Pizza selbst machen

Mein Mitbewohner behauptet gerne, dass er sizilianische Vorfahren hat und „Pizza studiert“ hat. Die Geschichte klingt unwahrscheinlich, wenn du mich fragst, da wir beide aus dem Großraum Frankfurt (nicht Sizilien) kommen. Trotzdem muss ich neidlos gestehen, dass er eine verdammt gute Pizza macht und das Rezept darf ich heute netterweise mit dir teilen. Dabei weiß ich gar nicht, wieso ich ein Pizza-Rezept von meinem Mitbewohner schnorren muss, denn eigentlich sollte ich mein eigenes Familienrezept haben! Mein Vater hat früher nämlich eine kleine Pizzeria gehabt, in der ich schon als Kind meine eigene Pizza machen durfte und gelernt habe Teig fachmännisch in die Luft zu werfen. Damals wollte ich einfach nur Margarita, aber das sieht heute etwas anders aus. Mein Lieblingsbelag variiert gerne – lange Zeit war es Ananas und Mais (Jawohl, Ananas und Mais!), jetzt ist Knoblauch-Spinat, Rucola-Tomate und Rote-Beete-Ziegenkäse ganz vorne. Welcher Beleg ist gerade bei dir hoch im Kurs? Ich freue mich, wenn du es mir ganz unten in den Kommentaren verrätst.

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Apfelkuchen (Klassisch)

Der klassische Apfelkuchen hat sich seinen Platz im Kuchen-Olymp verdient. Es ist schnell, unkompliziert und köstlich. Ganz abgesehen davon, dass es eine fabelhafte Verwendung für Äpfel ist, die nicht mehr ganz so knackig sind. Was ich an diesem Rezept so liebe ist, dass der Kuchen sehr luftig wird und auch eine sehr angenehm dezente Süße hat. Ich habe hier eine Auflauf-Form genutzt, aber der Kuchen so vielseitig: Ihr könnt das unten stehende Rezept auch für Apfel-Muffins (ca. 30 Stück) verwenden, oder als runden Kuchen in der Springform backen (dafür die halbe Menge verwenden). Wenn ihr es richtig fruchtig mögt, nehmt ihr die gleiche Teigmenge aus dem Rezept, gebt diese auf ein großes Kuchenblech und belegt sie mit der doppelten Menge Äpfel aus dem Rezept. Die Stücke sind dann nicht ganz so hoch, aber der Apfelanteil ist größer.

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Baiser Rosen am Stiel

Rosen-Schenken ist für euch kein Muss am Valentinstag? Das sollte sich aber schleunigst ändern. Und nicht nur da, denn das Jahr ist voll von Tagen, an denen man seinen Lieben zeigen sollte, dass sie echt knorke sind. Weil es aber nicht immer echte Rosen sein müssen, teile ich heute ein Rezept für essbare Rosen am Stiel mit euch. Sie bestehen aus einfärbtem Baiser, sind schnell und einfach zu machen und ein wunderschönes und leckeres Geschenk zum Valentinstag, Muttertag, oder auch für den Candytable als süßes Buffet zur Hochzeit oder der Sommerparty. Wie alle Baisers sind sie gut haltbar, sodass ihr sie auch problemlos ein-zwei Wochen früher machen könnt.

Bei uns in der Schulzeit haben Abschlussklassen jedes Jahr für ihren Abi-Ball eine Valentins-Aktion organisiert: In der Pause konnte man einzelne rote Rosen bestellen und mit einem kleinen Brief an die Person seiner Wahl liefern lassen. Geliefert wurden sie dann im Unterricht. Bei uns im Freundeskreis war es Tradition, dass man sich gegenseitig ein Blümchen schickt, mit einem Freundschaftsbrief (erinnert ihr euch noch an Freundschaftsbriefe?! Gibt es das heute noch?). Da stand dann neben netten Worten auch immer „Hdggl.“ mit drauf. Denn das hat man vor 15 Jahren so gemacht. 🙂 Und heute schenkt man Baiser-Rosen.

Baiser-Rosen zum Verschenken.

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Lisha’s Schoko Knuspermüsli (Granola)

Wie mögt ihr euer Müsli am liebsten? Ich hab’s gerne knusprig und schokoladig mit vielen Nüssen. Rosinen und Trockenfrüchte kommen mir nicht in die Tüte! Und am liebsten esse ich es mit Joghurt statt mit Milch. Um meinen ganzen Sonderwünschen gerecht zu werden, mache ich mir am liebsten mein eigenes schokoladiges Knuspermüsli. Habt ihr das mal probiert? Ich kann es sehr empfehlen und frühstücke extrem gerne. Dabei verwende verwende ich viele Nüsse, kernige Hafterflocken, gutes Kokosöl sowie etwas Honig als Grundzutaten und verfeinere die Mischung dann mit Zimt und (der Geheimtipp) Kakao. So bekommt das Müsli auch ohne Schokolade ein herrlich schokoladiges Aroma. Durch das Backen bekommt es dann ein tolles nussiges Röstaroma.

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Kreppel Muffins (Berliner aus dem Backofen)

Krapfen, Pfannkuchen, Berliner oder Kreppel – egal wie ihr sie nennt, sie gehörten zu Fasching einfach dazu. Dieses Jahr habe ich mich zum ersten Mal selbst daran gemacht Berliner selbst zu machen. Und zwar als Muffins aus dem Backofen. Ich habe keine Fritteuse zuhause und so ein ganzer Topf voll Fett schreckt mich irgendwie ab. Ist aber für einen tollen Geschmack auch gar nicht nötig gewesen. Die Berliner Muffins sind total lecker geworden, luftig, leicht und gefüllt mir köstlicher Marmelade. Kein Wunder eigentlich, dass gekaufte Kreppel nicht gegen die Kindheits-Erinnerungen anstinken können: Sie werden heutzutage zu so günstigen Preisen am Laufband produziert. Da ist weder Zeit, den Hefeteig in Ruhe gehen zu lassen, noch Platz für hochwertige Marmelade. Mit der wird bei den Discountern nicht nur von der Menge gegeizt, sondern auch bei der Qualität. Dann hat man so einen kleinen Teelöffel Gelee mit Frucht-Geschmack im Mund. Eklig. Deshalb gebt der Sache eine Chance – und macht sie selbst!

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Vegetarische Gemüse-Quiche

(English) In unserer Familie ist es Tradition, dass bei Festen (oder einfach beim Brunch) jeder etwas für das Buffet mitbringt. Da es allerdings einige leidenschaftliche Bäcker*innen in unserer Runde gibt, haben wir am Ende immer viel zu viel Kuchen und da dachte ich mir neulich so -ach komm, mach doch mal was Herzhaftes! Das Ergebnis ist diese bunte vegetarische Quiche (mit der ich übrigens auch im ZDF-Format „Küchenträume“ zu sehen war), mit einem leckeren Rosmarin-Boden und viel frischem Gemüse. Diese Quiche eignet sich ganz wunderbar für solche Anlässe, denn sie schmeckt lecker – ob warm oder kalt und ist super einfach zum Vorbereiten. Wir machen diese Quiche besonders gerne, wenn wir Gemüsereste zu verbrauchen haben. Ihr könnt das Rezept ganz nach eurem Geschmack variieren, zum Beispiel indem ihr die Karotten durch Pastinaken ersetzt, die Kartoffeln durch Kürbis oder den Brokkoli durch Pilze – nehmt was euch schmeckt.

Dieses Quicherezept habe ich beim ZDF-Format „Küchenträume“ gezeigt.
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