Spekulatius Cheesecake

Es gibt kaum eine schönere Zeit zum Backen als den Dezember. Draußen wird es so richtig kalt und drinnen unendlich gemütlich. Seit über 10 Jahren backe ich jedes Jahr gemeinsam mit meinem besten Freund Plätzchen. Die Rezepte teile ich ein andermal mit euch, denn heute wird es so richtig cremig: mit einem Spekulatius Cheesecake. Der Käsekuchen ist herrlich samtig, schmeckt angenehm nach Weihnachtsgewürzen  und ist nicht schwer zu machen. Wie immer bei mir, ist Spekulatius Cheesecake ohne Gelatine gemacht und damit auch für Vegetarier geeignet. Das ist ja leider nicht selbstverständlich. Also, schnappt euch euren Schneebesen, heizt den Ofen vor und los geht’s!

→Der Kuchen muss mehrere Stunden, besser über Nacht, ruhen!←

Übrigens: Käsekuchen, American Cheesecake, New York Cheesecake?! Wo liegt eigentlich der Unterschied, warum ist das Backen im Wasserbad eine gute Sache und wie bekomme ich den perfekten Chessecake hin? Im →Grundrezept American Cheesecake erfahrt ihr es.

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Besucht mich auf dem Weihnachtsmarkt!

Ihr habt es satt, immer nur die Fotos meiner Kuchen zu sehen? Dann ist das jetzt eure Chance. Am Samstag, den 25. November 2017 (also quasi diese Woche) bin ich auf dem Budenzauber am Turm in Rodgau Jügesheim (S1 richtung Oberroden) mit einem kleinen Stand. Der vorweihnachtliche Künstlermarkt findet von 15 bis 21 Uhr statt und ist total schön, richtig atmosphärisch (Geheimtipp!) und man hier viele tolle Dinge kaufen für Adventskalender, Nikolaus und Weihnachten. Wem das nicht passt, der hat noch eine zweite Gelegenheit im Rhein-Main Gebiet, nämlich Bad Soden am Taunus (S 3 Richtung Bad Soden) am Samstag und Sonntag 9. + 10. Dezember 2017.

Es ist das dritte Jahr in Folge, dass ich einen kleinen Stand mit MainBacken habe und ich freue mich wie verrückt darauf. Auf meinem Facebook Kanal findet ihr auch Events dazu, wo ich aktuelle Informationen rein poste. Da ich nach wie vor einen Hobbyblog betreibe, werde ich auch in diesem Jahr wieder meinen Gewinn spenden: letztes Jahr war es eine Obdachlosenhilfe in Frankfurt und dieses Jahr geht die Gewinnspende in die Brustkrebsforschung. Neu gewonnene Leser meines Blogs behalte ich für mich 😉

Weihanchtsmarkt Hütte MainBacken

Ich zeige euch jetzt schon mal, was euch auf den Märkten erwartet. Wer nicht aus der Gegend kommt, braucht nur auf das Bild zu klicken und kommt zum Rezept und darf dann einfach selbst ran 😉 Weiterlesen

Lebkuchenherzen selbst machen

Lebkuchenherzen sind ein klassisches Mitbringsel vom Jahrmarkt, dem Oktoberfest und natürlich zu Weihnachten. Verschenkt oder bekommen habt ihr sie sicher schon mal, aber habt ihr sie auch schon mal selbst gemacht? Mit diesem einfachen Lebkuchen Rezept hier bekommt die Herzen zum Ausstechen sehr gut hin und es ist natürlich auch ein wundervolles Geschenk für eure Lieben zum Geburtstag, Nikolaus, Weihnachten oder auch eine hübsche Idee für den Adventskalender. Außerdem lässt sich aus dem Teig auch sehr schön ein Lebkuchenhaus machen. Aber jetzt kommen wir zu den Herzen zurück.

Lebkuchenteig will gut geknetet werden. Seitdem ich meine Kitchenaid Atrisan habe (oder wie ich ihn nenne: Pink „Paulchen„), knete ich ihn nicht mehr mit der Hand. Die Maschine hat einen sehr starken Motor und knetet den zähen Teig ganz hervorragend und er wird perfekt zur Weiterverarbeitung. Wer seiner Küchenmaschine das nicht zutraut, oder keine hat, kann natürlich auf die gute alte Handarbeit zurückgreifen und den Teig so kneten. Dauert etwas länger und ist anstrengend, aber dafür weiß man am Ende, was man getan hat 😉

Ich habe mein erstes Lebkuchenherz meiner Freundin Michelle in der Grundschule geschenkt. Damals wusste ich nicht so genau was „Du Schelm“ bedeutet und habe es mehr als „Dusch-Helm“ gelesen, was ich irgendwie witzig fand. Mein erstes bekommen habe ich dann von meinen Freundinnen in der Schule mit „Kleine Hexe“. 🙂 Was besser ist, lasse ich euch mal entscheiden. Mit diesem Rezept könnt ihr aber auf alle Fälle eure eigenen Sprüche darauf schreiben, Liebeserklärungen oder süße Grüße verschenken. Übrigens – ihr könnt für besondere Anlässe auch ein großes Herz backen. Die lassen sich zwar nicht mehr so gut um den Hals hängen, aber dafür wunderbar in einen (sauberen) Pizzakarton verpacken. Einfach mal probieren.


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Bake Day 2017 in München

Seit etwa einem Jahr werde ich als Bloggerin regelmäßig zu Events eingeladen. Wenn sie für mich interessant oder relevant sind, gehe ich da auch gerne hin. Über besonders Schöne berichte ich euch dann auch gerne. Dieses Jahr musste ich leider viele Veranstaltungen absagen, denn Daten überschneiden sich manchmal, oder die Events passen einfach nicht so richtig zu mir. Aber als Burda einlud, konnte ich mir das nicht entgehen lassen. Burda ist der Verlag, der zum Beispiel das Sweet Dreams Magazin raus bringt, das ich abonniert habe, oder auch „Meine Familie und ich.“ Ich bin ja ein großer Freund von Online, keine Frage, aber manchmal schalte ich auch gerne ab und das geht einfach für mich immer noch am besten mit einem Buch oder Magazin. Wie viele Publikationen Burda wirklich macht, wurde mir auch erst klar, als ich diesen Monat der Einladung des Verlags gefolgt bin, und mich in den ICE nach München gemacht habe. Zum Bake Day. In Frankfurt findet auch noch einer statt, aber da habe ich leider schon etwas vor. Vielleicht habt ihr schon meinen Bericht zum Food Blog Day 2016 gelesen, bei dem ich einen Teil der Burda Redaktion schon getroffen habe? (Link unten)

Dieses Mal war es deutlich kleiner – wir waren vielleicht 20 oder 30 Blogger und durften in die heiligen Hallen des Verlags reinschnuppern, haben mit Vertretern professioneller Bilddatenbanken gesprochen, Kaffee mit Melitta geröstet, dem Patissier Ian Baker vom Hotel Vier Jahreszeiten in München über die Schulter geschaut und wurden dabei hervorragend verköstigt. Besonders schön an dem Tag – ich habe jede Menge neue Leute mit ihren Blogs kennengelernt. Darunter auch die liebe Julia von kochliebe.de und Jörg von zungenzirkus.de – eine echte Bereicherung für meine Blogs-to-follow Liste und natürlich auch so extrem tolle Menschen! Schaut unbedingt mal auf den Blogs vorbei, da gibt es richtig was zu entdecken!

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Gehirnkuchen für Halloween (+Gewinnspiel)

Habt ihr euch mal gefragt, warum Zombies so verrückt nach Hirn sind? Sie haben bestimmt mal diesen Kuchen hier probiert! Geniales Brainfood der anderen Art: Mein heutiges Rezept für euch ist ein Gehirn Kuchen passend zu Halloween. Dabei kommt der eklig-köstliche Kuchen komplett ohne Fondant aus und geht viel schneller als er aussieht. Innen drin verbirgt sich ein Kuchen aus Roter Beete und Haselnüssen. Wer Rote Beete mag, wird ihn lieben! Von der Idee her könnt ihr euch das wie Karottenkuchen vorstellen. Der Gehirnkuchen ist saftig und nussig und nicht zu süß, weil brauner statt weißer Zucker drin ist. Die Buttercreme oben drauf besteht zu einem Teil aus Butter und zu zwei Teilen aus Vanillepudding. Wenn der erste Schock überwunden ist, ist der Kuchen tatsächlich ziemlich witzig zu machen und echt lecker zum Essen.

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Französische Macarons

Macarons können ein bisschen frustrierend sein, keine Frage. Wenn man sie ein paar Mal erfolglos versucht hat zuhause nachzubacken, kommen einem die Preise im Café für das süße Gebäck plötzlich nicht mehr ganz so utopisch vor. Auch meine ersten zwei Versuche gingen total daneben und ich glaube, ich kenne jetzt die gängigsten Fehler, die man bei den französischen Keksen machen kann. Mit diesem Rezept  gelingen die Macarons jedes Mal, aber bitte seid euch bewusst, dass es bei Macarons nicht nur um das richtige Rezept, sondern auch um die richtige Technik geht. Deshalb lest die Tipps aufmerksam durch und packt es an!

Es gibt zwei gängige Arten Macarons herzustellen. Die Italienische und die Französische. Bei beiden sind die Grundzutaten Zucker, Eiweiß und Mandeln. Bei der Italienischen Methode stellt man einen heißen Sirup her, den man in das aufgeschlagene Eiweiß gibt. Vorteil ist, dass die Macarons stabiler sind und deshalb eher auf Anhieb gelingen. Nachteil ist, dass der Zuckeranteil höher ist  als bei den Französischen und eher trocken werden. Heute teile ich mein Rezept für die Französischen Macarons mit euch – sie haben einen sehr köstlichen Mandelgeschmack, aber es ist eine Herausforderung, die Stabilität richtig hinzubekommen. Ihr seht – beide haben ihre Vor- und Nachteile.

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Regenbogenfisch Kuchen mit Videoanleitung (Kinderkram)

Dieser schöne bunte Regenbogenfisch Kuchen ist das perfekte Rezept für Kinder zum Geburtstag: Er geht schnell und ist unkompliziert, man braucht kein besonderes Equipment, er ist richtig schön bunt und für Anfänger geeignet. Wie bei allen Rezepten der „Kinderkram“-Serie ist er außerdem nicht nur für Kinder sehr schön, sondern man kann ihn auch sehr gut mit Kindern backen und dekorieren. Außerdem lässt er sich sehr schön in kleine Stücke teilen und ist damit auch zum Mitbringen in die Schule oder für den Kindergeburtstag perfekt. Übrigens – der Fisch hat einen Zitronenteig, weil Fisch und Zitrone einfach zusammen gehören. Aber natürlich könnt ihr auch z.B. einen Schokoladenteig verwenden. Ganz unten findet ihr passende Rezepte.

 

Ob ihr jetzt auch türkise Farbe benutzt oder nicht, sei euch überlassen. Mit heller oder dunkler Schokolade sieht er auch sehr gut aus, aber ich empfehle euch wirklich sehr, ein richtiges Zucker- oder Schokoauge zu verwenden. Klar, es geht auch mit einer einzelnen Schokolinse, aber es macht einen großen Unterschied und die Augen kriegt man mittlerweile ja sehr gut im Supermarkt.

Übrigens: Dieses Rezept gibt es auch als Video Tutorial ( Klick hier für Youtube)  Weiterlesen

Pistaziencreme mit Baiser-Gitter

Erinnert ihr euch noch an diesen großen Food-Trends 2016? →Eine Schokoladenkugel über ein Dessert setzen und sie dann mit heißer Sauce schmelzen, sodass es zum Vorschein kommt? Wer das schon mal als Video gesehen hat, weiß: Es sieht toll aus. ABER, wer es schon mal nachgemacht hat weiß, es ist die Mühe kaum wert. Eine Schokoladenkugel ist sehr aufwendig, nichts für Anfänger und am Ende hat man sein Dessert in flüssiger Schokolade und Sauce ertränkt.

Deshalb habe ich heute eine tolle Alternative für euch: Diese hübsche Baiser-Gitter Kuppel. Sie sind schnell gemacht, auch für Anfänger geeignet und darunter verbirgt sich eine echt leckere Pistaziencreme, die ich auch als Füllung für Pistazien-Macarons verwende. Garniert mit Blaubeeren und serviert auf schickem Porzellan ist das Ganze eine wunderschöne, runde Sache und passt perfekt in meine spät-sommerliche Reihe „Edles Eiweißgebäck“. Die Gitter lassen sich Tage zuvor vorbereiten, bei Bedarf mit Streuseln dekorieren und man kann sie entweder vom Dessert abheben und knabbern, oder sie mit dem Löffel zerschlagen, um an das Dessert zu kommen – das übrigens mit Baiser hervorragend schmeckt.

♥Das Dessert ist serviert auf Tellern der Serie „Marie Fleur Gris“ von Villeroy & Boch. Hier geht es zu der kompletten Serie. ♥

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Unterwegs in Frankfurt: Gekko Food Festival 2017

Während mein Partner Menschengruppen am liebsten meidet, fühle ich mich immer total hingezogen zu allem, was einem Fest oder einem kleinen Markt nahe kommt. Ich liebe die Special-Wochen an der Hauptwache, den Markt im Hof in Sachsenhausen und die Food Trucks im Hinterhof bei der Galluswarte. Deshalb habe ich mich total gefreut, dass die Gekko Group mich zu ihrem eigenen Food Festival in der Gerbermühle eingeladen haben. Die Gerbermühle kannte ich als Eventlocation nur vom Hören und war noch nie da gewesen. Und ich wusste auch nicht, dass sie zur Gekko Group gehört, die auch das bekannte Roomers im Bahnhofsviertel, die Sushibar Moriki nahe der Alten Oper und die Bristol Bar am Hauptbahnhof zu sich zählt. Hättet ihr es gewusst? Vor Ort habe ich mich einmal durchprobiert und konnte an den Ständen mit den kulinarischen Künstlern sprechen, die auch sonst vor Ort in den Bars und Restaurants auf den Tellern zaubern. Dabei haben ich sehr nette Leute kennengelernt und freue mich sehr über eine erneute Einladung, mal in den Läden hinter die Kulissen zu schauen. Darauf dürft ihr euch dann auch in Kürze freuen 😉 Ich finde Hinter-den-Kulissen ja immer extrem spannend, ich hoffe ihr auch.

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Kuchenstand: Race for Surivival Hamburg

Nach Frankfurt und Köln war MainBacken nun auch beim Race for Surival in Hamburg mit dabei. Das Race wird in vielen Deutschen Städten von der Aktion Pink veranstaltet, die sich gegen Brustkrebs stark machen. Seit 2016 unterstütze ich mit meinem Blog die Aktion Pink mit selbstgebackenem Kuchen bei den Läufen. Zuerst als Geschenk für die SurvivorInnen und jetzt in Hamburg sogar mit dem Kuchen-Spende-Stand. Dafür haben wir 500 Cupcakes und jede Menge Brownies und Apfelkuchen gebacken. Hier findet ihr einen kleinen Beitrag in Bildern von dem Tag und natürlich gibt es auch wieder die Rezepte von den Küchlein, die ich vor Ort gegen eine Spende für die Aktion Pink angeboten habe.

Aber zu allererst möchte ich ein paar Danksagungen aussprechen! Das Backen in einer fremden Küche ist nie leicht, aber im fernen Norden so weit weg von daheim umso schwieriger. Deshalb herzlichen Dank an die liebe Anke und das Unternehmen Axro, die mir ihre wunderbar equipte und blitzblanke Küche am Wochenende zur Verfügung gestellt haben. Ebenso an meine fleißigen Backhelfinnen Tami und natürlich meiner wundervollen Freundin Claudia, die mich unermütlich unstützt, beherbert und unterhalten hat sodass dieses Wochenende wieder der absolute Wahnsinn war! Außerdem ganz herzlichen Dank für eure Unterstützung an Lars von Axro, Thomas vom THW und selbstverständlich allen Organisatoren und Helfern der Aktion Pink.

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