Grundrezept Aqua Faba (veganer Ei-Schnee)

Während sich Milch und Butter für vegane Backrezepte recht einfach durch pflanzliche Alternativen ersetzen lassen, stößt man bei Eiern schnell an seine Grenzen. Heute möchte ich euch eine tolle Alternative zu Hühnereiern vorstellen, die ihr bislang vermutlich immer weggeworfen habt. Haltet euch fest, das klingt jetzt ein bisschen abgefahren: Ich spreche vom Abtropf-Wasser aus Kichererbsen-Dosen. Kein Scherz. Die Hülsenfrüchte geben während des Kochprozess jede Menge Proteine (Eiweiß) an das Wasser ab. So viel, dass sich das stark proteinhaltige Wasser hinther wie Hühnereiweiß aufschlagen lässt. Das funktioniert übrigens nicht nur mit Kichererbsen, sondern mit den meisten Hülsenfrüchten, allerdings eignen sich Kichererbsen aufgrund ihrer hellen Farbe und des nicht zu aufdringlichen Geschmacks meiner Meinung nach besonders gut. Das Abtropfwasser wird in der veganen Küche „Aqua Faba“ genannt, lateinisch für „Bohnen-Wasser“.

Hühner-Eiweiß? Nope! Das hier ist aufgeschlagenes Kichererbsen-Abtropfwasser: Aqua Faba.
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Hummus selbst machen (mit Video)

Hummus ist ein cremiger Dip auf Basis von Kichererbsen. Er ist ganz einfach zu machen und frisch deutlich günstig herzustellen als im Laden. Dazu ist er sehr sehr lecker und von Natur aus vegan. Er ist klasse zum Dippen von Rohkost, zum Schmieren in Wraps, in Sandwiches oder auch sonst als Beilage z.B. fürs Grillen. Ich mache zur Zeit sehr oft Hummus, allerdings nicht nur, weil ich es so lecker finde, sondern auch, weil ich an das Abtropf-Wasser von den Kichererbsen-Dosen ran will. Jawohl, ihr habt richtig gehört. Das Dosenwasser der Kichererbsen nehme ich nämlich zum Backen als veganen Ei-Ersatz. 😉 Das ist kein Scherz, ein Rezept folgt in Kürze. Also, wenn ihr Hummus macht – friert euch das überschüssige Dosenwasser unbedingt weg für vegane Kuchen und Desserts.

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Büffel Kuchen

Dieser kleine Büffel ist nicht nur super zottelig, sondern auch extrem lecker. Dahinter verbirgt sich ein saftiger Schokokuchen, der mit zwei einfachen Schnitten aus einer normalen Springform gemacht wurde. Der Kuchen kommt ganz ohne Fondant aus – die Deko besteht aus zwei Schokocremes und etwas Marzipan. Eine besondere Inspiration für diesen Kuchen waren die zotteligen schottischen Rinder (auch als Hochlandrind / Highland Cattle oder einfach Zottelkuh bekannt) und er eignet sich auch wunderbar für Sternzeichen-Kuchen für Stiere. Und bei Sternzeichen sind wir auch schon beim Thema, denn das chinesische Neujahr steht bevor. Wir verabschieden uns vom Jahr der Ratte (hier geht es zum Ratten-Kuchen) und begrüßen das Jahr des Büffels. Wie immer, mit Kuchen!

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Wir müssen reden…

Puh, das fängt ja gut an… . Keine Sorge, ich habe nicht vor Schluss zu machen. Ganz im Gegenteil: Ich will mehr. Und dafür brauche ich eure Hilfe. Das kostet euch keinen Cent, macht für meinen Blog jedoch einen sehr großen Unterschied. Auf MainBacken stelle ich seit 2015 Rezepte mit Fotoanleitungen zur Verfügung, alle liebevoll zusammengestellt und handverlesen. Da steckt eine ganze Menge Arbeit drin. Aber lohnt sich das auch? Für euch und für mich? Hier lest ihr, warum euer aktives Feedback mitbestimmt, wie es mit MainBacken weitergeht.

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Kiba-Muffins (Kirsch-Banane)

Neulich im Supermarkt stolpere ich über eine Flasche Bananensaft und dachte mir noch „Bananensaft? Das ist ja verrückt.“ Und plötzlich trifft mich eine längst vergessene Geschmackserinnerung: KiBa! Oh my, das war DAS (alkoholfreie) Trendgetränk meiner Jugend. Dickflüssiger, süßer Bananensaft und dazu fruchtiger Kirschsaft. Ich habe also -völlig von Nostalgie besessen- beide Säfte mitgenommen und habe mir zuhause ein Glas köstlichen Kiba gemacht. Und am nächsten Tag wieder. Um am dritten Tag, hat es dann auch wieder für die nächsten zehn Jahre gerecht und ich konnte das Zeug nicht mehr sehen. Jetzt hatte ich natürlich noch einen Rest Kirsch- und einen Rest Bananensaft. Was mach ich damit? Wegschütten? Einfrieren? Ob sich daraus wohl Muffins machen lassen?

Die Antwort ist: Oh ja. Und wie! Diese Kiba-Muffins sind extrem einfach, unfassbar lecker, fruchtig, saftig und nicht zu süß. Ich habe das Rezept in der Woche dreimal gemacht, weil der Saft noch gereicht hat, und ich sags euch: Von den Muffins habe ich sicherlich nicht so schnell genug.

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