Lemon Curd

Lemon Curd (6)Was auf den ersten Blick etwas kryptisch klingt, ist ein köstlicher Zitronen Pudding. Das Gericht kommt aus England, wo es als Lemon Curd  bekannt ist (Aussprache „Körd“). Dort kommt es zwischen Kekse, aufs Toast oder wird direkt als Dessert gelöffelt. Auf Kuchen macht Lemon Curd aber auch eine tolle Figur. Außerdem verfeinert es Joghurt und Quark Desserts, schmeckt sehr lecker als Soße auf Torten und Cupcakes und lässt sich auch gut mit Löffelbiskuit dippen. Außerdem ist es einfach eine tolle Art, übriges Eigelb zu verarbeiten, wenn man zum Beispiel Baisers & Co gebacken hat. Andersrum kann man aber natürlich einfach nur das Eigelb verwenden und das Eiweiß für später aufheben. Ideen für die Resteverarbeitung gibt es am Ende des Beitrags. Übrigens – das Rezept ist zuckeroptimiert und damit nicht so pappsüß, wie in England sonst üblich, sondern eher erfrischend.

Zutatenliste (für ca. 250 ml Lemon Curd, reicht für eine Torte oder ca. 50 Plätzchen)

  • 4 Freiland Eigelb (z.B. tiefgefrorene Reste)
  • 2 Freiland Eier
  • Saft von 3 Zitronen (ca. 130 ml)
  • Abrieb von ein bis zwei Zitronen
  • 80 g Zucker
  • 60 g kalte Butter

1.) Ein Wasserbad vorbereiten – dafür eine hitzebeständige Schüssel wählen, die so in einen Topf mit ein wenig Wasser passt, dass ihr Boden das Wasser entweder grade so oder gar nicht berührt. Das Wasser auf mittelhohe Temperatur bringen.

2.) Alle Zutaten bis auf die Butter in die hitzebeständige Schüssel füllen und gut rühren. Dann über dem Wasserbad erhitzen, während ihr kontinuierlich weiter rührt. Das dauert etwa 5 bis 8 Minuten und die Masse dickt deutlich an. Nehmt euch dabei ein paar Minuten, sodass es auch schön heiß wird, weil wir rohes Ei darin haben.

3.) Wenn ihr eine Pudding artige Konsistenz erreicht habt und es schön heiß ist, gebt ihr die kalte Butter hinzu. Diese kühlt euer Curd erstens ab und zweitens macht sie es cremig und streichbar. Gut rühren und noch heiß durch ein Sieb streichen.  Das zieht Stückchen (z.B. von der Zitrone) raus und schon ist es fertig! Im Kühlschrank hält es sich etwa zwei bis drei Tage.

Alle Zutaten bis auf die Butter in eine hitzebeständige Schüssel füllen.

Alle Zutaten bis auf die Butter in eine hitzebeständige Schüssel füllen.

Auf mittelhoher Temperatur im Wasserbad immer weiter rühren. (Foto nach ca. 1 Minute)

Auf mittelhoher Temperatur im Wasserbad immer weiter rühren. (Foto nach ca. 1 Minute)

Das Curd dickt schnell an (nach ca. 5 Minuten)

Das Curd dickt schnell an (nach ca. 5 Minuten)

Nach mind. 5 Minuten die kalte Butter dazu geben, rühren und dann durch ein Sieb streichen.

Nach mind. 5 Minuten die kalte Butter dazu geben, rühren und dann durch ein Sieb streichen.

Fertig! Total lecker auf Brot, Scones, zwischen Tortenschichten oder einfach auf den Kuchen drauf.

Fertig! Total lecker auf Brot, Scones, zwischen Tortenschichten oder einfach auf den Kuchen drauf.

Lemon Curd (8)

Die Lemoncurd Torte, die ihr im Hintergrund seht, gibt es natürlich auch bald hier auf MainBacken zu sehen

Die Lemoncurd Torte, die ihr im Hintergrund seht, gibt es natürlich auch bald hier auf MainBacken zu sehen


Reste:

Das übrige Eiweiß hält sich gut zwei Tage abgedeckt im Kühlschrank. Ihr könnt es in ein Omelette verarbeiten, oder Baiser daraus machen. Alternativ ergibt es auch eine tolle Baiser Creme für Kuchen. Wenn ihr grade absolut keine andere Idee habt, könnt ihr es auch direkt einfrieren und habt dann noch ein paar Monate Zeit, es zu verwenden. Beschriftet es hierfür mit der Anzahl der Eiweiß und dem Datum, an dem ihr es eingefroren habt.


Ihr wollt mehr sehen?

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Ein paar Ideen für übriges Eiweiß:

Baiser

Baiser

Baiser Creme

Baiser Creme

Himbeer Baiser-Buttercreme

Himbeer Baiser-Buttercreme

3 Gedanken zu “Lemon Curd

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