Heute möchte ich eine ganz besondere Kindheitserinnerung mit euch teilen. Das ist das Lebkuchenhaus, das wir bei uns in der Familie immer zu Weihnachten gebaut haben. Das wieder zu finden war gar nicht so einfach und das liegt nicht nur daran, dass meine Kindheit schon ein paar Jahre her ist. Auf der Suche nach genau diesem Häuschen habe ich wirklich alle mir bekannten Lädchen in Frankfurt durchforstet. Erfolglos. Die Supermarktregale waren gefüllt mit einem billigen Abklatsch, einer traurigen Budgetvariante: Nur zwei Lebkuchenplatten, Papieraufsteller statt Zuckerfiguren, keine Printen, keine Brezeln. Hätte ich mich auf diesen faulen Kompromiss eingelassen, hätte ich hier nicht dieses super starke Knusper-knusper-knäuschen-Häuschen, sondern ein blödes Zelt mit ein paar Streuseln drauf. Aber die lange Quest nach dem richtigen Haus hat sich gelohnt, denn ich bin bei World of Sweets fündig geworden! Vor lauter Glück habe ich direkt eines mehr bestellt und möchte eins für euch verlosen. Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen und der Bastelanleitung.
Schlagwort: Eiweiß
Baiser-Creme
Heute habe ich für euch eine ganz besondere Creme für euch: Baiser-Creme. Diese Creme kommt ganz unscheinbar daher, aber sie hat eine Menge Tricks im Ärmel. Wann immer ich im Sommer bei hohen Temperaturen Torten mache, streiche ich sie mit dieser Creme ein. Der Grund: Die Creme ist hitzebeständig, da sie komplett fettfrei ist. Während Buttercremes vor sich hinschmelzen, behält diese Eiweißcreme ihre Form und ist dennoch gut als Unterlage für Fondant geeignet. Und, wenn das noch nicht genug ist, hört euch das an: Man kann diese Creme flambieren, sodass sie rings herum schön karamellisiert – ähnlich wie Marshmallows. Da die Creme eine etwas höhere Grund-Süße als andere, deshalb empfehle ich euch bei der Verwendung die Cupcakes und Torten nicht auch noch sehr süß zu machen, sondern lieber dort ein wenig Zucker zu reduzieren oder die Creme mit einer säuerlichen Komponente (wie Beeren oder Zitronen) zu kombinieren.
Dripping Raspberry-Brownie Torte
Die Dripping Raspberry-Brownie Torte war der Geburtstagskuchen für einen Tobi (Der Kuchenbäcker), der zum Wettbewerb ausgerufen hatte. Die Torte ist eine wunderbare Kombination aus herb und süß, aus fruchtig und schokoladig, aus leicht und üppig- Schuld ist die Kombination aus Brownie und der Himbeer-Meringue Creme.
Eine bisschen masochistische Ader scheint Tobias natürlich zu haben… ich meine, wer kommt denn auf die Idee zu einem Aufruf für Geburtstagskuchen, die man posten, aber nicht selbst essen darf? Immerhin teilt er sogar seine Geschenke mit uns, da würde man doch hoffen, dass man wenigstens mal wo reinbeißen darf? 🙂 Aber vielleicht hat er einfach mehr Willenskraft als ich. In jedem Fall – HAPPY BIRTHDAY und vielen Dank, dass dieses Rezept unter über 100 Einsendungen einen der neun Preise gewonnen hat!
Lecker, luftig, locker – Eier schlagen
Ein luftiger und schön feuchter Kuchen steht und fällt mit der Konsistent der Eier. Wer Eier schon mal angefasst hat weiß, dass sie klebrig sind. Deshalb haben Sie auch die Fähigkeit winzige Luftblasen einzuschließen. Das gibt dem Teig Stabilität und sorgt gleichzeitig für diesen lecker-luftig-lockeren Effekt.
Eier und Zucker sollten also immer gemeinsam 4-5 Minuten auf höchster Stufe im Handrührgerät geschlagen werden. Den Unterschied sieht man deutlich und schmecken wird man es auch. Fertig sind sie erst, wenn sie Form und Farbe verändert haben und sich deutlich im Volumen vergrößert haben.







