Elisenlebkuchen

Elisenlebkuchen stehen auf der Liste der Must-Bakes zur jährlichen Weihnachtsbäckerei ganz weit oben. Die als „Königin der Lebkuchen“ bekannte Plätzchensorte steckt voller Nüsse und Gewürze und kommt ganz ohne Mehl aus. Ich mache gerne noch eine dünne Marzipan-Schicht mit auf die Lebkuchen, bevor ich sie dann mit Schokolade überziehe. Hauchdünn, damit es nicht zu süß wird. Für meinen Mitbewohner (der Marzipan gar nicht mag) mache ich auch ein paar ohne – deshalb findet ihr das Rezept hier mit Option auf Marzipan, damit es jeder machen kann, wie er es mag. Achtung: Die Plätzchen mit Marzipan und Schokolade können nach kurzer Zeit ein wenig anlaufen, je nachdem wie das Verhältnis von Marzipan zu Schokolade ist. Aber keine Sorge, das tut dem Geschmack nichts und oft überleben die Plätzchen auch nicht so lang.

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Kokosmakronen

Es gibt Plätzchen, die leicht in Frustrationen enden. Ihr wisst schon – Zimtsterne, Vanillekipferl….da macht der Teig gerade bei Anfängern irgendwie nicht immer so richtig das, was er soll. Er klebt, geht zu viel auf oder bröselt ohne Ende, einfach nur, weil der Teig die falsche Temperatur hat, oder halt einfach heute launisch ist. Mein Plätzchen-Buddy und ich machen deshalb jedes Jahr Kokosmakronen, denn sie sind im Handumdrehen fertig, gelingen super einfach und sind somit perfekt für einen schnellen Plätzchenerfolg. Außerdem ist es ein super Rezept, um Eiweiß loszuwerden, das von anderen Plätzchen vielleicht noch übrig ist. Also – auf die Plätzchen, fertig los!

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Nussecken

Mein Mitbewohner lebt in ständiger Angst davor, dass die Nussecken leer werden könnten. In diesem Jahr habe ich vier Bleche (!!!) davon zur Weihnachtsbäckerei gemacht. Das sind rund 120 Stück. Ihr würdet denken, das beruhigt den guten Mann. Stattdessen beäugelt er mich jedes Mal argwöhnisch, wenn ich eine Plätzchen-Geschenketüte packe und Nussecken reintue. Ich habe auch das Gefühl, dass er zählt, wie viele ich rein mache. Und spätestens bei der dritten sagt er dann (und seine Stimme ist dabei etwas höher als sonst):

„Haben wir noch Nussecken?!“

Dabei kann ich es ihm nicht einmal verübeln, denn diese Nussecken sind tatsächlich verdammt gut. Sie könnten euch sogar ganz verderben für jede billige Bäcker-Nussecke, die euch danach noch wagt unter die Augen zu kommen. Der Teig ist richtig schön butterweich und die Nüsse geben herrlich viel Aroma ab – einfach nur köstlich.

Margarine statt Butter: In manchen Rezepten schmeckt man ganz deutlich heraus, ob Butter oder Margarine eingesetzt wurde. Glücklicherweise ist dies keins davon – ob ihr Butter oder Margarine einsetzt ist hier völlig egal, deshalb greife ich gerne zum pflanzlichen Produkt.

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Eierlikör Cupcakes

„Eierlikör-Cupcakes? Und das schmeckt?“, fragt mich mein Mitbewohner skeptisch und beäugelt den -an sich sehr attraktiven- Cupcake. „Oder hattest du einfach nur zu viel Eierlikör und wusstest nicht, wohin damit?“ 🙂 Und die Antwort ist: Genau so war es! Nachdem ich mir dieses Jahr erstmals einen Back-Adventskalender gekauft habe, hatte ich plötzlich zwei Flaschen Eierlikör übrig, und keine Ahnung, was ich damit machen soll. Eierlikör ist für mich immer ein Alte-Leute-Ding gewesen. Allerhöchstens noch etwas, das man auf dem Weihnachtsmarkt in seinen Kaffee trinkt, wenn es nichts besseres gibt. Aber nun habe ich damit gebacken! Und, soll ich euch mal was sagen? Es-ist-genial! Und ich spreche hier nicht von „Es ist ganz lecker, wenn man Eierlikör mag“, sondern von: „Waaaaas? Da ist Eierlikör drin? Wer hätte gedacht, dass das SO gut schmeckt?!“

Die Basis des Cupcakes ist mein klassisches Grundrezept, in das ich Eierlikör eingebunden habe. Die Creme ist eine Mischung aus Frischkäse und Mascarpone. Ebenfalls mit Eierlikör. Obendrauf dann noch ein paar Sprinkler Zimt und (wie könnte es anders sein?) ein paar Tropfen Eierlikör! Voilá!

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Lebkuchen-Männer

Ich akzeptiere diese Cookies!!!! 🙂 Leute, es ist internationaler Cookie-Tag! Ich weiß schon, diese internationalen-Welt-Bambus-Stohhalm-Reinigungs-Tabletten-Tage braucht kein Mensch, ABER….Cookies Leute, COOKIES! Deshalb habe ich mich entschieden, dass ich ganz dringend mitmachen muss, als mich meine liebe Blogger-Kollegin Jenny von Jenny is baking angeschrieben hat. Sie hat ein paar tolle Blogger zusammengetrommelt und jeder veröffentlicht heute ein Cookie-Rezept. Zugegeben sind Lebkuchenmänner (oder „Lebkuchen-Mannen“, wie ich sie gerne nenne) jetzt nicht der klassische Cookie, aber Kekse sind Kekse und lecker sind sie allemal. Sie sind leicht zu machen, halten sehr lange und man braucht nicht viel Zeit um sie zu dekorieren. Bevor wir jetzt loslegen, möchte ich noch auf einige weitere Foodblogs hinweisen, die ebenfalls mit Jenny den Cookie-Tag feiern! Weiterlesen

Lebkuchen Printen

An welchen Ständen könnt ihr auf dem Weihnachtsmarkt einfach nicht vorbei laufen? Bei mir ist es neben den heißen Maronen definitiv die klassische Lebkuchen-Printe. Die Printe war auch der einzige Grund, warum ich als kleines Kind immer wieder Hänsel und Gretel vorgelesen bekommen wollte – das Bilderbuch hatte so wunderschöne Zeichnungen des Lebkuchenhauses der Hexe und überall die schönen Printen. 🙂 Die Faszination begann also früh. Und seit ein paar Jahren backe ich die Printen auch selbst. Sie gehen schnell (der Teig muss allerdings über Nacht ruhen), sind super einfach und lassen sich fantastisch als Nebenprodukt herstellen, wenn ihr ein Lebkuchenhäuschen baut. Also – Ärmel hoch, und los!
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Spekulatius Cheesecake

Es gibt kaum eine schönere Zeit zum Backen als den Dezember. Draußen wird es so richtig kalt und drinnen unendlich gemütlich. Seit über 10 Jahren backe ich jedes Jahr gemeinsam mit meinem besten Freund Plätzchen. Die Rezepte teile ich ein andermal mit euch, denn heute wird es so richtig cremig: mit einem Spekulatius Cheesecake. Der Käsekuchen ist herrlich samtig, schmeckt angenehm nach Weihnachtsgewürzen  und ist nicht schwer zu machen. Wie immer bei mir, ist Spekulatius Cheesecake ohne Gelatine gemacht und damit auch für Vegetarier geeignet. Das ist ja leider nicht selbstverständlich. Also, schnappt euch euren Schneebesen, heizt den Ofen vor und los geht’s!

→Der Kuchen muss mehrere Stunden, besser über Nacht, ruhen!←

Übrigens: Käsekuchen, American Cheesecake, New York Cheesecake?! Wo liegt eigentlich der Unterschied, warum ist das Backen im Wasserbad eine gute Sache und wie bekomme ich den perfekten Chessecake hin? Im →Grundrezept American Cheesecake erfahrt ihr es.

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Lebkuchenherzen selbst machen

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Lebkuchenherzen sind ein klassisches Mitbringsel vom Jahrmarkt, dem Oktoberfest und natürlich zu Weihnachten. Verschenkt oder bekommen habt ihr sie sicher schon mal, aber habt ihr sie auch schon mal selbst gemacht? Mit diesem einfachen Lebkuchen Rezept hier bekommt die Herzen zum Ausstechen sehr gut hin und es ist natürlich auch ein wundervolles Geschenk für eure Lieben zum Geburtstag, Nikolaus, Weihnachten oder auch eine hübsche Idee für den Adventskalender. Außerdem lässt sich aus dem Teig auch sehr schön ein Lebkuchenhaus machen. Aber jetzt kommen wir zu den Herzen zurück.

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Trinkschokolade selbst machen

Trinkschokolade am Stiel kann man ganz einfach selbst machen. Es ist eine tolle Möglichkeit Restschokolade zu verwerten und ein sehr süßes Geschenk für Freunde oder als Kleinigkeit für den Adventskalender oder Nikolaus. Ich bin in der letzter Zeit sowieso überrascht, wie heiße Schokolade wieder auf dem Vormarsch ist. Und zwar nicht das Kaba-Nesquik Zeug, sondern die richtige Trinkschokolade, die aus nichts als heißer Milch und Schoki besteht. Ich bin ja so ein Weichei, das nach 16 Uhr keinen Kaffee mehr trinkte und bin jetzt danach auch umgestiegen. Jawohl, ich bin bekennender Kakao-Trinker.

Ich empfehle dringend den Mix von heller und dunkler Schokolade. Die dunkle Schokolade sorgt für die Kakao-Note und die weiße bringt eine Süße rein, die in die Trinkschokolade gehört. Ein unschlagbares Duo. Und kennt ihr diese Mini-Mini-Marshmallows? Die gibt es manchmal im Backregal in kleinen Streusel-Behältern. Die sind als Deko obendrauf der Hit. Alternativ funktionieren Zuckerstreusel auch gut für eine schöne Optik, allerdings lösen sie sich in der heißen Milch schnell auf. Ich finde sie trotzdem schick.

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Lebkuchenhaus selbst backen

Weihnachten ist die Zeit des Backens, keine Frage. Und was könnte weihnachtlicher sein, als ein kleines Lebkuchenhäuschen? Ist übrigens auch eine ganz tolle Geschenkidee. Ich sag euch – hab ich vielleicht lange ausprobiert. Das ultimative Lebkuchenrezept zu finden, ist nicht leicht. Ich habe aus Backbüchern nachgebacken, von Blogs und aus Foren und jedes Mal war ich irgendwie nicht so ganz happy. Insgesamt zehn (jawohl zehn) Anläufe hat es gebraucht, bis ich mit meinem eigenen Rezept so weit war, dass es sich einfach herstellen, gut verarbeiten und köstlich verzehrten lässt. Damit ihr da nicht auch durch müsst, wenn ihr eure Lebkuchen selbst backt, rücke ich direkt raus mit dem Rezept. Ganz unten findet ihr außerdem noch ein paar Tipps, wie euer Lebkuchenteig besser gelingt.

Ich mache das Haus nicht mit Honig, sondern mit Zuckerrübensirup. Ich habe beides getestet und mir schmeckt das besser. Da Honig ein tierisches Naturprodukt ist, möchte ich ihn tatsächlich nicht in großen Mengen verwenden, wenn es anders genauso gut (oder in diesem Fall sogar noch besser) geht. Das Lebkuchen Rezept kann man übrigens nicht nur für das Haus benutzen, sondern auch für Lebkuchen zum Ausstechen (Lebkuchenmänner, Kekse, oder auch Lebkuchenherzen). Das Rezept reicht für fünf kleine Häuschen. Ihr könnt es also entweder größer machen, oder ihr macht es wie ich und backt eins für euch und vier als Bausatz für ein süßes selbstgemachtes Geschenk. Das ist nämlich wirklich ein sehr sehr schönes und persönliches DIY Mitbringsel, für Familien mit Kindern, für Bastler, oder im Herzen jung gebliebene.  Weiterlesen

Haselnuss-Cupcakes mit Frischkäsecreme

Zunächst möchte ich euch allen frohe Weihnachten wünschen! Da draußen bei milden Temperaturen nicht so viel Stimmung aufkommt, müssen wir drinnen eben umso mehr machen. Ich war also dabei den Weihnachtsklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zu schauen, als ich plötzlich total Lust auf Haselnuss-Muffins bekommen habe. Verrückt. Normalerweise kann ich einen essen und dann ist auch gut. Sonst würde ich wahrscheinlich bei den Massen, die ich backe nicht mehr durch die Tür passen. Deshalb muss es auch das letzte Mal gewesen sein, dass diese Haselnuss-Cupcakes bei mir auf den Tisch kommen (Starke Worte, denn ich habe während ich das hier schreibe ein neues Blech im Ofen). Ich teile ja einiges mit euch, aber wie viele Cupcakes ich gestern gegessen habe… dieses Geheimnis werde ich mit ins Grab nehmen. Also backt mit Bedacht: Hoher Suchtfaktor! Weiterlesen

Rentier-Cupcakes

Rentier Cupcake Rendeer (7)Der ungeschlagene Favorit auf dem Weihnachtsmarkt: der Rentier-Cupcake. Gut, der ein oder andere hat ihn für einen Elch gehalten, aber damit kann ich noch gut leben. In mühevoller Kleinstarbeit habe ich für den Weihnachtsmarkt 100 Geweihe mit einem Spritzbeutel gegossen und kleine Schoko-Augen. Und mal ehrlich – die Rentiere sehen schon süß aus, oder? Die Idee kommt übrigens wieder mal vom Sweet Dreams Magazin – in der aktuellen Ausgabe zieren die süßen Rentiere das Cover.

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Weihnachtsbaum-Cupcake

Weihnachten Cupcakes Weihnachtsbaum (3)

O-Tannenbaum, O-Tannenbaum, wie grün ist doch dein Frosting! Du schmeckst nicht nur zur Sommerzeit, nein auch im Winter, wenn es schneit. Endlich mal ein Cupcake, wo jeder auf den ersten Blick verstanden hat, was er darstellt. Die Weihnachtsbäume waren auch sehr beliebt auf dem Bad Sodener Weihnachtsmarkt, wahrscheinlich allein schon deshalb. Ich bin ganz gespannt, welche der vier Cupcakes euch am Ende am besten gefallen haben: Die Zipfelmütze, der Pinguin, der Christbaum oder das Rentier? Die Sterne sind übrigens selbst gegossen, ja, aber man kann natürlich auch Streusel nehmen.
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Pinguin-Cupcakes

Oreo Pinguin Cupcake (12)

Die Pinguine gefüllt mit Bratapfel-Stücken waren meine persönlichen Favoriten und waren zusammen mit den Rentier-Cupcakes am beliebtesten auf dem Bad Sodener Weihnachtsmarkt. Sie sind auch einfach süß und knuffig. Sie sind auch schnell gemacht und sind damit eine tolle Sache für zum Beispiel einen Kindergeburtstag. Eine Sache habe ich beim Testbacken zuhause allerdings nicht bedacht und das hat die Dekoration auf dem Weihnachtsmarkt deutlich erschwert.
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Zipfelmützen-Cupcakes

Christmas Cupcake Santa Hat (12)

Die Zipfelmützen-Cupcakes haben mich auf dem Bad Sodener Weihnachtsmarkt fast zur Verzweiflung gebracht. Dass die Pinguin-Cupcakes manchmal für Eulen und die Rentiere für Elche gehalten wurden konnte ich irgendwie noch verkraften. Aber die Zipfelmützen wurden von dermaßen vielen Leuten „rote Tannenbäume“ genannt, dass ich ein wenig vom Glauben abgefallen bin. Mal ehrlich – das ist doch ganz klar eine Weihnachtsmütze, oder?
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Pfefferkuchenhaus zu gewinnen!

Heute möchte ich eine ganz besondere Kindheitserinnerung mit euch teilen. Das ist das Lebkuchenhaus, das wir bei uns in der Familie immer zu Weihnachten gebaut haben. Das wieder zu finden war gar nicht so einfach und das liegt nicht nur daran, dass meine Kindheit schon ein paar Jahre her ist. Auf der Suche nach genau diesem Häuschen habe ich wirklich alle mir bekannten Lädchen in Frankfurt durchforstet. Erfolglos. Die Supermarktregale waren gefüllt mit einem billigen Abklatsch, einer traurigen Budgetvariante: Nur zwei Lebkuchenplatten, Papieraufsteller statt Zuckerfiguren, keine Printen, keine Brezeln. Hätte ich mich auf diesen faulen Kompromiss eingelassen, hätte ich hier nicht dieses super starke Knusper-knusper-knäuschen-Häuschen, sondern ein blödes Zelt mit ein paar Streuseln drauf. Aber die lange Quest nach dem richtigen Haus hat sich gelohnt, denn ich bin bei World of Sweets fündig geworden! Vor lauter Glück habe ich direkt eines mehr bestellt und möchte eins für euch verlosen. Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen und der Bastelanleitung.

weiss Lebkuchenhaus (12) Weiterlesen

Spekulatius Bratapfeltorte

Meine Weihnachtsdeko ist rausgeholt, die ersten Spekulatius sind gekauft und hier habe ich ein überragendes Herbst / Winterrezept für euch! Eine Spekulatius-Bratapfeltorte. Sie ist extrem lecker, enthält jede Menge Spekulatius, ist mit einer Swiss Meringue Buttercreme gemacht, mit gebratenen Apfelringen und natürlich überragender Salzkaramell-Sauce. Wenn ihr mal einzelne Komponenten der Torte ausprobieren wollt, ich verlinke euch hier unten die Sauce, Creme und noch eine Idee für das übrige Eigelb. Aber jetzt lassen wir mal Torte sprechen! Weiterlesen