Brownies mit Trockenpflaumen (+Video)

Diese leckeren, schokoladigen, herben Zartbitter-Nuss-Brownies kommen ohne den Zusatz von Zucker aus und sind auch ohne Mehl gebacken. Stattdessen süßen die Küchlein neben einer herben Zartbitterschokolade (70%ig) ein Püree aus Trockenpflaumen. Ich weiß schon – Trockenpflaumen?! Äh… hm. Was viele nur aus dem Müsli, der Sportlerernährung oder mit Speck umwickelt kennen, eignet sich auch zum Süßen von Dessert sehr gut.

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Lokomotive mit Videoanleitung (Kinderkram)

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Meine Oma war eine hervorragende Bäckerin, keine Frage! Aber die tollsten Kuchen meiner Kindheit hat meine Mutter immer gemacht. Manchmal mit Backmischung, manchmal ohne, aber immer mit viel Liebe und Kreativität. Die Geburtstagskuchen hatten die Form von Lokomotiven oder Schiffen und waren für mich als Kind ein riesen Highlight zum Geburtstag. Und auch heute muss es nicht immer die perfekt modellierte Torte aus Fondant sein. Ich weiß, dass viele von euch meine Leidenschaft für buntes Equipment und aufwände Torten teilen.  Aber auf MainBacken geht es nicht nur um diese Rezepte, sondern auch um die ganz einfachen, schnellen. Die mit dem WOW-Effekt, die auch ohne viel Zeit, Equipment oder Erfahrung speziell als Kuchen für Kinder (und Erwachsene) genial sind. Weiterlesen

Kuchenwiese mit Pferdchen

Bei dem Rezept heute handelt es sich eigentlich mehr um eine Anleitung und zwar für dieses süße Pferd oben auf der Torte. Ich habe sie als Geburtstagskuchen für einen 6. Geburtstag von einem Mädchen gebacken, die Pferde wie verrückt liebt. Darunter verbirgt sich ein saftiger Marmorkuchen, der mit Kinderschokoladen-Riegeln, Mikado-Stangen und ein bisschen grüner Schokolade und Streuseln schnell zur Koppel geworden ist und obendrauf liegt entspannt das kleine Pferd. Der Kuchen und die Koppel sind schnell gemacht, aber das Pferd hat tatsächlich ein klein wenig gedauert bei mir. Das liegt aber vor allem daran, dass ich nicht besonders viel Talent zum Modellieren habe und das durch Neuversuche und Konzentration ausgleichen muss. 🙂 Deshalb: rauf auf den Sattel und los geht’s – hier zeige ich euch Schritt für Schritt mit Bildern, wie es geht.

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American Cheesecake

Die Suche ist zuende. Das ist er. Das ist der cremige, aromatische Käsekuchen, nach dem ich mein Leben lang gesucht habe. Das war nicht leicht, denn ich kenne kein anderes Rezept, das so oft im Netz zu finden ist, so viele Neu-Interpretationen erlebt hat und so viel Enttäuschung mit sich bringt, wenn der Käsekuchen am Ende doch nicht schmeckt. Deshalb hab ich mich in mein Küchenlabor gestellt und experimentiert, bis ich ein Rezept hatte, mit dem ich rundherum zufrieden bin – eines das gelingt und einfach köstlich ist. Wie es sich gehört für Rezepte von mir, ist es auch nicht zu süß, sondern schön cremig und die Beeren obendrauf bringen ein wenig Säure mit ins Spiel. Ohne Gelatine. Ist klar.

Dabei hatten Cheesecake und ich einen holprigen Start. Ich habe in der 8. Klasse meinen ersten für meine Freundin Sabrina gebacken. Blöderweise habe ich frische Mandarinen rein getan und der Kuchen ist so bitter geworden rings um die Früchte. War wirklich eklig und ich war für das nächste Jahrzehnt entmutigt und habe einen Bogen darum gemacht. Aber heute bin ich zurück. Älter, erfahrener, klüger, mutiger und bewaffnet mit diesem Kick-Ass Rezept.

Oh, und noch ein Wort zum Wort: „Käsekuchen“.  Was ist der Unterschied zwischen „Käsekuchen“, „American Cheesecake“ und „New York Cheesecake“? – Ich hoffe, ich gebe das richtig wieder: Der Käsekuchen ist der Oberbegriff und bezeichnet hierzulande den guten alten deutschen Käsekuchen mit Quark, einem Rand, gelblicher Farbe und einer schönen Goldfärbung drin. Der „American Cheesecake“ hingegen hat keinen Rand, wird im Wasserbad gebacken und hat einen dünnen Boden aus Kekskrümeln – statt Quark ist viel Frischkäse und Saure Sahne drin. Der „New York Cheesecake“ hat statt saurer Sahne Schlagsahne drin und auch wieder viel Frischkäse, sonst ist er wie der American Cheesecake.

Die Sache mit dem Backen im Wasserbad…hat mich am Anfang abgeschreckt. Aber es macht überraschenderweise einen Unterschied. Der Teig dehnt sich beim Backen aus und zieht sich beim Kühlen wieder zusammen. Passiert das zu schnell, entstehen Risse. Ist klar soweit. Deshalb wollen wir den Kuchen so schonend abkühlen, wie möglich. Das Wasserbad umgibt den Kuchen und den Ofen dabei mit einer kontinuierlichen Temperatur, die nicht sofort verschwindet, wenn man den Ofen öffnet. Das Wasser rings herum kühlt langsam ab und hält während des Backens die Temperatur konstant. Resultat ist ein köstlicher, gleichmäßig gebackener Käsekuchen ohne Risse. Lohnt sich also. Und viel mehr Arbeit ist es jetzt auch nicht.

Ich habe das Glück, das ich eine ziemlich sexy Silikon-Springform zuhause habe (bzw. ein Hybrit, denn nur der Rand ist aus Silikon), die sehr dicht ist. Ich habe ihr vorsichtshalber auch eine Alu-Schicht verpasst, da am Verschluss ein paar Tröpfchen raus kamen, aber alles in allem ist das der Idealfall. Auch, weil man sie nicht einfetten braucht und sie einen transparenten Boden hat. Man muss die Torte also hinterher nicht mehr umsetzen, sondern kann auf der Tortenplatte servieren. Mit einer normalen Springform funktioniert das ganze natürlich auch – aber bitte dann wirklich gut einfetten und mit Alufolie ringsherum abdichten, damit Teig nicht raus – und Wasser nicht reinläuft.

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Marmorkuchen

Marmorkuchen war wohl der Kuchen, den es in meiner Kindheit am häufigsten gab und zwar immer als Gugelhupf und mit Puderzucker obendrauf. Mal war er saftig, aromatisch, schokoladig, vanillig und selten auch mal zu trocken. Das wurde dann mit einem ordentlichen Löffel Schlagsahne kompensiert. Aus heutiger Sicht natürlich nicht optimal, damals aber genial. Für mein Rezept heute braucht ihr den Trick17 aber nicht, denn der Kuchen ist schön saftig! Weiterlesen