Rose modellieren

Eine Rose zu modellieren ist in der Theorie ganz einfach, gelingt aber nicht jedem gleich gut. Vor einigen Jahren habe ich mal einen Kurs gemacht, in dem unter anderem auch eine Rose modelliert hat. Ich hab mich ein bisschen wie im Turnunterricht damals gefühlt, wenn alle anderen Flickflack über den Schwebebalken geschlagen haben und ich stolz wie bolle ohne runterzufallen balanciert bin. Die Kursleiterin hat mir zweimal geraten, die Rose zu machen und es dann wohl als hoffnungslos abgestempelt, mir das beizubringen. Falls ihr also nicht zu den Flickflack-Künstlern gehört, denen Rosen gleich beim ersten Mal perfekt gelingen würden – hier ist eure Anleitung! Das machen wir jetzt gemeinsam!

Normalerweise modelliert man die Rosen aus purem Marzipan oder Fondant, aber in meinen Bildern werdet ihr sehen, dass ich für den Kegel in der Mitte Cake-Pop Teig nehme. Das liegt daran, dass ich die Rosen im Rahmen eines anderen Rezepts als Deko gebraucht hatte, für den noch Cake-Pops übrig waren. Das ist optional, aber wenn die Blüten wirklich gegessen werden sollen, ist das eine leckere Alternative, nicht nur pur Fondant / Marzipan im Mund zu haben. Aus purem Fondant sind die Blüten einige Wochen haltbar, sind dann allerding zum Essen etwas hart.

Wem die Form der Rose gar nicht so wichtig ist, und dem andere Blumen auch völlig recht wären, dem empfehle ich mal hier vorbei zu schauen. In diesem Beitrag zeige ich euch nämlich fünf verschiedene Arten Blüten herzustellen, in den verschiedensten Schwierigkeitsrichtungen.

Zutaten und Equipment

Fondant ist nicht gleich Fondant: Ich nutze sehr gerne Fondant der Marke Massa Ticino Tropic. Ich habe davon zuhause immer gerne einen Eimer stehen – es schmeckt für Fondant echt nicht schlecht, lässt sich sehr schön verabreiten und bleibt lange frisch.

Ihr könnt statt mit einer Silikon-Ausrollmatte auch eure Arbeitsfläche mit Backpapier auslegen und statt Modellierwerkzeug die Fingerkuppen nutzen. Alles geht, nichts muss 🙂 Falls ihr euch aber doch was anschaffen wollt, habe ich die Produkte oben verlinkt – wie immer basierend auf meinr persönlichen Meinung – keine bezahlte Werbung!


1.) Fondant dünn ausrollen. Mit einem kleinen Ausstecher (ich nehme dafür die große Öffnung einer Spritztülle) Kreise ausstechen. Basis für eine Rose sind fünf Blütenblätter. Für eine üppige Rose, solltet ihr mindestens zwölf, besser noch ca. 20 Blütenblätter einrechnen.

2.) Die Blütenblätter werden jetzt in Form gebracht: Dafür nochmal jedes kurz ausrollen und mit dem Daumen oder dem Kugel-Stab des Modellierwerkzeugs die Ränder ausdünnen.

3.) Die Reste des ausgestochenen Fondants pro Rose zu einem Kegel formen, der etwa so hoch ist wie ein Blütenblatt. Das erste Blatt so darum legen, dass oben das Zentrum einer geschlossenen Knospe entsteht.

4.) Um das einzelne Blütenblatt jetzt der Reihe nach Blatt für Blatt rings herum ein weiteres setzen. Kleben sie zu sehr, etwas Stärke nehmen. Kleben sie nicht genug – einen Hauch Wasser.

5.) Hat die Rose gie gewünschte Größe erreicht, vorsichtig zur Seite setzen (am Besten in eine Schüssel, oder ähnliches), wo sie antrocknen kann. Sind die Blütenblätter zu eng gelegt, mit den Fingern auffächern.

Optional: Mit Farbe, Puder oder Glitzer noch dekorieren.

Eine wunderschöne Cupcake-Deko

Doch lieber eine andere Blütenvariante? Mit dem Klick auf das Bild kommst du zu einem Strauß Ideen.



Mehr Torten-Deko?

Bunte Baiser

Essbare Spitze

Schoko-Knöpfe mit Form Gießen

 

Ein Gedanke zu “Rose modellieren

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