Nussecken

Mein Mitbewohner lebt in ständiger Angst davor, dass die Nussecken leer werden könnten. In diesem Jahr habe ich vier Bleche (!!!) davon zur Weihnachtsbäckerei gemacht. Das sind rund 120 Stück. Ihr würdet denken, das beruhigt den guten Mann. Stattdessen beäugelt er mich jedes Mal argwöhnisch, wenn ich eine Plätzchen-Geschenketüte packe und Nussecken reintue. Ich habe auch das Gefühl, dass er zählt, wie viele ich rein mache. Und spätestens bei der dritten sagt er dann (und seine Stimme ist dabei etwas höher als sonst):

„Haben wir noch Nussecken?!“

Dabei kann ich es ihm nicht einmal verübeln, denn diese Nussecken sind tatsächlich verdammt gut. Sie könnten euch sogar ganz verderben für jede billige Bäcker-Nussecke, die euch danach noch wagt unter die Augen zu kommen. Der Teig ist richtig schön butterweich und die Nüsse geben herrlich viel Aroma ab – einfach nur köstlich.

Margarine statt Butter: In manchen Rezepten schmeckt man ganz deutlich heraus, ob Butter oder Margarine eingesetzt wurde. Glücklicherweise ist dies keins davon – ob ihr Butter oder Margarine einsetzt ist hier völlig egal, deshalb greife ich gerne zum pflanzlichen Produkt.

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Eierlikör Cupcakes

„Eierlikör-Cupcakes? Und das schmeckt?“, fragt mich mein Mitbewohner skeptisch und beäugelt den -an sich sehr attraktiven- Cupcake. „Oder hattest du einfach nur zu viel Eierlikör und wusstest nicht, wohin damit?“ 🙂 Und die Antwort ist: Genau so war es! Nachdem ich mir dieses Jahr erstmals einen Back-Adventskalender gekauft habe, hatte ich plötzlich zwei Flaschen Eierlikör übrig, und keine Ahnung, was ich damit machen soll. Eierlikör ist für mich immer ein Alte-Leute-Ding gewesen. Allerhöchstens noch etwas, das man auf dem Weihnachtsmarkt in seinen Kaffee trinkt, wenn es nichts besseres gibt. Aber nun habe ich damit gebacken! Und, soll ich euch mal was sagen? Es-ist-genial! Und ich spreche hier nicht von „Es ist ganz lecker, wenn man Eierlikör mag“, sondern von: „Waaaaas? Da ist Eierlikör drin? Wer hätte gedacht, dass das SO gut schmeckt?!“

Die Basis des Cupcakes ist mein klassisches Grundrezept, in das ich Eierlikör eingebunden habe. Die Creme ist eine Mischung aus Frischkäse und Mascarpone. Ebenfalls mit Eierlikör. Obendrauf dann noch ein paar Sprinkler Zimt und (wie könnte es anders sein?) ein paar Tropfen Eierlikör! Voilá!

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Lebkuchen-Männer

Ich akzeptiere diese Cookies!!!! 🙂 Leute, es ist internationaler Cookie-Tag! Ich weiß schon, diese internationalen-Welt-Bambus-Stohhalm-Reinigungs-Tabletten-Tage braucht kein Mensch, ABER….Cookies Leute, COOKIES! Deshalb habe ich mich entschieden, dass ich ganz dringend mitmachen muss, als mich meine liebe Blogger-Kollegin Jenny von Jenny is baking angeschrieben hat. Sie hat ein paar tolle Blogger zusammengetrommelt und jeder veröffentlicht heute ein Cookie-Rezept. Zugegeben sind Lebkuchenmänner (oder „Lebkuchen-Mannen“, wie ich sie gerne nenne) jetzt nicht der klassische Cookie, aber Kekse sind Kekse und lecker sind sie allemal. Sie sind leicht zu machen, halten sehr lange und man braucht nicht viel Zeit um sie zu dekorieren. Bevor wir jetzt loslegen, möchte ich noch auf einige weitere Foodblogs hinweisen, die ebenfalls mit Jenny den Cookie-Tag feiern! Weiterlesen

Lebkuchen Printen

An welchen Ständen könnt ihr auf dem Weihnachtsmarkt einfach nicht vorbei laufen? Bei mir ist es neben den heißen Maronen definitiv die klassische Lebkuchen-Printe. Die Printe war auch der einzige Grund, warum ich als kleines Kind immer wieder Hänsel und Gretel vorgelesen bekommen wollte – das Bilderbuch hatte so wunderschöne Zeichnungen des Lebkuchenhauses der Hexe und überall die schönen Printen. 🙂 Die Faszination begann also früh. Und seit ein paar Jahren backe ich die Printen auch selbst. Sie gehen schnell (der Teig muss allerdings über Nacht ruhen), sind super einfach und lassen sich fantastisch als Nebenprodukt herstellen, wenn ihr ein Lebkuchenhäuschen baut. Also – Ärmel hoch, und los!
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Spekulatius Cheesecake

Es gibt kaum eine schönere Zeit zum Backen als den Dezember. Draußen wird es so richtig kalt und drinnen unendlich gemütlich. Seit über 10 Jahren backe ich jedes Jahr gemeinsam mit meinem besten Freund Plätzchen. Die Rezepte teile ich ein andermal mit euch, denn heute wird es so richtig cremig: mit einem Spekulatius Cheesecake. Der Käsekuchen ist herrlich samtig, schmeckt angenehm nach Weihnachtsgewürzen  und ist nicht schwer zu machen. Wie immer bei mir, ist Spekulatius Cheesecake ohne Gelatine gemacht und damit auch für Vegetarier geeignet. Das ist ja leider nicht selbstverständlich. Also, schnappt euch euren Schneebesen, heizt den Ofen vor und los geht’s!

→Der Kuchen muss mehrere Stunden, besser über Nacht, ruhen!←

Übrigens: Käsekuchen, American Cheesecake, New York Cheesecake?! Wo liegt eigentlich der Unterschied, warum ist das Backen im Wasserbad eine gute Sache und wie bekomme ich den perfekten Chessecake hin? Im →Grundrezept American Cheesecake erfahrt ihr es.

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