St. Patricks Day Torte

„The luck of the Irish“ möge euch in den nächsten Wochen hold sein, denn mit dieser genialen Torte eröffne ich die Feier für meinen 2. Bloggeburtstag! Jawohl, MainBacken wird zwei Jahre alt. So langsam lernt der Blog quasi sprechen und läuft schon ganz stabil (ha-ha). Aber was wäre eine Feier denn, ohne Kuchen, Geschenke und Freunde 🙂 Und genau diese drei Dinge bringen wir hier zusammen – bis Ostern erwartet euch jede Woche ein neues kreatives Rezept und ein passendes Gewinnspiel dazu. Denn die Geschenke zum Bloggeburtstag, bekommt natürlich wieder ihr! Damit kommen wir auch zum dritten Punkt – den Freunden, denn ich möchte mich ganz herzlich bei euch bedanken: Für eure tollen Kommentare, eure ermutigenden Worte, eure Mails, eure Nachfragen und, dass ihr MainBacken seit nunmehr zwei vollen Jahren begleitet. Deshalb sind alle Gewinnspiele exklusiv für alle gemacht, die meinem Blog folgen und ihn zu dem machen was er ist – nämlich ziemlich knorke.

Ein echter Partylöwe, dieser Kobold

Mit dieser rührseligen Einleitung kommen wir auch direkt schon zum ersten Rezept, nämlich einer St. Patricks Torte. Dass hinter diesem Tag noch viel mehr als Bier und die Farbe Grün steckt, lasst uns heute mal vergessen und es stereotypisch feiern – mit irischem, betrunkenem Kobold und einem fetten Kessel voller Gold. Und Guinness-Bier – was sonst?! Aber keine Sorge, das schmeckt man hinterher absolut nicht raus. Alles was bleibt, ist eub köstlich herber Geschmack – wirklich, wirklich, wirklich einen Versuch wert – der Kuchen ist extrem lecker.

Der Kessel-Kuchen selbst ist (relativ) schnell gemacht und auch für Anfänger eine gute Sache, aber den Kobold zu Modellieren erfordert dann doch etwas Übung. Ich konzentriere mich in diesem Post hier vor allem auf den Kessel, aber Bilder vom Kobold gibt es natürlich trotzdem – und den ein oder anderen Trick.

Weiterlesen

Prinzessin Gugelhupf (Barbietorte)

<Dieser Beitrag enthält Werbung>beauty-and-the-beast-cake-13

„Die Schöne und das Biest“ ist einer der großen Filme meiner Kindheit. Mit Anfang zwanzig habe ich ihn nach langer Zeit zum ersten Mal und dann gleich im englischen Original gesehen und war total begeistert von den Liedern, die nochmal ganz anders waren. Als ich jetzt erfahren habe, dass jetzt (an meinem Geburtstag, übrigens) eine Neuverfilmung mit Emma Watson in der Hauptrolle erscheint…., also ich freue mich seit ewiger Zeit wieder so richtig auf einen Kinostart! Und ihr wisst ja spätestens von meinem Harry Potter Kuchen, was ich mit Vorfreude immer am Liebsten mache: Ich back was draus. Und zwar einen Belle-Kuchen.

beauty-and-the-beast-cake-21

Womit habt ihr als Kind am liebsten gespielt? Trotz der Versuche meiner Mutter, mir Spiel-Autos und Lego schmackhaft zu machen, habe ich am liebsten Barbie gespielt. Wenn wir in den Urlaub gefahren sind, hatte ich meinen eigenen kleinen Koffer mit dabei und habe stundenlang vor mich hin gespielt. Playmobil war auch extrem hoch im Kurs bei mir, aber die sind früher auf dem Dachboden gelandet, als die Puppen. Tatsächlich erinnere ich mich noch gut an das Gespräch mit meiner Mutter als ich 13 war und sie ganz vorsichtig fragte, ob ich nicht schon etwas zu alt sei für Barbies? Mein Herz sagte damals zwar „Nein“, aber ich habe sie daraufhin verschenkt. Was läge also näher, als eine Barbie-Belle-Torte zu machen?

Ihr könnt euch also vorstellen, dass ich ein wenig in Erinnerungen geschwelgt bin, bevor es an das tatsächliche Backen ging. Denn die Puppe habe ich schon fest meiner kleinen Cousine versprochen, mit der ich diese Torte auch nochmal zusammen machen werde.

Bei diesem Beitrag hier geht es vor allem um die Dekoration, weswegen ich die Schritte des Backens überspringe und mit dem fertigen Kuchen ansetze. Hier geht es zum Rezept für den Gugelhupf aus Marmorkuchen, das ihr für einen großen und einen mittleren Gugelhupf in 1,5-facher Menge braucht. Wer keine zwei Gugelhupfformen hat, kann natürlich auf eine andere Form nehmen und den Kuchen dann zurechtschneiden. Die Anleitung für die Buttercreme gibt es hier, die Menge stimmt bereits. Weiterlesen

Marmorkuchen

Marmorkuchen war wohl der Kuchen, den es in meiner Kindheit am häufigsten gab und zwar immer als Gugelhupf und mit Puderzucker obendrauf. Mal war er saftig, aromatisch, schokoladig, vanillig und selten auch mal zu trocken. Das wurde dann mit einem ordentlichen Löffel Schlagsahne kompensiert. Aus heutiger Sicht natürlich nicht optimal, damals aber genial. Für mein Rezept heute braucht ihr den Trick17 aber nicht, denn der Kuchen ist schön saftig! Weiterlesen

Grundrezept: Deutsche Buttercreme mit Pudding

Buttercreme ist nicht gleich Buttercreme. Je nach Herkunftsland wird sie anders gemacht. So ist in der englischen oder amerikanischen Buttercreme außer Butter und Puderzucker nicht viel drin, während die Schweizer und die Italiener mit aufgeschlagenem Eiweiß doch irgendwie raffinierter daher kommen. Und die Deutschen? Die machen Buttercreme mit Pudding. Die deutsche Buttercreme zeichnet sich durch einen köstlichen Geschmack aus, der zu buttrig und auch nicht zu süß ist. Ihr Verhältnis ist 2:1 von Pudding und Butter, was sie strenggenommen mehr zu einer Pudding-Buttercreme macht, als andersrum. Man kann mit ihr eine Menge machen, wie Cupcakes dekorieren, Torten bestreichen, sie für den Erdbeerkuchen oder die Donauwelle nehmen und und und.

Weiterlesen

Eine gute Tasse Kaffee Cupcakes

kaffee-cupcakes-2Seid ihr mehr die Morgenmuffel oder Frühaufsteher?  Ich habe ein bisschen was von beiden, obwohl ich morgens viel produktiver bin als später am Tag. Mein frühmorgendliches  Ritual ist es, mir beim ersten Weckerklingeln einen dicken, fetten Schlabberpulli über den Schlafanzug zu ziehen und dann nochmal 5 Minuten zu dösen. Wenn ich jetzt aufstehe (beim 2. Weckerklingeln), nehm ich das kuschelige Gefühl quasi mit. Ich bin kein extremer Kaffee-Junkie, aber ein guter Morgen brauch schon eine schöne Tasse. Nachmittags greife ich dann gerne auch mal zum Tee. Beides trinke ich mit einem ordentlichen Schuss Milch und ohne Zucker.

Aber wir sind ja hier nicht bei „Erzähl mir was“, also kommen wir mal zum Punkt: Diese kleinen Kaffee-Cupcakes sind sehr unkompliziert zu machen, haben ein angenehmes und nicht zu starkes Aroma und werden getoppt von einer einfachen Vanille-Sahne mit einer Mokka-Bohne. Wie auch bei Schokolade, hängt beim Kaffee eine ganze Menge von der richtigen Bohne ab. Für dieses Rezept verwende ich eine italienische Bohne von InPetto, die ich neulich in einem Café getrunken habe und sehr begeistert war. Frankfurter aufgepasst: InPettp Kaffee gibt es im Naschmarkt am Dom. Nehmt für das Rezept auf jeden Fall einen Kaffee, den ihr auch gerne direkt trinken würdet.

Weiterlesen