Herbst-Kekse mit Marmeladenfüllung

Der Sommer dieses Jahr war einfach fantastisch. Es ist so viel passiert und wir haben so viele wunderschöne Erinnerungen geschaffen, dass es mir vorkam, als würde der Sommer nie enden. Und dann sieht man die ersten Herbstbäume und denkt sich: WOW! Der Herbst ist da. Jede Jahreszeit hat ihre schönen Seiten, aber den Herbst liebe ich über alles. Die bunten Farben, das launische Wetter und die milden Temperaturen. Um uns so richtig auf den Herbst einzustimmen, habe ich heute leckere Doppel-Kekse mitgebracht, die mit fruchtiger Marmelade gefüllt und mit Schokolade eingestrichen sind. Als optisches Highlight sind obendrauf bunte Herbstblätter, die ich aus essbarer Spitze gemacht habe. Es geht natürlich auch ohne, denn geschmacklich machen sie keinen Unterschied, aber sie sind zweifelsohne ein toller Hingucker. Welches →Equipment ihr für diese Dekoration benötigt, verlinke ich euch ganz unten.

Gefüllte Schoko-Kekse

Für ca. 30 gefüllte Doppel-Kekse (60 Hälften) in der Größe 4×4 cm

  • Kekse
    • 70 g weißen Zucker
    • 50 g braunen Zucker
    • 1 Prise Salz
    • 1 Ei
    • 220 g Mehl (und etwas zum Bemehlen)
    • 30 g Kakao (ungesüßt)
    • 125 g Butter (Zimmertemperatur)
    • 1 Msp Zimt
  • Für die Füllung und die Dekoration
    • 200g Marmelade nach Wahl
    • 100 g Zartbitterschokolade
    • 30 Deko-Herbstblätter

Für die Deko-Herbstblätter ist besonderes Equipment notwendig, nämlich einmal eine Matte für Kuchen-Bordüren und dazugehörige Deko-Paste. Ich verlinke euch beides unter →Equipment. Alternativ könnt ihr euch auch weiße oder bunte Schokolade oder Zuckerguss nehmen und frei-Hand mit einer Spritztülle Blätter auf die Kekse zeichnen.

Anleitung

1.) Deko-Herbstblätter: Stellt 30 Herbstblätter in einer Farbe eurer Wahl her. Ich habe je 1 EL der Farben Gold, Bronze und Rot verwendet, weilweise einfarbig, teilweise gemischt. Dafür die Paste in die Bordüren-Matte streichen und für ca. 12 Minuten bei 80°C im Backofen trocknen. Sie lassen sich einfach heraus lösen, am besten während sie noch warm sind. Für später beiseite stellen.

2.) Kekse: Weißen (70g) und braunen (50g) Zucker, Salz (Prise), Ei (1), Butter (125g), Zimt (1 Msp) für mehrere Minuten glatt rühren. Mehl (220g) und Kakao (30g) trocken vermischen und zum Teig sieben. Mit einem Knethaken oder der Hand einarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie gepackt für mind. 30 Min in den Kühlschrank legen.

Tipp: Weil Kakao einen hohen Fettgehalt hat, klumpt er gerne – deshalb bitte sieben. Wenn ihr den Teig ein bisschen zu einem Fladen platt drückt, fällt euch das Rollen später leichter, wenn er aus dem Kühlschrank kommt.

3.) Hat der Teig geruht, heizt den Ofen auf 170°C vor. Rollt den Teig ca. einen halben Zentimeter dick aus – dafür entweder die Obenfläche bemehlen oder eine Ausrollmatte unterlegen. Jetzt könnt ihr euch ans Ausstechen machen. Die Kekse auf Backpapier für 8-10 Minuten im Backofen backen und vollständig auskühlen lassen.

4.) Die Schokolade (100g) in einem Wasserbad schmelzen. Auf die Hälfte der Kekse oben Schokolade mit einem Spachtel oder Messer aufstreichen und die essbaren Herbstblätter-Dekorationen auflegen.

5.) Die Marmelade (200g) etwas erhitzen und auf die Keks-Hälfte auftragen, die keine Schokolade hat. Indem ihr die Marmelade erhitzt, kleben die Hälften ordentlich zusammen und die Marmelade läuft beim Reinbeißen nicht raus, da sie beim Abkühlen etwas nachgeliert. Will sagen: Überspringt das Erhitzen bitte nicht ;-). Die Schoko-Hälfte oben auf die Warme Marmelade legen und abkühlen lassen.

In einer Keksdose lagern. Nach ein bis zwei Tagen haben die Kekse ein wenig von der Feuchtigkeit der Marmelade aufgezogen – das mag ich immer sehr gerne 🙂

-Fertig-

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Equipment und Produkte

Hier liste ich euch einige Produkte auf, die für diesen Blogbeitrag verwendet wurden. Ich verlinke euch auch direkt den Onlineshop des Herstellers. Es handelt sich nicht um Affiliated-Links. Da ich hier konkrete Produkte/Marken empfehle, ist dies eine Form der Werbung. Werbung hin-oder-her, meine Empfehlungen beruhen auf Erfahrung beim Backen und nur was mich überzeugt, landet auch auf meinem Blog. Ich verfolge bei Empfehlungen weder euer Klick-Verhalten, noch bekomme ich Provision, wenn ihr etwas kauft.

1.) Die Bodüren-Matte braucht ihr als Form für die Herbstblätter. Es gibt sie auch in anderen Designs, sie verbraucht nur wenig Platz, ist sehr leicht anzuwenden und zu reinigen und ein schneller und schönes Effekt für eure süßen Kreationen. Die Silikonform von Städter findet ihr im Online-Shop: →Hier geht’s zur Herbstblätter-Form. 

2.) Die Paste für die Herbstblätter habe ich in den Farben Bronze, Rot und Gold verwendet. Sie sind sehr ergiebig und einfach in der Handhabung, sind allerdings quasi geschmacksneutral – ein bisschen wie Esspapier. Die Silikonform von Städter findet ihr im Online-Shop: →Hier geht’s zur Paste.

3.) Die Ausroll-Matte mag ein bisschen im Hintergrund sein bei diesem Rezept, aber sie ist einer der Stars. Für die Weihnachtsbäckerei hat mir diese Matte bereits einige Male viel Arbeit erspart, da auf ihr nichts klebt. Sie ist schön groß, ganz dünn, verrutscht nicht und ist leicht zu reinigen. Wenn ihr euch eine Ausroll-Matte holt, nehmt diese! →Hier geht’s zur Ausroll-Matte

4.) Die Ausstecher sind aus einem Set – natürlich könnt ihr jede beliebige Form nehmen, aber da ich Schwierigkeiten hatte quadratische Ausstecher zu finden, verlinke ich euch das Set hier ebenfalls. 🙂 →Hier geht’s zum Ausstecher-Set

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