Zitronen Tarte

Ihr wisst, ich liebe es süß & sauer. Kein Wunder also, dass mir Zitronenkuchen in jeder Form einfach das Allerhöchste ist. Deshalb ist es jetzt auch an der Zeit, euch meine wunderschöne, herrlich saure Zitronentarte zu präsentieren. Sie ganz leicht zu machen und lässt sich gut vorbereiten. Ich habe sie hinterher mit Puderzucker bestreut – super easy und für ein bisschen Extravaganz kann man noch eine Schablone drüber legen. Bevor ich euch jetzt das Zitronentarte Rezept verrate, habe ich noch einen Tipp für euch:

Blindbacken: Muss man die Tarte „blindbacken“?, fragte ich mich, als ich mit dem Rezept noch experimentierte. Bei meinem Rhabarber-Erdbeer Pie mache ich das auch nicht und das ist derselbe Teig (pssssst!) wie bei dieser Tarte. Also habe ich es beim ersten Mal auch bei dieser Tarte nicht getan. Leider ein Fehler, denn die Tarte wird deutlich besser durchs Blindbacken: Ohne fand ich sie einen Tick bitter, und auch der Boden wird mit dem Blindbacken einfach schön knusprig. Also: Backt blind, es lohnt sich!

Was bedeutet blindbacken? Blindbacken bedeutet, dass der Tarteboden ohne Füllung kurz gebacken wird. Damit er dabei nicht aufgeht und Wölbungen bekommt, legt man die Tarte dafür mit Backpapier aus und beschwert ihn mit Gewicht. Dafür verwendet man klassisch getrocknete Hülsenfrüchte. Da ich das recht häufig mache, habe ich in Keramik-Perlen investiert, da ich sie immer wieder verwenden kann und ich sie sehr hygienisch finde.

Rezept Zitronen Tarte

Für eine Tarte-Form (hier: rechteckig, 35×11 cm, herausnehmbarer Boden, 2,5 cm Höhe) 

  • Für den Tarte-Boden
    • 160 g Mehl
    • 1 Msp Salz
    • 30 g Zucker
    • 35 ml/g Zitronensaft
    • 100 g weiche Butter
  • Für die Füllung
    • 4 Eier
    • 175 g Zucker
    • 1 Prise Salz
    • Saft und Schale von 2 Zitronen (ca. 150 ml)
    • 100 ml Sahne
    • 150 g Mascarpone
    • etwas Vanille
    • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Ganz unten verlinke ich euch die →Produkte, die ich in diesem Beitrag verwende.

Anleitung

1.) Für den Boden vermischt ihr alle Tarte-Zutaten miteinander, bis ein gebundener Teig entsteht. Den Teig gleichmäßig auf den Boden und den Rand einer leicht gefettete Tarte-Form verteilen. Der Teig ist sehr weich, ich drücke ihn einfach Portionsweise in die Form. Mit einer Gabel den Boden mehrfach einstechen. Für ca. eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

2.) Ist die Stunde Kühlzeit vergangen, heizt ihr euren Ofen auf 170°C vor und legt die Tarteform fürs Blindbacken mit Backpapier aus (auf den Teig) und beschwert ihn ringsherum mit Blindbackperlen/getrockneten Hülsenfrüchten. Im vorgeheizten Backofen für 10-12 Minuten backen, bis der Teig beginnt goldbraun zu werden. Dann aus dem Ofen holen, damit die Füllung rein kann (darf ruhig solange draußen stehen).

3.) Für die Füllung mischt ihr den Zitronensaft (ca. 150 ml) mit der Mascarpone (150g) und der flüssigen Sahne (100 ml) und vermengt dies gut. Vanille und Zitronenschale kommen erst am Ende dazu.

4.) Die Eier (4) mit dem Zucker (175g) und dem Salz (1 Prise) in der Küchenmaschine sehr schaumig aufschlagen, sodass die Masse blass wird und sich das Volumen deutlich vergrößert (dauert ein paar Minuten). Dann die Sahne-Masse aus Schritt 3 kurz unterrühren und die flüssige Masse durch ein Sieb laufen lassen. Dann gebt ihr die geraspelte Zitronenschale und Vanille hinzu. 

5.) Gießt eure Masse in die gebackene Tarteform – ruhig bis direkt zum Rand, die Tarte geht nicht auf. Ich stelle sie dafür in den Ofen und fülle sie auf dem Blech, weil ich sonst beim Transport die Hälfte verschütte. Für ca. 35 Minuten backen, bis die Füllung ein schöne goldbraune Färbung bekommt. 

6.) Ist die Zeit abgelaufen, gebt der Tarte einen kleinen Schubs – die Mitte darf noch leicht wabbeln, aber alles in allem sollte die Füllung sich gefestigt haben. Wer sich sehr unsicher ist, kann mit einem Zahnstocher hineinstechen – es sollte kein flüssiger Teig mehr daran haften. Die Tarte komplett auskühlen lassen und nach dem Abkühlen nach Belieben mit Puderzucker bestäuben. Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren und kalt servieren.

-Fertig!-

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<Dieser Beitrag enthält Werbung>

Equipment und Produkte

Hier liste ich euch die Produkte auf, die ich für diesen Blogbeitrag verwendet habe. Ich verlinke euch auch direkt den Onlineshop. Da ich euch konkrete Produkte/Marken nenne, ist dies als Werbung einzustufen. Werbung hin-oder-her, meine Empfehlungen beruhen auf Erfahrung beim Backen und nur was mich überzeugt, landet auch auf meinem Blog. Ich tracke bei Empfehlungen weder euer Klick-Verhalten, noch bekomme ich Provision beim Kauf ;-).

1.) Die Rechteckige Tartform hat einen herausnehmbaren Boden und eine sehr gute Beschichtung. Wer nur eine runde Form zuhause hat, kann die natürlich genauso verwenden, aber ich finde die rechteckige Variante von →Städter sehr schick und der herausnehmbare Boden ist zum Lösen der Tarte einfach super. →Hier geht’s zur Tarteform. 

2.) Die Blindback-Perlen aus Keramik lohnen sich für jeden, der gerne Tartes macht. Im Gegensatz zu getrockneten Hülsenfrüchten lassen sie sich immer wieder verwenden und -falls sie mal dreckig werden- in der Spülmaschine reinigen. Die Perlen gibt es von vielen Anbietern und ich wüsste nicht, wo große Qualitätsunterschiede liegen könnten – achtet darauf, dass es Keramik ist. Ich verwende diese hier: →Hier geht’s zu den Perlen.

3.) Die Schablone mit der Blumenranke macht aus der Teig erst wirklich einen Hingucker. Am Anfang habe ich mir die Schablonen aus Papier ausgeschnitten, allerdings musste ich sie immer wieder neu machen, weil sie knitterig / dreckig wurden. Diese hier kann man einfach abwischen und sie kommt im Doppelpack v: →Hier geht’s zur Schablone. 

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