Saftiger Karottenkuchen

Ostern ist ein wenig konfus geworden. Eine sehr unschöne Kreuzigung war mit drin, dann noch das Ende der Fastenzeit, Eier haltbar machen und Färben, Küken, Schokolade und irgendwie ist ein Hase mit in die Nummer reingekommen. Und Hasen essen neben allem anderen Gemüse auch Karotten. Die logische Konsequenz ist, dass es zu Ostern Karottenkuchen geben sollte!

Heute kaum mehr zu glauben, aber als ich noch klein war, habe ich mich mit manchen Gemüsesorten schwer getan. Zucchini zum Beispiel. Also hat meine Mutter Zucchini klein geraspelt in Tomatensoße versteckt. Sneaky. Mittlerweile finde ich Zucchini super, aber ich habe lange vermutet, dass auch Karottenkuchen so eine Aktion ist, in der man versucht mir Gemüse unter zu jubeln. So habe ich Karottenkuchen erst spät für mich entdeckt. Dafür ist er jetzt im persönlichen Ranking ziemlich weit oben, auf einer Stufe mit Zitronenkuchen sogar. Das will schon was heißen.

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Marzipan-Möhren

Ich esse Marzipan in Maßen sehr gerne und sehe nicht so richtig ein 2-3 € für die Möhren-Deko im Supermarkt auszugeben. Für einen Kuchen reicht das ja schon, aber wenn ich Karotten-Cupcakes mache, wird das einfach zu teuer. Außerdem schmecken die nicht mal besonder gut. Also machen wir heute unsere eigenen Marzipan-Möhren!

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Schokokuss zum Vernaschen

Was ist eigentlich das weiße Zeug in Schokoküssen? Sahne nicht. So ein Schaumstoff eben. Und warum muss die Waffel unten eigentlich immer so pappig sein und einem den Spaß verderben? Diese und mehr Fragen haben mich auf das heutige Vorhaben gebracht, nämlich Schokoküsse mal selbst du machen. Wenn man den Dreh mal raus hat, dann geht es wie von selbst und ein wenig Verfeinert hat man hier ein vollwertiges und außergewöhnliches Dessert. Ich habe zum Verfeinern Heidelbeeren aus dem Glas genommen, aber man könnte auch einen Teelöffel Kaffee, oder Kakaopulver oder geriebene Zitronenschalen in die Eiweißcreme schütten. Das ist nämlich das mysteriöse weiße Zeug in den Dingern. Eiweißcreme. Los geht’s!

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Lecker, luftig, locker – Eier schlagen

Ein luftiger und schön feuchter Kuchen steht und fällt mit der Konsistent der Eier. Wer Eier schon mal angefasst hat weiß, dass sie klebrig sind. Deshalb haben Sie auch die Fähigkeit winzige Luftblasen einzuschließen. Das gibt dem Teig Stabilität und sorgt gleichzeitig für diesen lecker-luftig-lockeren Effekt.

Eier und Zucker sollten also immer gemeinsam 4-5 Minuten auf höchster Stufe im Handrührgerät geschlagen werden. Den Unterschied sieht man deutlich und schmecken wird man es auch. Fertig sind sie erst, wenn sie Form und Farbe verändert haben und sich deutlich im Volumen vergrößert haben.

Zucker und Eier nach 30 Sekunden auf höchster Stufe
Zucker und Eier nach 30 Sekunden auf höchster Stufe

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