Vielen Dank für die Nominierung zum Liebsten Blog Award, liebe Stefanie von dassisdreamworld! Hier sind meine Antworten auf deine elf Fragen und meine Nominierung.
Kategorie: Grundwissen
Vanille Pudding
Vanille Pudding wie von Oma! Und damit meine ich keine Omas aus den 70er-Jahren, die für den Pudding zum Rührpäckchen greifen (Nicht, dass das verwerflich wäre, aber es ist nicht genauso lecker!). Dieses Rezept ergibt einen köstlichen Vanillepudding, der nichts mehr mit dem zu tun hat, was ihr im Supermarkt in der Kühltheke kaufen oder euch aus dem Tütchen zusammen rühren könnt. Er besteht nur aus Milch, Eigelb, Stärke und Puderzucker sowie (ganz wichtig) guter Vanille für das Aroma. Wer es so richtig dekadent mag, der kann einen Drittel der Milch durch Sahne ersetzen. Dieses Puddingrezept mache ich total gerne mit übrigem Eigelb, sowohl als Nachtisch, als auch als Basis für eine deutsche Buttercreme. Ideen für die Verwendung des übrigen Eiweiß findet ihr unten, ebenso wie das Rezept für Buttercreme mit Pudding.
Einen veganen Pudding kann aus diesem Rezept übrigens auch machen, mehr dazu unten.
Weiterlesen: Vanille PuddingRezept Vanille Pudding
Zutaten (für 6 Dessertportionen)
- 500 ml Milch
- 3 Eigelb
- 35 g Puderzucker
- 30 g Speisestärke
- 1 Mark einer Vanilleschote
Hier geht es zu den Produkt-Empfehlungen für dieses Rezept.

Rezept veganisieren:
Ersetzt die Milch einfach durch eine möglichst nicht zu geschmacksintensive vegane Milchalternative wie Hafer oder Soja. Das Eigelb lasst ihr weg und nehmt dafür noch einen Esslöffel Stärke mehr. Der Pudding wird etwas langsamer andicken als mit Ei, aber das Ergebnis wird genauso gut!
Anleitung
1.) Die Eier (3) trennen – wir benötigen nur das Eigelb.
Tipp: Eiweiß kann man z.B. für Baisers verwenden, oder für den späteren Gebrauch einfrieren.
2.) Das Eigelb mit einem ordentlichen Schuss der Milch (ca 100 ml) glatt rühren. Durch ein Sieb laufen lassen, damit keine Stückchen aus dem Ei verbleiben.
3.) Den gesiebten Puderzucker (35 g) und die Speisestärke (30 g) zur Eimasse hinzugeben und gründlich rühren bis keine Klumpen übrig sind.
4.) Das Mark einer Vanilleschote mit der restlichen Milch (ca. 400 ml) in einem Topf zum Hochkochen bringen.
Tipp: Statt dem Mark einer Vanilleschote kann man auch wunderbar eine bereits ausgekratzte Vanilleschote verwenden – zum Beispiel von selbstgemachtem Vanillezucker. Bitte nur nach dem Aufkochen rausfischen! Übrigens – gut abgewas
5.) Milch von der Hitze nehmen und unter ständigem Rühren die Ei-Masse hinzugeben. Rühren, bis keine Klumpen mehr da und die gewünschte Puddingkonsistenz erreicht ist.
Tipp: Wenn die Masse nicht dick genug wird, kann man den Topf nochmal bei schwacher Hitze und unter ständigem Rühren kurz zurück auf die Herdplatte stellen.
6.) Den Pudding noch heiß in die gewünschten Behälter füllen. Soll der Pudding am Ende gestürzt werden, die Form mit dem Pudding kurz auf den Tisch klopfen, damit keine Luftblasen bestehen und den Pudding mindestens vier Stunden kalt stellen. Soll er nicht gestürzt werden, kann er sofort serviert werden und ist noch warm besonders lecker.
Tipp: Die „Haut“, die sich auf dem Pudding bildet scheidet die Geister – manche lieben sie (ich zum Beispiel) und andere finden sie sogar eklig. Wer sie vermeiden möchte, muss nur ein Stück Frischhaltefolie direkt auf den heißen Pudding drauf legen bevor er abkühlt – so bildet sich keine Haut.
-Fertig-
Viel Spaß beim Backen!
♥ Lisha
Empfehlung für Produkte rund um dieses Rezept findest du hier. Mit dem Sternchen (*) markierte Links sind dabei Affilate-Links von Amazon, d.h. wenn du über meine persönliche Empfehlung ein Produkt kaufst, erhalte ich eine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich. Ich freue mich, wenn ihr meinen Blog damit unterstützen möchtet. Für dieses Rezept verwende ich gerne diese Pudding-Silikonform*.
Ideen für das Eiweiß & Rezept Buttercreme:
Lecker, luftig, locker – Eier schlagen
Ein luftiger und schön feuchter Kuchen steht und fällt mit der Konsistent der Eier. Wer Eier schon mal angefasst hat weiß, dass sie klebrig sind. Deshalb haben Sie auch die Fähigkeit winzige Luftblasen einzuschließen. Das gibt dem Teig Stabilität und sorgt gleichzeitig für diesen lecker-luftig-lockeren Effekt.
Eier und Zucker sollten also immer gemeinsam 4-5 Minuten auf höchster Stufe im Handrührgerät geschlagen werden. Den Unterschied sieht man deutlich und schmecken wird man es auch. Fertig sind sie erst, wenn sie Form und Farbe verändert haben und sich deutlich im Volumen vergrößert haben.
Schokoladencreme (Ganache)
Ganache ist ein geniales Grundrezept, das im Repertoire eines Hobbybäckers einen Ehrenplatz haben kann. Es handelt sich hierbei um eine köstliche Schokoladencreme, mit der man Cupcakes elegant verzieren, Torten glatt einstreichen oder Desserts verfeinern kann. Außerdem ist sie eine hervorragende Grundlage für Pralinen Füllungen und geeignet sich auch noch als Untergrund für Fondant und ist damit eine schöne Alternative für Buttercreme.
Ein weiterer Vorteil ist, dass sie extrem simpel zu machen ist und man nur zwei Zutaten für sie braucht: Sahne und Schokolade.
Damit hat Ganache von Natur aus ein gewisses Fettgehalt und eine Grund-Süße. Daran solltet ihr denken, wenn ihr die Kuchen macht, auf die später die Creme kommt. Ich reduziere in solchen Kuchenrezepten dann immer den Zucker etwas, um eine Balance zu schaffen. Außerdem verwende ich eigentlich nur Zartbitterschokolade für Ganache, ab 50 Prozent Kakaogehalt. Bei Milchschokolade kam dann doch öfter mal zurück, dass es etwas süß sei. Die mache ich eigentlich nur nach Ostern oder Weihnachten, wenn ich viele Hasen oder Nikoläuse übrig habe.
Vanillezucker
Vanille ist eine köstliche und teure Angelegenheit. Eine Freundin war mal eine zeitlang in Madagaska und hat mir eine Tüte Vanilleschoten mitgebracht, die so aromatisch waren, dass ich künstliches Aroma nicht mehr anfassen mag. Das ist blöd, weil gute Vanille ist nicht leicht zu bekommen und schon mal gar nicht günstig. Zu frischer Vanille solle man bei jeder Gelegenheit greifen – man schmeckt den Unterschied einfach.










