer-Joghurt Tiramisu

Endlich, endlich wird es Himbeerzeit! Meine Eltern haben einen kleinen Garten in Hanglage und dort zieht mein Vater verschiedene Sorten der leckeren Beere. Je nach Art werden sie leicht zeitversetzt reif, sind einfach köstlich und teilweise so groß wie (kleine) Erdbeeren. Auf einen eigenen Garten mit Beerenbeet arbeite ich auch hin, allerdings müsste der etwas größer sein, da ich ja genug Platz für meine Eier-Pflanzen (im Volksmund „Hühner“ genannt) brauche, die ich gerne hätte. Bis es soweit ist, genieße ich das Frankfurter Stadtleben aber auch sehr und halte als Garten-Ersatz gekaufte Basilikum und Minz-Pflanzen am Leben, so gut ich kann. Mit mäßigem Erfolg. Ich habe definitiv keinen grünen Daumen.

Aber nun zum Dessert! Grade im Sommer zum Grillen oder Festen sind bei uns in der Familie immer Desserts gefragt, die gut aussehen und vor allem frisch schmecken. Brownies gehen immer, ja, aber wenn die Temperaturen steigen, tut ein wenig fruchtige Leichtigkeit nicht weh. Deshalb habe ich mein Tiramisu Grundrezept, das ich schon mit Mango und Blaubeeren verfeinert habe, heute mit Himbeeren gemacht. Aber das ist noch nicht alles: Statt einem Duo aus Mascarpone und Sahne ist dieses Rezept ein Trio, eine leichtere Variante, in der Joghurt mitmischt. Ich habe die Sahne außerdem durch eine fettreduzierte Alternative (z.B. Creme Fine zum Schlagen) ersetzt. Wer auf seine Linie achtet, sollte trotzdem nicht das ganze Blech auf einmal essen, aber dieses Rezept schlägt definitiv deutlich weniger zu Buche als seine üppigeren Geschwister. Und mindestens genauso lecker ist es allemal! Ich serviere es diesmal im Glas, aber vom Blech geht es natürlich auch immer. Weiterlesen

Kuchenwiese mit Pferdchen

Bei dem Rezept heute handelt es sich eigentlich mehr um eine Anleitung und zwar für dieses süße Pferd oben auf der Torte. Ich habe sie als Geburtstagskuchen für einen 6. Geburtstag von einem Mädchen gebacken, die Pferde wie verrückt liebt. Darunter verbirgt sich ein saftiger Marmorkuchen, der mit Kinderschokoladen-Riegeln, Mikado-Stangen und ein bisschen grüner Schokolade und Streuseln schnell zur Koppel geworden ist und obendrauf liegt entspannt das kleine Pferd. Der Kuchen und die Koppel sind schnell gemacht, aber das Pferd hat tatsächlich ein klein wenig gedauert bei mir. Das liegt aber vor allem daran, dass ich nicht besonders viel Talent zum Modellieren habe und das durch Neuversuche und Konzentration ausgleichen muss. 🙂 Deshalb: rauf auf den Sattel und los geht’s – hier zeige ich euch Schritt für Schritt mit Bildern, wie es geht.

Weiterlesen

Baiser Schwäne

Elegant und ziemlich lecker: Baiser-Schwäne

Wie ihr wisst, bin ich seit letztem Jahr völlig verrückt nach Baiser in allen Formen und Farben. Dass ich heute zeige, wie man stabil stehende Baiser-Schwäne macht, ist kein Zufall, denn sie sind ein toller Hingucker für all die Feiern, die jetzt zu den warmen Jahreszeiten anstehen: Hochzeiten, Junggesellenenabschiede, Kirchenfeste und Gartenpartys. Ich mache immer nur ein paar Schwäne als Hauptdekoration und dann rings herum kleine Baiser-Tupfer in leichtem Blau, die aussehen sollen wie kleine Wellen. Die werden erfahrungsgemäß mehr gegessen, weil sie handlicher und kleiner sind. Die Schwäne kann man aber naturülich auch als krönende Dekoration für Desserts verwenden: Zum Beispiel einen Schokobrownie oder ein Tiramisu . Sehr lecker. Weiterlesen

Schokolade temperieren (Impf-Methode)

schokoladeWarum temperiert man Schokolade? Wie temperiert man Schokolade? Was heißt temperieren eigentlich? Was passiert, wenn ich Schokolade nicht temperiere und lohnt sich ein Temperiergerät? Alles Fragen, die ich mir kürzlich selbst gestellt habe, als ich eine große Menge Pralinen für das Konzert des Vereins Aktion Pink gemacht habe. Ich bin kein Chocolatier und kein Chemiker und werde nicht zu tief ins Detail gehen, aber in diesem Beitrag möchte ich einige dieser Fragen angehen und insbesondere Anfänger ein paar hilfreiche Tipps an die Hand geben. Dabei versuche ich nur so weit auszuholen, wie nötig und hoffe, dass es verständlich ist – deshalb natürlich auch stark vereinfacht. Aber „einfach“ ist ja net schlecht 😉 Weiterlesen

Rose modellieren

Eine Rose zu modellieren ist in der Theorie ganz einfach, gelingt aber nicht jedem gleich gut. Vor einigen Jahren habe ich mal einen Kurs gemacht, in dem unter anderem auch eine Rose modelliert hat. Ich hab mich ein bisschen wie im Turnunterricht damals gefühlt, wenn alle anderen Flickflack über den Schwebebalken geschlagen haben und ich stolz wie bolle ohne runterzufallen balanciert bin. Die Kursleiterin hat mir zweimal geraten, die Rose zu machen und es dann wohl als hoffnungslos abgestempelt, mir das beizubringen. Falls ihr also nicht zu den Flickflack-Künstlern gehört, denen Rosen gleich beim ersten Mal perfekt gelingen würden – hier ist eure Anleitung! Das machen wir jetzt gemeinsam!

Normalerweise modelliert man die Rosen aus purem Marzipan oder Fondant, aber in meinen Bildern werdet ihr sehen, dass ich für den Kegel in der Mitte Cake-Pop Teig nehme. Das liegt daran, dass ich die Rosen im Rahmen eines anderen Rezepts als Deko gebraucht hatte, für den noch Cake-Pops übrig waren. Das ist optional, aber wenn die Blüten wirklich gegessen werden sollen, ist das eine leckere Alternative, nicht nur pur Fondant / Marzipan im Mund zu haben. Aus purem Fondant sind die Blüten einige Wochen haltbar, sind dann allerding zum Essen etwas hart.

Wem die Form der Rose gar nicht so wichtig ist, und dem andere Blumen auch völlig recht wären, dem empfehle ich mal hier vorbei zu schauen. In diesem Beitrag zeige ich euch nämlich fünf verschiedene Arten Blüten herzustellen, in den verschiedensten Schwierigkeitsrichtungen.

Weiterlesen

Cupcakes im Blumentopf

Habt ihr einen grünen Daumen? Bei mir geht alles ein, was nicht bei drei auf den Bäumen ist (ha-ha) oder von Luft und Liebe allein leben kann. Orchideen gehen bei mir ganz gut und alles andere wirft seine Blüten quasi ab, sobald ich in die Nähe komme. Deshalb habe ich mir jetzt einfach ein paar Blumen selbst gebacken. Die gibt es dann in Kürze als Mitbringsel zum Muttertag. Der Beitrag heute hält eine Menge parat: Ein Rezept für köstlichen Schokokuchen mit einem Hauch Rum, eine hervorragende Verwendung für übrig gebliebene Ostereier (oder sonst tut es auch normale Schokolade) und last but not least gleich fünf verschiedene Arten und Schwierigkeitsstufen süße Blüten auf eure Cupcakes zu bringen – gekauft, ausgestochen, gepresst, modelliert und aufgespritzt. Da ist für jeden was dabei!

Weiterlesen

Mango Tiramisu

Intensiv, fruchtig, köstlich – Mangos sind einfach überragend. An gute Mangos ranzukommen, ist aber gar nicht so einfach – sie wachsen zwar an vielen Orten, aber Deutschland ist jetzt klassisch keiner davon :-). Das ist blöd, denn reif geerntet schmecken sie am besten. Ich hatte jetzt auf dem Berger Markt in Frankfurt Glück und habe schöne Exemplare gefunden: Ringsherum etwas weich und mit intensivem Mangogeruch. Erst wollte ich sie in eine schöne Torte verbacken, dann hatte ich aber so Lust auf Tiramisu. So ist das Leben.

Der König des besten Tiramisus ist mein Vater. Immer gewesen. Überragend lecker, nicht zu schwer und mit viel Kakao und Liebe gemacht. Meine Schwester und ich haben uns bei jeder Gelegenheit Tiramisu gewünscht und er hat uns eine ganze Badewanne voll versprochen. Das habe ich damals vielleicht etwas wörtlich genommen. Wenn ich aber ganz ehrlich bin, habe ich rückblickend über mein Leben bestimmt die ein oder andere Badewanne Tiramisu gegessen (also zusammen gerechnet). Wenn es Tiramisu gab, dann meistens in einer großen Blechform. Meine Schwester und ich sind dann pausenlos um den Kühlschrank herum geschlichen und haben fein säuberlich auf dem Kakao die Grenzen zwischen „meine Hälfte und deine Hälfte“ abgezeichnet. Im Nachhinein geb ich’s zu – wenn meine Hälfte zu schnell schwand, habe ich das Blech einfach einmal umgedreht…und schon war die Hälfte von meiner Schwester die von mir. Zugegeben, nicht ganz ladylike, aber ich bin sicher, sie hat das auch gemacht.

Okay, genug mit der Familien-Anekdote. Also, mein Vater macht das weltbeste Tiramisu. Deshalb basiert das Rezept auch auf seinem. Nicht haargenau so, denn er freestylt immer ein wenig und sein Rezept ist ein flüssiges Konzept, das gerne mal variiert. Aber keine Sorge, das Rezept hier ist absolut köstlich. Mit Kaffee, ohne Alkohol, ohne Eier.

Weiterlesen

Freestyle: Der perfekte Keksteig

kitchenaid-kekse-cookies-14Kekse haben in den letzten Jahren ein richtiges Revival erlebt – auch außerhalb der Weihnachtszeit. Grund ist die raffinierte Kekskunst, mit der Bäcker und Blogger daher kommen. Sie verleihen dem Gebäck einen derart schönen Anstrich, dass sie zum Essen wirklich beinahe zu schade werden. Ich habe nach langem Probieren ein Rezept zusammen, mit dem die Kekse aromatisch und hervorragend in der Konsistenz werden und gleichzeitig beim Backen in der Form bleiben. Denn, wenn sie zu stark aufgehen, ist eure schöne Ausstech-Form oder der Stempelaufdruck ganz schnell dahin.

Für das heutige Rezept hatte ich leider keine Ausstechform, weshalb wir improvisieren. Die „Freestyle-Kekse“ schneidet man mit der Hand selbst aus, was sie aufwändiger macht. Das ist definitiv nicht die Variante, zu der ich euch immer raten würde, aber in diesem Fall, wollte ich eine sehr spezielle Form haben, brauchte nur eine kleine Menge (12 Stück) und bin bei Ausstechformen einfach nicht fündig geworden. Und dann ging es ans Free-Style: Ich wollte Paulchen, meine pinke KitchenAid Artisanals Keks darstellen. Das Gerät war schon so lange mein Traum und ich bin einfach überglücklich mit Design und Leistung – Paulchen und ich arbeiten täglich zusammen und sind ein dufte Team!

Also habe ich mir aus dem Internet (dieses verrückte Internet, von dem alle reden) einen Umriss von Paulchen ausgedruckt, ihn ausgeschnitten und ihn noch mal auf ein Stück Pappe gemalt und dieses ausgeschnitten. Und schon hatte ich meine Schablone, nach der ich den Teig ausschneiden konnte. Aber genug geredet, wir kommen jetzt zum Rezept. Ganz unten in den Bildunterschriften findet ihr übrigens noch ein paar hilfreiche Informationen rund um den perfekten Zuckerguss.

Weiterlesen

Hinter den Kulissen: Osteredition von „Meine Backbox“

Vor ein paar Monaten habe ich hier die allererste Edition von „Meine Backbox“ vorgestellt. Nun ist seit Weihnachten doch ein wenig Zeit vergangen – aber das warten hat sich gelohnt. Das Start-Up Projekt von Jenny ist zurück und startet jetzt so richtig durch. Dafür hat sie Ostern zum Anlass genommen und hat wieder jede Menge bunt gepackte Überraschungsboxen rund ums Thema Backen verschickt. Wer meinen Weihnachtsbeitrag noch nicht gelesen hat – so funktioniert es: Meine Backbox bestellt man zu sich nach hause und man kennt nur das Thema der Box (in diesem Fall Ostern). Darin findet man alles mögliche an special Equipment und Zutaten, sowie ein eigenes Backmagazin und Rezeptkarten zum Nachbacken. Welche Zutaten darüber hinaus benötigt werden (Eier, Milch, etc.) steht auf den Karten und man bekommt es auch vorher per E-Mail zugeschickt. Wer trotzdem noch ein bisschen Hilfe mehr braucht, der kann sich zusätzlich Back-Tutorials auf Youtube ansehen. Hier zeigt Jenny (die wunderschöne Dame links auf dem Bild) wie es geht. Dabei hatte sie diesmal einen Gastblogger (mich, quasi), der beim Dreh, der Zubereitung und vor allem der Verkostung geholfen hat. Wie das hinter den Kulissen so abläuft und natürlich, was sich in der aktuellen und der nächsten „Meine Backbox“ verbirgt, erfahrt ihr jetzt:

Weiterlesen