Kreppel Muffins (Berliner aus dem Backofen)

Krapfen, Pfannkuchen, Berliner oder Kreppel – egal wie ihr sie nennt, sie gehörten zu Fasching einfach dazu. Dieses Jahr habe ich mich zum ersten Mal selbst daran gemacht Berliner selbst zu machen. Und zwar als Muffins aus dem Backofen. Ich habe keine Fritteuse zuhause und so ein ganzer Topf voll Fett schreckt mich irgendwie ab. Ist aber für einen tollen Geschmack auch gar nicht nötig gewesen. Die Berliner Muffins sind total lecker geworden, luftig, leicht und gefüllt mir köstlicher Marmelade. Kein Wunder eigentlich, dass gekaufte Kreppel nicht gegen die Kindheits-Erinnerungen anstinken können: Sie werden heutzutage zu so günstigen Preisen am Laufband produziert. Da ist weder Zeit, den Hefeteig in Ruhe gehen zu lassen, noch Platz für hochwertige Marmelade. Mit der wird bei den Discountern nicht nur von der Menge gegeizt, sondern auch bei der Qualität. Dann hat man so einen kleinen Teelöffel Gelee mit Frucht-Geschmack im Mund. Eklig. Deshalb gebt der Sache eine Chance – und macht sie selbst!

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Flapjacks (Müsliriegel)

Heute steht ein etwas ungewöhnliches Back-Rezept zum Jahresauftakt auf dem Speiseplan: Flapjacks! Flapjacks (besser bekannt als „Müsliriegel) selbst zu machen ist super einfach, es geht schnell und es lohnt sich. Häufig sind Müsliriegel voller Zucker, und ziemlich ungesund – aber selbst gemacht habt ihr alle Stränge selbst in der Hand. Diese Flapjacks sind gesüßt mit einem Hauch Honig und getrockneten Datteln und haben als Substanz Nüsse und Haferflocken. Durch das Kakaopulver schmecken sie trotzdem sehr schokoladig und ein bisschen wie Nussecken.

Die Müsliriegel sind übrigens auch ein toller Snack gegen Heißhunger – sie sind mit Nüssen und Haferflocken ein tolles Brainfood, das richtig gut satt hält. Flapjacks sind auch ein sehr leckeres Frühstück. Allerdings ein Wort der Warnung: Ja, die Müsliriegel sind extrem lecker und voller natürlicher, köstlicher, nahrhafter, gesunder Zutaten. Aber sie sind kein Diätsnack, denn mit den Nüssen und Datteln sind sie gehaltvoll. Aber sie sind es wert. Probiert es. Sie sind köstlich.

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Lebkuchenherzen selbst machen

Süße essbare Geschenke sind nicht nur köstlich, sondern auch ganz persönlich – immerhin geht Liebe ja durch den Magen. Das gilt auch für diese hübschen Lebkuchenherzen, die einfach danach schreien verschenkt zu werden. Da man sie mit individuellen Botschaften verziehren kann, sind sie nicht nur als Geschenk für Nikolaus, den Adventskalender, zu Weihnachten oder zum Geburtstag gut geeignet – ich habe auch schon mal einen Heiratsantrag für jemanden auf ein Herz beschrieben.

Wer meinen Blog häufig liest weiß, dass ich gerne an tierischen Zutaten spare (ich nenne das „Vegan-interessiert“ ;-)). Deshalb mache ich dieses Rezept immer mit Zuckerrübensirup statt mit Honig und mit Margarine statt mit Butter und wenn ich so richtig gut drauf bin, mache ich den Guss statt mit Eiweiß mit Aqua Faba, sprich Kichererbsenwasser.

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Französische Macarons

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Macarons können ein bisschen frustrierend sein, keine Frage. Wenn man sie ein paar Mal erfolglos versucht hat zuhause nachzubacken, kommen einem die Preise im Café für das süße Gebäck plötzlich nicht mehr ganz so utopisch vor. Auch meine ersten zwei Versuche gingen total daneben und ich glaube, ich kenne jetzt die gängigsten Fehler, die man bei den französischen Keksen machen kann. Mit diesem Rezept  gelingen die Macarons jedes Mal, aber bitte seid euch bewusst, dass es bei Macarons nicht nur um das richtige Rezept, sondern auch um die richtige Technik geht. Deshalb lest die Tipps aufmerksam durch und packt es an!

Es gibt zwei gängige Arten Macarons herzustellen. Die Italienische und die Französische. Bei beiden sind die Grundzutaten Zucker, Eiweiß und Mandeln. Bei der Italienischen Methode stellt man einen heißen Sirup her, den man in das aufgeschlagene Eiweiß gibt. Vorteil ist, dass die Macarons stabiler sind und deshalb eher auf Anhieb gelingen. Nachteil ist, dass der Zuckeranteil höher ist  als bei den Französischen und eher trocken werden. Heute teile ich mein Rezept für die Französischen Macarons mit euch – sie haben einen sehr köstlichen Mandelgeschmack, aber es ist eine Herausforderung, die Stabilität richtig hinzubekommen. Ihr seht – beide haben ihre Vor- und Nachteile.

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Baiser Nester

Der eine mag keine Rosinen, der andere keine weiße Schokolade und dem letzten sind Johannisbeeren zu sauer – es ist nicht immer leicht ein Dessert zu machen, das jedem schmeckt. Deshalb sind (Dessert)Buffets auch so beliebt – es ist eine bunte Vielfalt, bei der für jeden etwas dabei ist. Aber das will ja auch erst mal vorbereitet sein. Heute habe ich für euch eine tolle Lösung für ein leckeres Dessert, das als Grundstock kleine Nester aus Baiser hat und die eure Gäste dann ganz nach persönlichen Präferenzen bunt selbst füllen können. Für den Gastgeber heißt das viele glückliche Gäste und gleichzeitig wenig Arbeit. Die Baisernester kann man sehr schon am Vortag (ich mache sie manchmal sogar am Vor-Wochenende) vorbereiten und richtet sie auf dem Tisch auf einer schönen Platte an, damit sich jeder selbst bedient. In kleine Schälchen kommt dann eine (oder mehrere) Creme und ein paar Streusel, Schokoraspeln oder frische Beeren. Es ist total schön, wie wenig Arbeit es ist im Vergleich zum Ergebnis. Und echt lecker. Ein Dessert, voll nach meinem Geschmack 😉

Ich mache es hier mit Schlagsahne als Creme, um es so richtig unkompliziert zu halten. Aber da müsst ihr nicht aufhören: Wer noch ein paar Minuten hat, kann ein zitroniges Lemoncurd machen und damit auch gleich das vom Baiser übrige Eigelb verbrauchen. Dasselbe gilt für einen schönen hausgemachten Vanillepudding. Wer es gerne etwas leichter hat, kann auch einfach Joghurt verwenden (den würde ich mit 1-2 EL Ahornsirup süßen), oder meine cremige Joghurt-Reduktion verwenden.

♥Das Dessert ist serviert auf Tellern der Serie „Marie Fleur Gris“ von Villeroy & Boch. Hier geht es zu der kompletten Serie. ♥

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