MainBacken im ZDF

Ihr habt richtig gelesen – MainBacken war im ZDF zu sehen! Und wie es aussieht, auch nicht das letzte Mal, denn der nächste Drehtermin steht bereits fest. Im Rahmen der ZDF-Drehscheibe habe ich im Format „Küchenträume“ gezeigt, wie man Brombeer-Petit Fours herstellt. Bevor wir hier gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen werfen, zeige ich euch gerne nochmal das Video aus der ZDF-Mediathek, falls ihr es verpasst habt:

Video: Lisha’s Brombeer Petit-Fours (ZDF Mediathek)

Aber wie kam es nun dazu, dass ich bei der ZDF-Drehscheibe dabei war? Ich bekam im März eine Anfrage, ob ich Lust hätte dabei zu sein und die Bitte, Vorschläge für mein Rezept zu machen.

Ich habe die folgenden vier Rezepte vorgeschlagen:

Die Redaktion hat sich für die Petit Fours entschieden und mich gefragt, ob ich die Törtchen auch mit Brombeeren umsetzen kann. Das hatte ich davor noch nie gemacht und habe es direkt ausprobiert. Die gute Nachricht: Es funktioniert einwandfrei. Seither habe ich dieses Rezept noch ein paarmal getestet, damit am Tag selbst auch wirklich alles glatt läuft.

Gedreht haben wir im wunderschönen Mainz, wo das ZDF auch sitzt. Leider eignet sich meine eigene Küche nicht allzu gut, um weitere Personen für Bild- und Tontechnik mit dabei zu haben. Ich war super nervös an dem Tag und umso glücklicher über die extrem freundliche und professionelle Crew vor Ort.

Der Beitrag hat zwar nur fünf Minuten am Ende gedauert, aber es floss eine Menge Aufwand hinein. Der Drehtag begann morgens um 10 Uhr und endete nach 18 Uhr. Allein das Filmen der Zutaten am Anfang des Beitrags dauerte bestimmt zwei Stunden. Aber schaut euch die Bilder im Video an – das war es doch wert, oder? Und das Team musste den Film am Ende ja auch noch Schneiden!

In der Mittagspause, als die Petit Fours gekühlt haben, haben wir uns was beim Vietnamesen um die Ecke geholt und sind ein bisschen ins Gespräch gekommen. Es hat so viel Spaß gemacht, diesen Beitrag zu drehen – das hätte ich vorher gar nicht so erwartet. Ein paar Aufnahmen mussten wir auch wiederholen, einfach, weil ich nervös war und mich verhaspelt habe.

Schief gegangen sind gleich zwei Dinge: Der Kühlschrank in der „Leihwohnung“ kam leider nicht gegen das heiße Wetter am Drehtag an, sodass die Petit Fours am Ende nicht fest genug waren, um sie ordentlich zu schneiden. Das sieht man im Beitrag glücklicherweise aufgrund des guten Schnitts nicht. Wir haben sie dann 30 Minuten ins Gefrierfach der Nachbarn gestellt (Danke dafür!) und das passt auch super. Die zweite Sache, die schiefging war, dass ich aufgrund der knappen Zeit am Ende die Marmelade für den Zuckerguss nicht mehr erwärmt habe. Dadurch lösten sich ein paar Fruchtklumpen nicht und der Guss war nicht genauso glatt, wie ich es normalerweise gewöhnt bin. 🙂 Aber ich bin sicher, ihr verzeiht mir beides und hoffe, dass es auch gar nicht so sehr auffiel.

Als der Beitrag dann ausgestrahlt wurde, saß ich ganz gespannt vor dem Fernseher und war am Ende richtig stolz auf das Ergebnis. Es ist immer seltsam sich selbst in Videos zu sehen und dass dies mit dem ZDF-Logo im Bild passiert, macht sie Sache definitiv nicht einfacher.

Dennoch freue ich mich schon sehr auf den nächsten Drehtag. Was es da geben wird, verrate ich euch in Kürze. 😉

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♥ Lisha

Frankfurter Grüne Soße

Grüne Soße ist eine solche Sensation im Raum Frankfurt, dass so ziemlich jedes Restaurant eine Art der 7-Kräuter-Variation auf der Speisekarte hat. In den meisten Fällen werden Grüne Soße Rezepte in Familien weitergegeben, sobald jemand eine gute Zusammensetzung gefunden hat – denn das ist gar nicht immer so einfach. Ein kulinarischer Streifzug durch die Frankfurter Apfelweinlokale (selbstverständlich für die Wissenschaft!) zeigt: Die Qualitätsunterschiede sind riesig. Und oft geht es auch viel mehr um persönliche Präferenzen als Qualität. Deshalb verrate ich euch jetzt worauf ihr euch einlasst, wenn ihr mein Rezept für die (für mich) perfekte Frankfurt Grüne Soße nachmacht. Mein Grüne Soße Rezept zeichnet sich aus durch: Einen Joghurt und Saure-Sahne-Mix, wenig Säure und natürlich viele feine Kräuter.

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Hello….Fresh? Die Kochbox im Test!

Na, fällt euch schon die Decke auf den Kopf? Für mich ist es eine völlig neue Situation ständig zuhause zu sein. Ich versuche das Beste draus zu machen und bin fleißig am Backen und neuerdings auch am Kochen. Meine Küche erlebt eine echte Renaissance. Denn ich bin seit einigen Wochen im Home-Office und koche plötzlich viel mehr selbst. Prinzipiell tue ich das auch ganz gerne, aber ich bin meistens zu faul oder zu hungrig. Oder beides. Außerdem ist mein Portfolio jetzt nicht riesig, das sieht man schon bei einem Blick in die Kategorie Herzhaftes. Deshalb habe ich jetzt mal etwas Neues ausprobiert: Eine Kochbox.

Das Prinzip ist recht einfach: Ihr bestellt eine Box (Hello Fresh in meinem Fall), in der die Rezepte und abgewogenen Zutaten für Gerichte zum Selbst-Kochen sind. Bevor ich gleich auf meine Erfahrungen eingehe, möchte ich noch darauf hinweisen, dass dieser Blogbeitrag in keinerlei Kooperation entstanden ist.

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Motivtorte: Toilettenpapier Rolle

Kann mir bitte jemand diesen enormen Ansturm auf Toilettenpapier erklären? Die Regale im Supermarkt sind seit Wochen leer, die Nachfrage explodiert. Diesen Hamsterkäufern möchte ich eins sagen: Klopapier kann man nicht essen! ….Oder doch? 🙂 Und genau da sind wir heute: Eine Motivtorte in Form einer Toilettenpapier Rolle! Damit man in dieser Zeit auch mal was zum Lachen hat. Die Dekoration ist recht simpel und für den Kuchen habe ich klassische Vanilleböden mit Baiser-Creme genommen, die ich mit Himbeermarmelade eingestrichen habe. Je nach Geschmack könnt ihr das natürlich entsprechend austauschen.

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Baiser Rosen am Stiel

Rosen-Schenken ist für euch kein Muss am Valentinstag? Das sollte sich aber schleunigst ändern. Und nicht nur da, denn das Jahr ist voll von Tagen, an denen man seinen Lieben zeigen sollte, dass sie echt knorke sind. Weil es aber nicht immer echte Rosen sein müssen, teile ich heute ein Rezept für essbare Rosen am Stiel mit euch. Sie bestehen aus einfärbtem Baiser, sind schnell und einfach zu machen und ein wunderschönes und leckeres Geschenk zum Valentinstag, Muttertag, oder auch für den Candytable als süßes Buffet zur Hochzeit oder der Sommerparty. Wie alle Baisers sind sie gut haltbar, sodass ihr sie auch problemlos ein-zwei Wochen früher machen könnt.

Bei uns in der Schulzeit haben Abschlussklassen jedes Jahr für ihren Abi-Ball eine Valentins-Aktion organisiert: In der Pause konnte man einzelne rote Rosen bestellen und mit einem kleinen Brief an die Person seiner Wahl liefern lassen. Geliefert wurden sie dann im Unterricht. Bei uns im Freundeskreis war es Tradition, dass man sich gegenseitig ein Blümchen schickt, mit einem Freundschaftsbrief (erinnert ihr euch noch an Freundschaftsbriefe?! Gibt es das heute noch?). Da stand dann neben netten Worten auch immer „Hdggl.“ mit drauf. Denn das hat man vor 15 Jahren so gemacht. 🙂 Und heute schenkt man Baiser-Rosen.

Baiser-Rosen zum Verschenken.

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