Schokokuss zum Vernaschen

Was ist eigentlich das weiße Zeug in Schokoküssen? Sahne nicht. So ein Schaumstoff eben. Und warum muss die Waffel unten eigentlich immer so pappig sein und einem den Spaß verderben? Diese und mehr Fragen haben mich auf das heutige Vorhaben gebracht, nämlich Schokoküsse mal selbst du machen. Wenn man den Dreh mal raus hat, dann geht es wie von selbst und ein wenig Verfeinert hat man hier ein vollwertiges und außergewöhnliches Dessert. Ich habe zum Verfeinern Heidelbeeren aus dem Glas genommen, aber man könnte auch einen Teelöffel Kaffee, oder Kakaopulver oder geriebene Zitronenschalen in die Eiweißcreme schütten. Das ist nämlich das mysteriöse weiße Zeug in den Dingern. Eiweißcreme. Los geht’s!

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Lecker, luftig, locker – Eier schlagen

Ein luftiger und schön feuchter Kuchen steht und fällt mit der Konsistent der Eier. Wer Eier schon mal angefasst hat weiß, dass sie klebrig sind. Deshalb haben Sie auch die Fähigkeit winzige Luftblasen einzuschließen. Das gibt dem Teig Stabilität und sorgt gleichzeitig für diesen lecker-luftig-lockeren Effekt.

Eier und Zucker sollten also immer gemeinsam 4-5 Minuten auf höchster Stufe im Handrührgerät geschlagen werden. Den Unterschied sieht man deutlich und schmecken wird man es auch. Fertig sind sie erst, wenn sie Form und Farbe verändert haben und sich deutlich im Volumen vergrößert haben.

Zucker und Eier nach 30 Sekunden auf höchster Stufe
Zucker und Eier nach 30 Sekunden auf höchster Stufe

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Zartbitter Cupcakes

Zartbitterschokolade ist überragend, keine Frage und Cupcakes sowieso. Der nächste logische Schritt ist also, die beiden zusammen zu nehmen. Ich mache die Cupcakes herb, damit sie in Kombination mit der Schokoladencreme nicht zu süß werden. Besonders als Mini-Cupcakes sind sie besonders beliebt, weil sie mit einem Bissen im Mund sind. Ich verwende Schokolade mit 70 % Kakoanteil für die Ganache, als auch die Cupcakes. Also – los geht’s!

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Schokoladencreme (Ganache)

Ganache ist ein geniales Grundrezept, das im Repertoire eines Hobbybäckers einen Ehrenplatz haben kann. Es handelt sich hierbei um eine köstliche Schokoladencreme, mit der man Cupcakes elegant verzieren, Torten glatt einstreichen oder Desserts verfeinern kann. Außerdem ist sie eine hervorragende Grundlage für Pralinen Füllungen und geeignet sich auch noch als Untergrund für Fondant und ist damit eine schöne Alternative für Buttercreme.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sie extrem simpel zu machen ist und man nur zwei Zutaten für sie braucht: Sahne und Schokolade.

Damit hat Ganache von Natur aus ein gewisses Fettgehalt und eine Grund-Süße. Daran solltet ihr denken, wenn ihr die Kuchen macht, auf die später die Creme kommt. Ich reduziere in solchen Kuchenrezepten dann immer den Zucker etwas, um eine Balance zu schaffen. Außerdem verwende ich eigentlich nur Zartbitterschokolade für Ganache, ab 50 Prozent Kakaogehalt. Bei Milchschokolade kam dann doch öfter mal zurück, dass es etwas süß sei. Die mache ich eigentlich nur nach Ostern oder Weihnachten, wenn ich viele Hasen oder Nikoläuse übrig habe.

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Vanillezucker

Vanille ist eine köstliche und teure Angelegenheit. Eine Freundin war mal eine zeitlang in Madagaska und hat mir eine Tüte Vanilleschoten mitgebracht, die so aromatisch waren, dass ich künstliches Aroma nicht mehr anfassen mag. Das ist blöd, weil gute Vanille ist nicht leicht zu bekommen und schon mal gar nicht günstig. Zu frischer Vanille solle man bei jeder Gelegenheit greifen – man schmeckt den Unterschied einfach.

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