Freestyle: Der perfekte Keksteig

<Dieser Beitrag enthält Werbung>

Kekse haben in den letzten Jahren ein richtiges Revival erlebt – auch außerhalb der Weihnachtszeit. Grund ist die raffinierte Kekskunst, mit der Bäcker und Blogger daher kommen. Sie verleihen dem Gebäck einen derart schönen Anstrich, dass sie zum Essen wirklich beinahe zu schade werden. Ich habe nach langem Probieren ein Rezept zusammen, mit dem die Kekse aromatisch und hervorragend in der Konsistenz werden und gleichzeitig beim Backen in der Form bleiben. Denn, wenn sie zu stark aufgehen, ist eure schöne Ausstech-Form oder der Stempelaufdruck ganz schnell dahin.

Für das heutige Rezept hatte ich leider keine Ausstechform, weshalb wir improvisieren. Die „Freestyle-Kekse“ schneidet man mit der Hand selbst aus, was sie aufwändiger macht. Das ist definitiv nicht die Variante, zu der ich euch immer raten würde, aber in diesem Fall, wollte ich eine sehr spezielle Form haben, brauchte nur eine kleine Menge (12 Stück) und bin bei Ausstechformen einfach nicht fündig geworden. Und dann ging es ans Free-Style: Ich wollte Paulchen, meine pinke KitchenAid Artisanals Keks darstellen. Das Gerät war schon so lange mein Traum und ich bin einfach überglücklich mit Design und Leistung – Paulchen und ich arbeiten täglich zusammen und sind ein dufte Team!

Also habe ich mir aus dem Internet (dieses verrückte Internet, von dem alle reden) einen Umriss von Paulchen ausgedruckt, ihn ausgeschnitten und ihn noch mal auf ein Stück Pappe gemalt und dieses ausgeschnitten. Und schon hatte ich meine Schablone, nach der ich den Teig ausschneiden konnte. Aber genug geredet, wir kommen jetzt zum Rezept. Ganz unten in den Bildunterschriften findet ihr übrigens noch ein paar hilfreiche Informationen rund um den perfekten Zuckerguss.

Weiterlesen

Hinter den Kulissen: Osteredition von „Meine Backbox“

<Dieser Beitrag enthält Werbung>

Vor ein paar Monaten habe ich hier die allererste Edition von „Meine Backbox“ vorgestellt. Nun ist seit Weihnachten doch ein wenig Zeit vergangen – aber das warten hat sich gelohnt. Das Start-Up Projekt von Jenny ist zurück und startet jetzt so richtig durch. Dafür hat sie Ostern zum Anlass genommen und hat wieder jede Menge bunt gepackte Überraschungsboxen rund ums Thema Backen verschickt. Wer meinen Weihnachtsbeitrag noch nicht gelesen hat – so funktioniert es: Meine Backbox bestellt man zu sich nach hause und man kennt nur das Thema der Box (in diesem Fall Ostern). Darin findet man alles mögliche an special Equipment und Zutaten, sowie ein eigenes Backmagazin und Rezeptkarten zum Nachbacken. Welche Zutaten darüber hinaus benötigt werden (Eier, Milch, etc.) steht auf den Karten und man bekommt es auch vorher per E-Mail zugeschickt. Wer trotzdem noch ein bisschen Hilfe mehr braucht, der kann sich zusätzlich Back-Tutorials auf Youtube ansehen. Hier zeigt Jenny (die wunderschöne Dame links auf dem Bild) wie es geht. Dabei hatte sie diesmal einen Gastblogger (mich, quasi), der beim Dreh, der Zubereitung und vor allem der Verkostung geholfen hat. Wie das hinter den Kulissen so abläuft und natürlich, was sich in der aktuellen und der nächsten „Meine Backbox“ verbirgt, erfahrt ihr jetzt:

Weiterlesen

American Cheesecake

Die Suche ist zuende. Das ist er. Das ist der cremige, aromatische Käsekuchen, nach dem ich mein Leben lang gesucht habe. Das war nicht leicht, denn ich kenne kein anderes Rezept, das so oft im Netz zu finden ist, so viele Neu-Interpretationen erlebt hat und so viel Enttäuschung mit sich bringt, wenn der Käsekuchen am Ende doch nicht schmeckt. Deshalb hab ich mich in mein Küchenlabor gestellt und experimentiert, bis ich ein Rezept hatte, mit dem ich rundherum zufrieden bin – eines das gelingt und einfach köstlich ist. Wie es sich gehört für Rezepte von mir, ist es auch nicht zu süß, sondern schön cremig und die Beeren obendrauf bringen ein wenig Säure mit ins Spiel. Ohne Gelatine. Ist klar.

Dabei hatten Cheesecake und ich einen holprigen Start. Ich habe in der 8. Klasse meinen ersten für meine Freundin Sabrina gebacken. Blöderweise habe ich frische Mandarinen rein getan und der Kuchen ist so bitter geworden rings um die Früchte. War wirklich eklig und ich war für das nächste Jahrzehnt entmutigt und habe einen Bogen darum gemacht. Aber heute bin ich zurück. Älter, erfahrener, klüger, mutiger und bewaffnet mit diesem Kick-Ass Rezept.

Oh, und noch ein Wort zum Wort: „Käsekuchen“.  Was ist der Unterschied zwischen „Käsekuchen“, „American Cheesecake“ und „New York Cheesecake“? – Ich hoffe, ich gebe das richtig wieder: Der Käsekuchen ist der Oberbegriff und bezeichnet hierzulande den guten alten deutschen Käsekuchen mit Quark, einem Rand, gelblicher Farbe und einer schönen Goldfärbung drin. Der „American Cheesecake“ hingegen hat keinen Rand, wird im Wasserbad gebacken und hat einen dünnen Boden aus Kekskrümeln – statt Quark ist viel Frischkäse und Saure Sahne drin. Der „New York Cheesecake“ hat statt saurer Sahne Schlagsahne drin und auch wieder viel Frischkäse, sonst ist er wie der American Cheesecake.

Die Sache mit dem Backen im Wasserbad…hat mich am Anfang abgeschreckt. Aber es macht überraschenderweise einen Unterschied. Der Teig dehnt sich beim Backen aus und zieht sich beim Kühlen wieder zusammen. Passiert das zu schnell, entstehen Risse. Ist klar soweit. Deshalb wollen wir den Kuchen so schonend abkühlen, wie möglich. Das Wasserbad umgibt den Kuchen und den Ofen dabei mit einer kontinuierlichen Temperatur, die nicht sofort verschwindet, wenn man den Ofen öffnet. Das Wasser rings herum kühlt langsam ab und hält während des Backens die Temperatur konstant. Resultat ist ein köstlicher, gleichmäßig gebackener Käsekuchen ohne Risse. Lohnt sich also. Und viel mehr Arbeit ist es jetzt auch nicht.

Ich habe das Glück, das ich eine ziemlich sexy Silikon-Springform zuhause habe (bzw. ein Hybrit, denn nur der Rand ist aus Silikon), die sehr dicht ist. Ich habe ihr vorsichtshalber auch eine Alu-Schicht verpasst, da am Verschluss ein paar Tröpfchen raus kamen, aber alles in allem ist das der Idealfall. Auch, weil man sie nicht einfetten braucht und sie einen transparenten Boden hat. Man muss die Torte also hinterher nicht mehr umsetzen, sondern kann auf der Tortenplatte servieren. Mit einer normalen Springform funktioniert das ganze natürlich auch – aber bitte dann wirklich gut einfetten und mit Alufolie ringsherum abdichten, damit Teig nicht raus – und Wasser nicht reinläuft.

Weiterlesen

Peanutbutter Jelly Porridge

Ist für euch das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages? Ich frühstücke am Wochenende total gerne ausgiebig: Mit Waffeln, Pancakes, frischem O-Saft, Avocado und auch mal einem Sektchen, wenn ich in einer besonders dekadenter Stimmung bin. Wer meinen Kanal auf Instagram verfolgt weiß das alles schon, aber alles in allem bin ich ein großer Frühstücker. Am Wochenende. Denn unter der Woche verkompliziert sich die Sache deutlich – ich bin gerne früh morgens schon bei der Arbeit, habe aber direkt nach dem Aufstehen noch kein Appetit. Deshalb pfeife ich mir meist auf dem Weg zur Bahn oder zum Fahrrad was vom Bäcker rein. Das hält dann so medium lange satt.

Dabei gibt es so tolle Alternativen. Was ich mir zum Beispiel total gerne mache in letzter Zeit ist Haferschleim. Porridge, wie es der Engländer nennt. Das nennen wir jetzt hier auch so, weil Haferschleim einfach nicht so sexy klingt. Porridge also. Der Frühstücksbrei hat als Grundzutaten Haferflocken und entweder Wasser oder Milch. Da eine gesunde Ernährung außerhalb meiner Kuchen-Orgien für mich eine nicht unwesentliche Rolle spielt, habe ich es mit Wasser versucht. Ist aber irgendwie einfach nicht dasselbe. Also mache ich es jetzt halb-halb und das ist super, deshalb gibt es das jetzt auch im Rezept. Mit diesen Grundzutaten kann man dann natürlich noch ordentlich mit Geschmäckern spielen: In den heißen Brei kann man sich Beeren rühren, oder Ahornsirup, Zucker und Zimt, Banane, Nüsse, einen Löffel Nutella und so weiter.

Überraschenderweise extrem überragend schmeckt die Kombi, die ich heute für euch habe. Zur Feier des Internationalen Peanutbutter-Jelly Tags (jawohl, das gibt es und das soll und muss es geben!) habe ich heute für euch ein herzhaft-süßes Erdnussbutter-Marmelade Porridge vorbereitet. Lustigerweise wollten meine Brunchgäste, die ich zur ersten Verkostung eingespannt hatte, das am Anfang gar nicht probieren. So verrückt ist das doch gar nicht, dachte ich. Am Ende hat es natürlich nicht gereicht, weil einmal probiert, haben sich alle drauf gestürzt. So ist das ja immer. – Hättet ihr’s direkt probiert? Ich kann euch in jedem Fall nur empfehlen, es mal zu versuchen – es ist einfach genial, schnell zubereitet und in einem verschließbaren Behälter ein toller Snack für die Bahn oder am Büroplatz.

Weiterlesen

Schoko-Orangen Torte mit Mascarpone Creme

Normaleweise mache ich an Ostern immer Karottenkuchen. Der ist auch ziemlich lecker, aber irgendwie hatte ich dieses Jahr mal Lust auf was anderes. Deshalb präsentiere ich euch heute meine Schoko-Orangentorte mit Mascarpone Creme. Okay, ein bisschen Karotte ist auch drin, aber das macht die ganze Sache einfach nochmal richtig schön saftig und aromatisch. Gestaltet ist sie im „Semi naked“ look. Heißt, man sieht die Kuchenböden durch, aber eben nur ein wenig. Quasi halbnackt – semi naked. 🙂 Ich schwör’s, das heißt so, das hab ich mir nicht ausgedacht. Wenn ihr übrigens keine Kinder habt, die mitessen, dann ersetzt im Rezept die Hälfte des Wassers durch Rum. Das gibt der Sache nochmal so richtig schön den Kick.

Diesen Kuchen gab es dieses Jahr zu meinem Geburtstag, was ihn natürlich perfekt für das nächste große Gewinnspiel meines Blogs macht. Und hier habe ich für euch wieder ein tolles Set zu gewinnen. Wer gerne mit natürlichen Aromen arbeitet weiß, dass eine gute Reibe einen großen Unterschied macht. Wie ihr vielleicht noch aus meinem Zitronen-Gugelhupf Beitrag wisst, gehörte ich ziemlich lange nicht zu der Gruppe von Leuten, denen das klar war. Meine Freundin, die hauptberuflich Köchin ist, hat mir über Jahre versucht klarzumachen, dass ich sowas brauche. Ich fand meine 5 Euro Nanu-Nana-Reibe aber voll okay. Das hat sich dann mit dem ersten Gebrauch dieser schicken Dinger hier geändert. Also – gebt mir die Chance, auch ein wenig Überzeugungsarbeit zu leisten, indem ihr auf MainBacken dieses tolle Set hier gewinnen könnt:

Weiterlesen